Die Türsteher vom Hamburger Kiez – TV Reportage

Ein TV-Team vom NDR begleitet im Hamburger Stadtteil St. Pauli die beiden Türsteher Dennis und Ralf. Man trifft sie am Eingang der Bar von Dragqueen Olivia Jones. Dennis und Ralf sind sehr erfahren, arbeiten seit über 20 Jahren als Türsteher auf dem Kiez. Die Reportage schildert realitätsnahe Eindrücke in einen Job, für den man laut den zwei Türstehern „Eier haben muss“.

Die beiden schildern ausführlich ihre Einblicke in eine Gesellschaft, die ihrer Ansicht nach zunehmend unberechenbarer wird. So nehmen zum Beispiel die Zahlen der Gewalttaten in St. Pauli zu. Auch trifft man zunehmend mehr Frauen jeden Alters an, die Pfefferspray zur Selbstverteidigung mit sich führen. Doch der Job hat auch seine Vorteile: „Das Flirten gehört mit dazu“, erklärt Türsteher Dennis. Auch Handynummern würden ihm häufig zugesteckt werden. Wer als Türsteher arbeiten will, muss über eine ausgeprägte soziale Ader verfügen, sagt auch Ralf, der ebenfalls oft angeflirtet wird.

Doch bei dem ganzen Drumherum bleibt eines immer im Fokus: die Verantwortung für die Sicherheit der feiernden Menschen. Und um diese zu jeder Zeit gewährleisten zu können, braucht es nicht nur die bereits erwähnten Eier und die soziale Ader, sondern auch jede Menge Wissen und Erfahrung.

Reeperbahn: Die Türsteher vom Hamburger Kiez

Autoposer vom Jungfernstieg Hamburg – TV Reportage

Der Polizeioberkommissar und Einsatzleiter der SoKo Autoposer Tobias Hänsch hat sich bei den Autoproleten auf Hamburger Straßen einen Namen gemacht. Manche kennen ihn bestimmt auch durch die Verkehrskontrolle mit dem Rapper GZUZ – ein Video führte bei YouTube zu zigtausenden Klicks. Das Team von SPIEGEL TV hat ihn und seine Kollegin Janina von Keßinger erneut durch Hamburg begleitet.

Der Hamburger Jungfernstieg und die Reeperbahn gelten als Präsentiermeilen für die Autoprotzer. Hier ziehen sie ihre Runden, damit alle hören können, welch ohrenbetäubendem Sound ihre Schlitten fabrizieren können. Besonders beliebt sind auch die engen Nebenstraßen rund um das Hanseviertel und Gänsemarkt. Ob nun Nobelkarossen oder einfaches Bauern-Tuning – die SoKo Autoposer hat ihnen den Kampf angesagt und zieht reihenweise Autos aus dem Verkehr.

Prollen, Lärmen, Posen: Die Jagd auf PS-Protze

Knapp 28 Minuten staunen, schmunzeln und ärgern sind bei der Reportage praktisch vorprogrammiert – ganz egal ob man PS-Boliden etwas abgewinnen kann oder nicht.

Wenn Gier Hirn frisst – den HSH-Milliarden auf der Spur

Fast alle Bundesländer bauen in den letzten Jahren kontinuierlich ihre Schulden ab – in Hamburg hingegen baut man Schulden auf. Ein wesentlicher Grund dafür sind die 17,9 Milliarden Miese der Landesbank HSH.

23 Elbphilharmonien hätte Hamburg von diesem Betrag bauen können – Olympia wäre überspitzt formuliert aus der Portokasse bezahlt worden. 17,9 Milliarden Euro Schulden – diesen Betrag werden vermutlich noch Generationen an Steuerzahlern blechen müssen. Das Prinzip war denkbar simpel: Reeder liehen sich Geld für Schiffe bei der HSH Nordbank, die gern Geld gaben, weil sie expandieren wollten. Deutsche Fonds und Reeder kauften Schiff um Schiff. Irgendwann gab es mehr Schiffe als Ware zu transportieren. Die Containerflotte wuchs bis 2008 als die Weltfinanzblase platzte.

ZDF Doku über das Milliardengrab HSH Nordbank

Die ZDF Zoom Reportage „Piraten in Nadelstreifen“ zeigt wie Reeder, Banker und Politiker den Steuerzahler ausnahmen. Der Beitrag ist in der Mediathek des Senders abrufbar. Einige YouTube Nutzer haben die Reportage auch schon bei der bekannten Videoplattform hochgeladen: