Wenn Gier Hirn frisst – den HSH-Milliarden auf der Spur

Fast alle Bundesländer bauen in den letzten Jahren kontinuierlich ihre Schulden ab – in Hamburg hingegen baut man Schulden auf. Ein wesentlicher Grund dafür sind die 17,9 Milliarden Miese der Landesbank HSH.

23 Elbphilharmonien hätte Hamburg von diesem Betrag bauen können – Olympia wäre überspitzt formuliert aus der Portokasse bezahlt worden. 17,9 Milliarden Euro Schulden – diesen Betrag werden vermutlich noch Generationen an Steuerzahlern blechen müssen. Das Prinzip war denkbar simpel: Reeder liehen sich Geld für Schiffe bei der HSH Nordbank, die gern Geld gaben, weil sie expandieren wollten. Deutsche Fonds und Reeder kauften Schiff um Schiff. Irgendwann gab es mehr Schiffe als Ware zu transportieren. Die Containerflotte wuchs bis 2008 als die Weltfinanzblase platzte.

ZDF Doku über das Milliardengrab HSH Nordbank

Die ZDF Zoom Reportage „Piraten in Nadelstreifen“ zeigt wie Reeder, Banker und Politiker den Steuerzahler ausnahmen. Der Beitrag ist in der Mediathek des Senders abrufbar. Einige YouTube Nutzer haben die Reportage auch schon bei der bekannten Videoplattform hochgeladen:

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