Wohnen in Hamburg ist teuer – werden die Preise weiter steigen?

Wohnen in Hamburg hat sich in einigen Stadtteilen zum wahren Luxus entwickelt. Das gilt jedoch nicht nur für die Hafencity , in der Ende vergangenen Jahres eine der teuersten Wohnungen der Stadt verkauft worden ist. Für über 10 Millionen Euro wurde eine exklusive Wohnung in der renommiertesten Sehenswürdigkeit der Stadt verkauft – in der Elbphilharmonie! Aber auch in weniger begehrten Lagen haben Miet- und Kaufpreise in der Vergangenheit in Hamburg enorm zugelegt.

Das trifft sowohl auf Mieten als auch auf Kaufimmobilien zu: Bei beiden sind die Preise in den letzten 10 Jahren massiv angestiegen. Experten rechnen im Jahr 2018 zwar mit stabilen Preisen, jedoch weiterhin auf sehr hohem Niveau. In begehrten Lagen oder in Ballungsräumen, in denen die Preise inzwischen schon sehr hoch sind, ist mit einer Entspannung der Lage nicht zu rechnen. Hier wird sogar ein weiterer Anstieg erwartet.

Westliche Stadtteile – kein Ende der Fahnenstange in Sicht

In Hamburg sind weiter steigende Preise bei Immobilien vorprogrammiert. Dies hat vor allem mit dem starken Wachstum zu tun, das die Stadt derzeit erfährt. So wird vor allem in den Quartieren westlich der Alster eine höhere Nachfrage erwartet, als das aktuelle Angebot derzeit erfüllen kann. So sehen es zumindest Immobilienexperten, die auf diesem Gebiet spezialisiert sind. Vor allem in den eleganten Stadtteilen wie Blankenese, Nienstedten und Klein Flottbek ist noch lange nicht mit einer Entspannung der Lage bei Immobilien-Preisen zu rechnen. Die Konsequenz: Preise auf sehr hohem Niveau, die sich auch in den folgenden Jahren – wenn nicht gar Jahrzehnten – bemerkbar machen werden.

Warum sind die Stadteile im Westen Hamburgs so beliebt?

Ein Grund für die Beliebtheit der westlichen Stadtteile ist mit Sicherheit die Nähe zu städtischer Umgebung bei gleichzeitiger Nähe zur Natur. Wer will, kann die quirlige Stadt mit Kultur und Einkaufsmöglichkeiten erleben. Aber auch die Rückzugsmöglichkeiten in natürlicher Umgebung sind gerade hier nicht zu unterschätzen: Die Elbe direkt vor der Haustür, der botanische Garten in Klein Flottbek, der Jenisch Park, der Hirschpark, das Treppenviertel in Blankenese und vieles andere mehr sind wahre Naherholungsgebiete.

► Weitere Tipps und Neuigkeiten zum Leben & Wohnen in Hamburg in unserem Ratgeber entdecken.

Tipps für die Wohnungssuche in Hamburg – so klappt’s endlich!

Die Wohnungssuche in Hamburg gestaltet sich meist nicht einfach, denn es gibt viel zu wenig Wohnungen und bezahlbar ist der Wohnraum oft gar nicht. Bei einer Besichtigung stehen reihenweise andere Wohnungssuchende vor der Tür, doch es gibt einige Tricks, um doch eine günstige Wohnung zu finden.

Eine Wohnungsbesichtigung muss man sich heutzutage so verstellen, als ob man sich um eine freie Arbeitsstelle bewerben würde.

An erster Stelle sollte man pünktlich erscheinen, der Vermieter sieht dann gleich: Es ist ein zuverlässiger Mieter. Sehr gut wäre es auch, gleich zum Termin eine Mappe mit Bescheinigungen mitzubringen, damit man dem Vermieter die benötigten Unterlagen gleich überreichen kann. Erkundigung sind vorher einzuholen!

