Hamburg Tourismus: Schnell und übersichtlich die wichtigsten Informationen zu Restaurants, Hotels, Events und Sehenswerten in der Hansestadt.

Hamburg erlebt einen wahren Touristen-Boom

Man könnte denken, in der kalten Jahreszeit würden wohl weniger Menschen zu einer Städtereise nach Hamburg aufbrechen. Falsch gedacht! Die Zahlen waren schon im Dezember verblüffend und wurden im Januar nochmals um 8,3 Prozent übertroffen. Die Hansestadt erlebt momentan einen wahren Touristen-Boom.

Sowohl die Zahl der Übernachtungen in Hamburgs Hotels stieg an – und auch die Zahl der Gäste erhöhte sich laut Angaben des Statistischen Bundesamtes um 6,1 Prozent. Insgesamt besuchten 352.000 Menschen im recht milden Monat Januar die Hansestadt.

Aber es gibt noch mehr Zahlen und Fakten. Insgesamt schauten 12,9 Prozent mehr Menschen im Januar 2014 im Vergleich zu 2013 in der Hansestadt vorbei. Besucher aus Dänemark, Großbritannien, Schweiz, Österreich oder den Niederlanden verweilten im Durchschnitt 1,9 Tage in Hamburg. Dennoch gibt es Potenziale und Luft nach oben ─ die Auslastung der Betten im Januar betrug rund 40 Prozent.

Auch die Kreuzfahrt-Branche boomt

Die Zahl der Passagiere, die an Hamburger Kreuzfahrt-Terminals anlegen, steigt rasant. Immer mehr Passagiere hängen noch ein paar Tage Städteurlaub in Hamburg dran.

Traum-Reisen, Luxus Kreuzfahrt, Tauf-Events, Hafengeburtstag, Cruise Days ─ Hamburg bietet seinen Touristen viel und reitet momentan auf der Erfolgswelle. Mehr als 500 000 Passagiere zählte der Hafen 2013. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht, Experten gehen sogar davon aus dass Deutschland zum größten Kreuzfahrtmarkt in Europa wird. Ein drittes Terminal soll im Mittleren Freihafen entstehen und die bekannte Kreuzfahrtschiffsmarke Aida will die Hansestadt ab Juni 2015 mit der „AidaPrima“ wöchentlich anlaufen. Gerechnet wird 2025 mit mehr als 300 Schiffsanläufen im Jahr. Zum Vergleich: In dieser Kreuzfahrtsaison sind es „nur“ 190.  

Die hohen Investitionen in den letzten Jahres scheinen sich für die Stadt endlich bezahlt zu machen. Der Hamburg Senat will „die Potenziale des wachsenden Kreuzschifffahrtsmarkts optimal nutzen“. Es gibt aber auch Kritik, besonders beim Stichwort Umweltverschmutzung: 17 Prozent des Feinstaubs gehen in Hamburg auf das Konto der Seeschifffahrt. 

Nach all den Zahlen bleibt eines unbedingt festzuhalten: Hamburg ist immer eine Reise wert, ganz egal ob nun kalte oder warme Jahreszeit.

Marseille – Hamburgs Partnerstadt an der Côte d’Azur

Wir sind zu Gast in Frankreichs ältester und wichtigster Hafenstadt. Marseille ist mit seinen rund 830.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Die Stadt an der Côte d’Azur hat mehr mit Hamburg gemein, als man vielleicht im ersten Augenblick denken mag.

Die Mittelmeermetropole bietet nicht nur ein einzigartiges historisches Erbe, sondern auch außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und eine lebendige urbane Kultur. Eine dieser Sehenswürdigkeiten ist beispielsweise die Notre-Dame de la Garde, eine im 19. Jahrhundert errichtete Basilika die sich auf einem hohen Kalksteinfelsen befindet. Von hier aus hat man eine grandiose Aussicht über ganz Marseille.

Wunderschöne Hafenstadt an der Côte d’Azur

Für viele Städtebesucher beginnt die Sightseeing Tour am „Vieux Port„, einem Yachthafen der mit etwas Fantasie der Hamburger Alster etwas ähnelt. Zumindest was die Schönheit und unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum angeht. Der Vieux Port ist nämlich umrundet von malerischen Gassen und belebten Boulevards. Bei der Erkundung durch die kleinen Gassen kommen Feinschmecker auf ihre Kosten. Fast an jeder Ecke warten provenzalische Köstlichkeiten ─ aber auch die arabische, griechische, italienische und spanische Küche ist in der multikulturellen Hafenstadt gut vertreten. Die besondere Spezialität der Stadt ist die Bouillabaisse, eine Fischsuppe die sich fast auf jeder Speisekarte befindet.

Innenstadt von Marseille

Die andere Seite von Marseille

Wenn man Daten & Fakten zur Hafenstadt Marseille sucht, könnte man einen anderen Eindruck von dieser schönen Region bekommen. Die Stadt hat in Frankreich keinen besonders guten Ruf: Die Hafenstadt gilt als Hochburg des nationalen Verbrechens, die Stadtverwaltung von Marseille als korrupt und die Arbeitslosenquote liegt  ungefähr bei 20%. Als Stadttourist bekommt man davon wenig mit und gewinnt einen ganz anderen Eindruck. Besonders als die Stadt im Jahr 2013 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt wurde, hat Marseille sich richtig rausgeputzt.

Bilder und Impressionen von Marseille

Bei unserer Städtereise nach Marseille hatten wir viel Glück mit dem Wetter und konnten einige schöne Bilder knipsen. Hier also Fotos von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, dem Arc de Triumph, Vieux Port und der Notre-Dame de la Garde.

Arc de Triumph in Marseille

Arc de Triumph

Kleine Boote im Yachthafen Marseille

Kleine Boote im Yachthafen

Blick auf die Notre-Dame de la Garde Marseille

Blick auf die Notre-Dame de la Garde

Ein bisschen Geschichte von Marseille

Marseille hieß zu Anfang Massalia und wurde schon 600 v. Chr. gegründet. Die Stadt war schon von Beginn an ein wichtiger Mittelmeerhafen. Noch lassen sich im Musée d’Histoire de Marseille die Überbleibsel des antiken Hafens sichten.  

Im 17. Jahrhundert wurde Marseille zu einer wahren Handelsmacht im Mittelmeerraum. Die Stadt wuchs rasant in alle Richtungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Marseille von der deutschen Armee besetzt. Der Januar 1943 sollten als rabenschwarzer Monat in der Stadtgeschichte von Marseille eingehen: Die deutschen Truppen evakuierten das Hafenviertel und sprengten sämtliche Gebäude nieder. Seit 1958 steht Hamburg in einer Städtepartnerschaft mit Marseille. Austauschprogramme zwischen Hamburger und Marseiller Institutionen bilden seit Jahrzenten die Basis einer freundschaftlichen Beziehung. Aus städtebaulicher Sicht verbindet Hamburg heute viel mit Marseille und auch hier entsteht eine Hafencity namens Euroméditerrannée.

Hamburg bietet Krimifans mörderisch gute Unterhaltung

Sonntagabend, 20.15 Uhr ist Deutschland fest in Tatort-Hand. Die Krimi-Reihe der ARD ist seit über 40 Jahren ein Quotenrenner und für viele einfach Kult. Rund um die 90-minütigen TV-Filme hat sich eine lebhafte Fankultur gebildet, die ihrer Leidenschaft sehr aktiv nachgeht.

Im Internet gibt es etliche Fanseiten, aktuelle Folgen werden von einem wahren Twitter-Feuerwerk begleitet und in Tatort-Kneipen wird gemeinsam geguckt. Allein in Hamburg gibt es zehn Lokale, in denen man zusammen mit anderen Fans der Mördersuche beiwohnen kann. Ob nun im Grünen Jäger, in der Magdalena Bar oder Kulturhaus III&70 am Schulterblatt. Die Hansestadt hat für Krimi-Fans aber noch viel mehr an Spannung zu bieten.