Was gehört in die Mappe für die Wohnungsbesichtigung?

Besonders wenn man nach günstigen Wohnungen in Hamburg Zentrum Ausschau hält, ist eine Bewerbungsmappe eigentlich Pflicht. Eure meisten Mitbewerber werden auf jeden Fall eine haben. Viele Studenten bringen auch gleich die schriftliche Absicht zur Bürgschaft ihrer Eltern mit – daran lässt sich erkennen, wie umkämpft der Wettbewerb ist. Bei einer Besichtigung einer 2-Zimmer Etagenwohnung mit Balkon in Barmbek-Süd oder Sternschanze, können schon mal locker 50 Leute erscheinen. Chance also 1:50 + X!

  • Kurzer Lebenslauf mit Foto (achte darauf, dass es professionell wirkt und das Foto sympathisch ist).
  • Ein kleines Begleitschreiben ist unabdingbar! Mit den richtigen Worten, kann man sich von der Konkurrenz abheben.
  • Eine ordentliche Mieterselbstauskunft, diverse Vorlagen dazu befinden sich im Netz.
  • Eine Schufa-Auskunft die zeigt, dass man liquide und zahlungswillig ist.

Kopien der letzten drei Gehaltsabrechnungen und Kopien vom Personalausweis (Vorderseite + Rückseite) sollte man erst übermitteln, wenn die Sache konkreter wird. Man schützt so die eigenen Daten! Das ist natürlich im Anschreiben zu vermerken.


Lektüretipp: Der Mietercoach ist ein sehr hilfreicher Ratgeber auf dem Weg zur ersehnten Wohnung in Hamburg. Das Taschenbuch (auch erhältlich als Kindle) zeigt bewährte Techniken, Tricks und Kniffe wie man die passende Wohnung findet und den Vermieter für sich gewinnt. Der Ratgeber, geschrieben von einem Immobilienmakler aus München, zeigt wie an den begehrten Mietvertrag erhält.


In Hamburg wohnen bedeutet Abstriche machen

Die eigenen Vorstellungen erfordern Abstriche und Flexibilität, denn eine günstige Wohnung ist oft nicht mit den eigenen Wünschen zu vereinen. Man sollte sich nicht auf eine bestimmte Quadratmeterzahl festlegen und auch der Stadtteil muss flexibel gewählt werden können. Muss ein Balkon sein? Wird ein Dielenboden gewünscht? Alle Wohnungssuchende müssen Abstriche machen, also muss vorher klar sein, auf was man wirklich Wert legt und auf was man verzichten kann.

Altbau statt Neubauwohnung

Nutze Deine soziale Reichweite!

Die Wohnungssuche ist kein Geheimnis, Freunde, Bekannte, Verwandte und Facebook müssen wissen, dass man eine Wohnung sucht und wie die eigenen vier Wände aussehen sollen. Denn viele Wohnungen werden durch persönliche Kontakte vermittelt. Also sollte die Suche auch publik gemacht werden. Von Vorteil ist es auch, wenn man Mitglied einer Baugenossenschaft ist, es ist eine sehr günstige Variante und die Mitglieder erfahren auf jeden Fall von der freien Wohnung.

Bei Facebook gibt es auch diverse Gruppen und Communities für die Wohnungssuche in Hamburg – beispielsweise „Wohnungen Hamburg“ oder „Wohnungen.frei.in.Hamburg“. Also statt nur die eigene Reichweite zu nutzen, auch einfach mal in den Gruppen von Facebook stöbern!

Junges Pärchen beim Umzug in Hamburg

Gib Dich nicht zu kritisch!