Stadtrundgänge durch die Unterwelt

Kriminalgeschichtlich hochinteressante Stadtteile zum Beispiel – Kiez und Reeperbahn bieten einen riesigen Fundus für Geschichten aus der Unterwelt. Auf den Spuren berühmter Verbrechen lässt es sich im Rahmen einer kriminellen Stadtführung verwandeln. Sachkundige Führer begleiten den Rundgang von Tatort zu Tatort. Noch mehr Nervenkitzel verspricht die Krimi-Nachtwanderung, eine interaktives Outdoor-Schauspiel, an dem die Gäste direkt beteiligt werden. An bestimmten Stationen werden Texte und Szenen aufgeführt – Krimi-Literatur gerät quasi in Bewegung.

Gänsehaut zur Gänseleber

Im Indoor-Bereich befindet sich mit dem Imperial Theater eine der bedeutendsten Bühnen für Kriminalstücke in Hamburg. Von Edgar-Wallace-Klassikern wie „Die toten Augen von London“ bis hin zu Stücken mit Lokalkolorit wie dem „Polizeirevier Davidwache“ deckt das Theater die ganze Krimi-Bandbreite ab.

Die Schauspieler sind zudem im Krimi-Salon im Hotel Reichshof aktiv: Zum 4-Gänge-Menü gibt’s hier blaue Bohnen, natürlich nur in Form von Platzpatronen. Die Gäste werden als Statisten Teil der Aufführung, die Darsteller sitzen mit ihnen am Tisch. Aktuell sorgt das Stück „Der Unheimliche“ für Gänsehaut zur Gänseleber.

Ein Mörder zum Dessert – Krimidinner

Krimidinner oder Dinnerkrimis gibt es mittlerweile in vielen Städten von verschiedenen Anbietern. In Hamburg ist natürlich auch „Das Original Krimidinner“ vertreten, das an verschiedenen Orten stattfindet. Darüber hinaus ist die Hamburger Speicherstadt Schauplatz kulinarischer und kriminalistischer Genüsse. In der historischen Kulisse des Speicherbodens wird ein „fangfrisches Verbrechen“ serviert und die Gäste helfen dem Kommissar bei der Aufklärung. Dabei wird authentische Polizeiarbeit geleistet – von der Beweisstücksicherung bis zum Verhör. Guten Appetit und gute Jagd.

Die große Kreuzfahrtsaison 2014 in Hamburg

Die neue Kreuzfahrtsaison 2014 in Hamburg ist eröffnet und verspricht wieder große Namen: Queen Mary 2, Queen Elizabeth, Legend of the Seas und viele mehr! Bislang liegen schon 191 Schiffsanmeldungen für 2014 vor, außerdem finden dieses Jahr endlich wieder die Hamburg Cruise Days statt.

191 Schiffsanmeldungen für 2014, darunter 34 Kreuzfahrtschiffe, über 600.000 Passagiere: Unglaubliche Zahlen für die neue Saison die wieder auf elf Monate ausgelegt ist. Zum alljährlichen Hamburger Hafengeburtstag werden gleich 12 große Kreuzfahrer in der Hansestadt erwartet:  Queen Elizabeth, AIDAluna, AIDAstella, AIDAsol, Albatros, Artania, Deutschland, Delphin, Hamburg, L’Austral, Mein Schiff 1 und MSC Magnifica.

Dieses Jahr finden endlich wieder die Hamburg Cruise Days statt, mit dabei sind sieben Kreuzfahrtschiffe: Die AIDAstella, Gann, Deutschland, MSC Magnifica, AIDAluna, Delphin und Europa.Wenn man die Zahlen ließt fällt ein Name immer wieder ins Auge. Die AIDA Schiffe sind wieder sehr präsent am Standort Hamburg. Die drei AIDA-Schiffe (AIDAsol, AIDAluna und AIDAstella) nehmen insgesamt 65-mal Kurs auf Hamburg. 