Szene-Viertel sind zu vermeiden, denn hier sind die Mieten besonders hoch. Außerhalb des Stadtzentrum sind die Miet-Wohnungen oft günstiger, aber genauso schön. Mitten in der Stadt sind oft 40 Leute und mehr an der Wohnung interessiert, etwas außerhalb sind es „nur“ 15. Kommt es zu einer Besichtigung sollte man sich auf jeden Fall taktisch klug verhalten. Es darf auf keinen Fall erwähnt werden, dass der zukünftige Mieter im Mietverein ist. Ein Zollstock, um die angegebene Quadratmeterzahl nachzumessen, sollte auch zu Hause bleiben. Ein guter Eindruck muss auch hinterlassen werden, ein gepflegtes Erscheinungsbild ist „Pflicht“.

Letzten Endes entscheidet der Vermieter, wem er die Wohnung überlässt und mit einem gepflegten Äußeren steigen zumindest die Chancen. Beim Mietrecht sollte man sich zurückhalten, kein Vermieter möchte Belehrungen und Vorschriften seitens der Mieter.

Auf diese Dinge kommts bei der Wohnungssuche in Hamburg an: Immer freundlich bleiben (freundlich heißt nicht Arschkriecher), eine überzeuge Mappe, deutliches Interesse vermitteln, eine seriöses Erscheinungsbild und zu guter Letzt natürlich Euer monatliches Einkommen. Somit kommt ihr sicher in die engere Wahl. Weitere Tipps rund um die Wohnungssuche findet Ihr in unserem Ratgeber!

Noch ein paar Tipps für Studenten und Azubis auf Wohnungssuche

Der Zulassungsbescheid der UNI Hamburg oder HAW ist da – hurra, aber wo denn nun wohnen? Im Folgenden ein paar Tipps speziell für Studis und Azubis.

  • Am Besten sucht ihr auf den schwarzen Brettern in der Universität (insb. im Mensenbereich) als auch beim Studentenwerk. Dort gibt es meist eine Menge von Angebote, meist handelt es sich hier um freie Zimmer in WG’s.
  • Nutzt das Onlineportal der Mitwohnzentrale – hier gibt es viele Zimmer in WG‘s auf Zeit oder Zimmer zur Untermiete.
  •  Örtlichen Wohnungsgenossenschaften in Hamburg scheinen zwar ziemlich ausgebucht- dennoch ist es ein Versuch wert.

(Artikel: ahoihamburg.net – Bilder dank Fotolia & Tijana)

Wohnungssuche in Hamburg: Flexibilität unverzichtbar

Das Leben in Hamburg ist von Kontrasten geprägt, gleichermaßen wie die Immobilienlandschaft. Wer in der Freien Hansestadt dauerhaft leben möchte, muss bei der Wohnungssuche flexibel sein. Denn freier Wohnraum ist gefragt und schnell vergeben. Clevere Recherche und schnelle Entscheidungen können den Unterschied machen. Die hier aufgeführten Informationen sollen die Suche nach dem neuen Zuhause vereinfachen.

Seit die Mauer fiel, steigt die Einwohnerzahl Hamburgs unaufhörlich. Dementsprechend kommt der Wohnungsmarkt der zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik an seine Grenzen. Um der Knappheit von Wohnraum entgegen zu wirken, sollen in der Hansestadt jährlich mehrere tausend neue Wohnungen gebaut werden. Allein im Jahr 2014 entstanden über 6.000 neue Wohnungen und 2000 Sozialwohnungen, um dem Andrang zumindest teilweise gerecht zu werden.

Gespannt blickt die Stadt auch auf den Ausbau des Stadtteils HafenCity. Bis spätestens 2030 soll das Mammutprojekt fertig sein. Rund 14.000 Menschen werden hier künftig ein Zuhause finden. Bis dahin müssen Wohnrauminteressenten anderweitig suchen, das Angebot ist leider nicht besonders üppig. Hinzu kommen steigende Mietpreise aufgrund zunehmender städtebaulicher Entwicklungskonzepte und Sanierungsarbeiten.

Sparpotenzial: Große Wohnungen vergleichsweise günstiger

Sparpotenzial ergibt sich unter anderem bei der Wahl der Immobilienart. Wer auf sanierte Altbauten verzichten kann und den populären Charme nicht unbedingt braucht, zahlt in neueren Geschosswohnungen deutlich weniger. Zudem kann es sich lohnen, beim Recherchieren hinsichtlich der Wohnfläche mehrere Angebote zu vergleichen. Besonders beliebt sind derzeit kleine Wohnungen in Hamburg , die sich vor allem bei Studenten und Singles großer Nachfrage erfreuen. Nicht selten sind Wohnungen mit schon ein paar Quadratmetern mehr nicht viel teurer.

Bei der Suche in den einschlägigen Online-Immobilienportalen lassen sich Wohnfläche und Anzahl der Zimmer komfortabel einstellen, was den Angebotsvergleich erleichtert. Im Idealfall lässt sich ein attraktives Inserat ermitteln, indem mehrere Wohnungsgrößen gegenübergestellt werden. Eine Alternative zur begehrten Singlewohnung sind Wohngemeinschaften. Im Gegensatz zu den kostenintensiven 1-2-Zimmerwohnungen kann bei größeren Wohneinheiten von rund 5-Zimmern deutlich gespart werden. Je mehr Quadratmeter, desto höher ist oft die Ersparnis gegenüber Singlewohnungen.


Wer wohnt wo?

Die Ortsteile der Millionenstadt unterscheiden sich teilweise elementar in Sachen Wohnqualität, Struktur und Charakter. Abwechslungsreich ist der Immobilienmarkt in Allermöhe im Bezirk Bergedorf, einem für Familien mit Kindern idealen Wohnort. Neben traditionellen Reetdachhäusern in Alt-Allermöhe entstanden in Neu-Allermöhe viele Etagenhäuser mit maximal vier Geschossen. Auch Schnelsen ist kinderfreundlich. Zahlreiche Grünflächen laden zum Spielen, Erholen und Abschalten ein. Zudem gibt es dort relativ günstige Wohnungen zum Mieten. Wer die Nähe zum Wasser liebt, ist in Hohenfelde richtig. Dort gibt es Wohngebiete direkt am Alsterufer. Die Mietpreise sind moderat und Objekte für nahezu jeden Bedarf verfügbar.

Viele Mehrfamilienhäuser beinhalten unterschiedlich große Wohnungen. In Hamburg-Mitte im Stadtteil St. Georg hat sich die Lebensqualität in den letzten Jahren ebenfalls kontinuierlich verbessert. Dank einer Vielzahl von Sanierungen wurde das Stadtbild positiv verändert. Preislich muss in St. Georg allerdings meist mit höheren Mietkosten gerechnet werden als beispielsweise in Hohenfelde an der Außenalster.

Weitere Empfehlungen zu Hamburger Stadtteilen:

Rahlstedt: Im bevölkerungsreichsten Stadtteil fühlen sich Familien wohl. Eine Vielzahl an Einfamilienhäusern, Einkaufsmöglichkeiten und rund 18 Schulen sorgen für ideale Bedingungen.

Altona: In Altona leben viele Senioren aufgrund der ruhigen Lage und der Nähe zum Stadtzentrum. Die Mietpreise sind moderat.

Nienstedten: Hier sind Wohnsiedlungen teuer, für Senioren aufgrund der Lage jedoch ratsam. Erholungssuchende kommen in Nienstedten voll auf ihre Kosten.

Veddel: In Veddel treffen viele Studenten aufeinander, da sie von der Universitätsnähe profitieren. Auch vielfältige Ausgehmöglichkeiten ziehen vermehrt junge Bewohner an.

Eppendorf: Eppendorf verfügt über romantisch gelegene Wohnungen im Altbaustil. Eine perfekte Gegend für Paare. Parks, Erholungsgebiete und die Alster sind nicht weit.