Ganz neu in dieser Kreuzfahrtsaison  wird auch „Royal Caribbean“ mit seiner „Legend of the Seas“ Hamburg anlaufen, zwischen August bis September 2014 fünfmal. Freunde der 345 m langen Queen Mary 2 werden auf Ihre Kosten kommen, gleich 9-mal wird der Kreuzfahrtriese im Hamburger Hafen festmachen. Am 19. Juni 2014 wird das 10-jährige Jubiläum der Verbundenheit Hamburgs zu „seiner“ Queen Mary gefeiert. (Alle Termine der Queen Mary 2)

Städtereise in die Hansestadt Hamburg

Hamburg bietet viel zu entdecken, ob nun Hamburger Hafen, Fischmarkt, Alster oder die sündigste Meile der Welt (die Reeperbahn). Ganz egal ob nun Wochenendtrip oder Urlaub, auch in wenigen Tagen kann man vieles in Hamburg erkunden.

Für viele Touristen ist der erste Anlaufspunkt die Hamburger Alster, ein Nebenfluss der Elbe mitten im Zentrum. Hier kann man relaxen, spazierengehen oder eine Rundfahrt machen. Hier ist immer etwas los, die Alster ist sowohl bei Einheimischen als auch Touristen sehr beliebt. Tipp: Die City ist nur wenigen Minuten zu Fuß entfernt, ideal um einen Kaffe2go zuholen und auf eine der naheliegenden Wiesen bei Alsterblick zu entspannen und abzuschalten.

Shoppen und bummeln in Hamburg

Die Mönckebergstraße ist vielleicht die schönste Einkaufsstraße Hamburgs, an einem sonnigen Sommertag kann einkaufen und shoppen wohl nirgends schöner sein als hier. Die vielen namhaften Boutiquen, Kaufhäuser aber auch Cafes sollten keine Wünsche offen lassen. In Hamburgs bekanntester Einkaufsstraße kommen auch Archtitektur-Freunde auf Ihre kosten, denn hier trifft Alt auf Neu.  Für „Alt“ steht beispielsweise das Klöpperhaus, Hamburgs ältestes Kontorhaus. Die Mönckebergestraße ist weitgehend für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und die breiten Bürgersteige lassen den Eindruck einer Fußgängerzone entstehen. Hier befindet sich auch das älteste Kino Hamburgs, das Passage-Kino. Es besteht bereits seit 1912 war mit seinen 1000 Plätzen das erste Hamburger Großkino.

Tipp: Wenn man günstig essen und trinken möchte, wirft man am Besten einen Blick in die “Kurzen Mühren”. Hier ist relativ versteckt ein Vapiano ansässig, nach einer Shopping Tour in der City eine gute Adresse. Pizza , Pasta und Salat Freunde kommen hier auf Ihre Kosten, alles wird frisch zubereitet und auch für Vegetarier gibt es ausreichend Auswahl!

Sehen und staunen in der Hansestadt

Der Hamburg Dom ist das Volksfest Norddeutschlands. Es befindet sich auf dem Heiligengeistfeld nahe der Reeperbahn. Jährlich besuchen mehrere Millionen Menschen das Volksfest, über 260 Schausteller auf 160.000 m² stellen hier aus. Ob Achterbahn, Autoscooter, Rieserad,Geisterbahn oder einfach nur Zuckerwatte essen, hier wird jedem etwas geboten. Tipp: Freitags ist Feuerwerk, S-Bahnfahrkarten können als Gutschein verwendbar sein.

Das Panoptikum ist Hamburgs Wachsfigurenkabinett, und mit seinen 130 Jahren das wohl älteste Deutschlands. Es befindet sich mitten im Vergnügungsviertel von St. Pauli, hier gibt es mehr als 300 Figuren zu bestaunen. Darunter auch Angela Merkel, Robbie Williams, Daniel Radcliffe, Harry Potter und auch Udo Lindenberg. Tipp: Studenten- und Renterausweise sorgen für Rabatt an der Kasse.

Das passende Hotel finden

Wenn man eine Städtereise macht sollte das Hotel natürlich am Besten verkehrsgünstig gelegenen sein, um zu diversen Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Museen zu gelangen. Natürlich sollte es trotzdem modern und komfortabel eingerichtet sein. Sternehotels in der Hansestadt Hamburg gibt es zahlreich, beispielweise das Marriott Hotel mitten in der Hamburger City, von hier aus sind der Gänsemarkt, die Binnenalster und die charmanten Geschäftsstraßen und Passagen der Innenstadt nur wenige Minuten entfernt. Natürlich kostet die zentrale Lage auch mit Kosten verbunden, wenn man günstigere Unterkünfte sucht sollte man Hotels in Stadtteilen wie Bergedorf und Wandsbek in Betracht ziehen.