Neustadt: Das Viertel Neustadt ist ebenfalls für Singles prädestiniert. Es gibt viele kleinere Wohnungen und die Nähe zum Park „Planten un Blomen“ garantiert idyllische Stunden im Freien.

Nähere Informationen zu den jeweiligen Stadtteilen sind in unseren Beiträgen zu Bergedorf, Altona und Co. nachvollziehbar.

Günstiges Wohnen für Azubis und Studenten

Bei Studenten und Azubis ist das Geld meist knapp. Um junge Menschen bei der Wohnungssuche zu unterstützen, fördert die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen diese Zielgruppe mit einem speziellen Förderprogramm. Auf der Internetpräsenz des offiziellen Hamburger Stadtportals wird erklärt: „Durch eine „Heruntersubventionierung“ der Brutto-Warm-Miete auf 224 Euro für ein Zimmer in den Fördergebieten Steilshoop und Hamburg-Süd, auf der Veddel und in Wilhelmsburg (Reiherstiegviertel) auf 210 Euro sowie in Mümmelmannsberg auf 190 Euro fördern wir die Neuvermietung von Wohnraum an Studierende und Auszubildende.“ Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an Wohngemeinschaften . Wohnungen mit einem oder 1,5 Zimmer sind von der Förderung ausgeschlossen. Welche Voraussetzungen Studenten und Azubis für die Teilnahme am Förderprogramm erfüllen müssen, kann dem zuvor verlinkten Beitrag entnommen werden.

(Artikel: ahoihamburg | Artikelbild: pixabay pajala – alle anderen Bilder: ahoihamburg)

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LBS-Immobilienmarktatlas: Immobilienpreise für Hamburg

Wer sich auf Immobiliensuche befindet steht oft vor der Frage, wo er denn wohnen möchte. Oft favorisiert man hierbei immer eine oder mehrere Wohngegenden. Das Budget für eine Immobilie hängt natürlich vom Einkommen ab, weshalb manche Wohngegenden dann auch nicht mehr zur Wahl stehen. um ein böses Erwachen bei der der Planung oder der Besichtigung zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten, sich vorab über übliche Preise im bevorzugten Viertel zu informieren.

Eine davon ist LBS-Immobilienmarktatlas Hamburg ─ diese Broschüre von LBS informiert über die aktuellen Zahlen zu Grundstücks- sowie Immobilienpreisen in Hamburg und Umland. Sowie über aktuelle Preise für bereits bestehende Immobilien. Hierbei gliedert sie sich in Einfamilien- und Mehrfamilien-Häuser. Sie gibt zudem einen Ausblick auf die Entwicklung der Preise in den nächsten Jahren. Die Broschüre umfasst 45 Seiten mit Informationen zu Grundstückspreisen und Immobilienpreisen. Diese Broschüre gibt einen sehr guten Einblick in die durchschnittlichen Preise einer Immobilie, sowohl in Hamburg wie auch im Hamburger Umland.

Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?

Diese Frage für Interessenten nach der Lektüre dieser Broschüre sicherlich klarer sein, welche Wohngegenden sich für sie im möglichen finanziellen Rahmen befinden. Es lohnt sich wirklich sich den LBS-Immo-Marktatlas Hamburg vor der Planung durchzulesen >> hier geht’s zum Marktatlas.

Tipps zur Immobilienmaklersuche in Hamburg

Hamburg ist eines der teuersten Pflaster Deutschlands. Viele Menschen möchten in der schönen Hafenstadt leben und suchen hier nach einem neuen Zuhause. Die Immobilienpreise in Hamburg steigen daher seit Jahren. Denn die Nachfrage übersteigt nach wie vor das Angebot an Wohnraum. Für Immobilienmakler bietet Hamburg also beste Arbeitsbedingungen. Doch leider zieht das nicht nur seriöse Makler, sondern auch die berühmten schwarzen Schafe an.

Wer einen Hamburger Immobilienmakler sucht, hat die freie Wahl. Ob kleiner Privatmakler oder große Maklerunternehmen – sie alle bieten Ihre Dienste als Makler in Hamburg an. Doch wie finde ich unter den vielen Anbietern den passenden Makler für meine Bedürfnisse?

So erkennen Sie seriöse Makler in Hamburg

Für Laien ist es meist schwer, die Professionalität eines Hamburger Immobilienmaklers richtig einzuschätzen. Experten rechnen zwar damit, dass 2016 eine Berufszulassungsregelung für Makler eingeführt wird und diese dann ihre Qualifikation nachweisen müssen. Doch bis es soweit ist, kann sich in Deutschland fast jeder Immobilienmakler nennen – ohne eine Ausbildung zu absolvieren und unabhängig davon, ob er für diesen Beruf qualifiziert ist.

Die unabhängige Immobilienberatung talocasa hat sich darauf spezialisiert, Immobilienmakler in Hamburg zu qualifizieren. Immobilienverkäufer können sich von talocasa einen Hamburger Makler empfehlen lassen, der sie beim Verkauf oder der Vermietung von Immobilien unterstützt. Sebastian Wagner, Geschäftsführer von talocasa, gibt Hamburgern Tipps, worauf sie bei der Maklersuche in Hamburg achten sollten:

Immobilienmakler in Hamburg: Die richtigen Fragen stellen

Wer einen Makler in Hamburg sucht, wird schnell im Internet auf viele Angebote stoßen. Oft lassen sich schon auf den Internetseiten der Makler erste Indizien dafür finden, ob es sich um eine seriöse Firma handelt. Schauen Sie sich den Internetauftritt ganz genau an: Sind Telefonnummer und Adressen vorhanden? Sehen Sie transparent, mit wem Sie es zu tun haben? An den Objekten, die dort vorgestellt werden, lässt sich meist schon erkennen, ob der Makler auf Ihren Immobilientyp oder Ihr Viertel spezialisiert ist. So haben Sie erste Anhaltspunkte für Ihre Auswahl.

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, gilt: Ein guter Makler kennt seinen Markt. Seien Sie also nicht schüchtern und stellen Sie Fragen! So kann man gleich zu Beginn abklopfen, ob der Makler sich mit Immobilienpreisen, Mieten und der Marktentwicklung auskennt. Auch Referenzen geben einen guten Eindruck, über wie viel Erfahrung der Makler in Hamburgs Stadtteilen tatsächlich verfügt. Fragen Sie also nach vermittelten Objekten und Auftraggebern. Bringen Sie außerdem in Erfahrung, ob der Makler Mitglied in einem Fachverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD) ist und eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung besitzt.

Hellhörig sollten Sie immer dann werden, wenn ein Makler Druck ausübt und zum Beispiel auf einen schnellen Vertragsabschluss drängt. Seriöse Makler in Hamburg nehmen sich Zeit, Sie und Ihre Immobilie kennenzulernen. Dazu gehört auch, dass er mit Ihnen die nötigen Unterlagen wie Grundrisse oder den Energieausweis durchgeht und nach der Bausubstanz oder den letzten Renovierungsarbeiten fragt.

Das Bestellerprinzip: Der Auftraggeber zahlt die Rechnung

Seit dem 1. Juli gilt in Hamburg das Bestellerprinzip bei Vermietungen. Seither muss derjenige den Makler bezahlen, der ihn beauftragt hat. Bedenken Sie diese Gesetzesänderung, wenn Sie einen Immobilienmakler beauftragen und überlegen Sie sich vorher, welche Leistungen Sie für Ihr Geld erwarten. Bei Immobilienverkäufen gilt das Bestellerprinzip übrigens nicht. Üblicherweise zahlt in Hamburg der Käufer die Maklercourtage.

(Artikel: ahoihamburg – Bild: iStock / BartCo)