 

Hamburger vs. Berlin: Die kleinen Unterschiede

Hamburger bezeichnen ihre Stadt als „die schönste Stadt der Welt“, Berliner entgegnen dem mit den Worten „Wir sind arm aber sexy“. Fakt ist, beide Städte verfügen über wundervolle Wahrzeichen, Sehenswürdigkeiten und jede Menge Flair. Welche Großstadt nun mehr zu bieten hat kann im Grunde gar nicht beantworten, allerdings kann man die Unterschiede aufweisen.

Fangen wir erst mal mit einigen grundlegenden Unterschieden an, Berlin ist mit seiner Fläche von 891 Quadratkilometern größer als Hamburg. Auch bei den Einwohnern liegt die Hauptstadt mit 3,4 Millionen vorn, in Hamburg hingegen leben 1,7 Millionen. Durch Hamburg fließt die Elbe über 1170 Kilometern lang, in Berlin ist es die Spree mit ihren 398 Kilometern. Der Hamburger Rathausturm ist stolze 112 Meter hoch, das Rathaus in Berlin gerade mal 74 Meter.

Es lassen sich viele kleine Unterschiede finden, auch das Online-Reisebüro Expedia hat sich diesem Thema gewidmet und eine Infografik mit dem Titel „Hamburg Vs Berlin“ veröffentlicht. Ganz nach dem Motto „Hamburg und Berlin mit einer Städtereise zu besuchen lohnt sich immer, aber Besten lernt man die kleinen Unterschiede selber kennen und schätzen.

Wir hingegen widmen uns nun einem typischen Klieschee: “ In Hamburg ist immer schlechtes Wetter“. Tatsächlich ist die Niederschlagsrate in Hamburg  höher als in Berlin und vielen anderen Städten. Dennoch leben in Hamburg die zufriedensten Großstädter Deutschlands. Rund 91 Prozent der Hamburger lieben ihre Stadt, in Berlin sind es nur 85 Prozent so überzeugt von ihrer Stadt.

Vergleich der Wahrzeichen

Berlin hat das Brandenburger Tor, seit dem Mauerfall findet hier jedes Jahr die größte Silvester Party Deutschlands statt. Hamburg hingegen hat seinen „Michel“, die St. Michaeliskirche verfügt über die größte Turmuhr Deutschlands, die Ziffernblätter und ihr Durchmessen übertreffen sogar noch den Big Ben in London.

Beide Städte verfügen nicht nur über große Wahrzeichen, sondern auch über teure Baustellen. Das Prestigepobjekt „Elbhilarmonie“ in der HafenCity kostete geschätzt 800 Millionen Euro – Berlin legt noch einen oben drauf, der neue Flughafen Berlin Berlin-Brandenburg kostet rund 5 Milliarden.

„Das Leben in Berlin ist günstiger“

Um zusehen ob dieses Vorurteil stimmt, werfen wir als typische Touristen doch mal einen Blick auf etwas alltägliches, wie dem Kauf einer Fahrkarte bei den städtischen Verkehrsbetrieben. In Hamburg kostet ein Einzelfahrschein (Nahbereich) aktuell 1,90 €, in Berlin hingegen 2,40. Wenn es dann doch mal schnell und flexibel sein solle, dann ist eine Taxi genau das Richtige. Hier ist Berlin mit 1,70 € je Kilometer tatsächlich wesentlich günstiger, in Hamburg hingegen zahlt man stolze 2,20 €.

Hamburg nennt man auch das Tor zur Welt, in Berlin wird große Politik gemacht. Genug von Zahlen, Fakten und Vorurteilen – am Besten man macht sich selber einen Eindruck. Ob nun Hamburg oder in Berlin, ein Besicht lohnt sich immer und am Besten lernt man die kleinen Unterschiede selber kennen und schätzen. Entweder bei einem Alsterwasser oder eben bei einer Berliner Weisse.