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Verkaufsoffener Sonntag in Hamburg – alle Termine im Blick

Es gibt nicht viel, dass das Shopping-Herz mehr erfüllt als ein verkaufsoffener Sonntag. Die verkaufsoffenen Sonntage in Hamburg erfreuen sich von Anfang an großer Beliebtheit und sind immer ein Publikumsmagnet – vor allem weil sie so selten sind. Insgesamt öffnen sich die Türen der Geschäfte in der Hansestadt nur vier Mal im Jahr, ganz im Sinne des Ladenöffnungsgesetz. An diesen Sonntagen dürfen die Einzelhandelsgeschäfte von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet werden.

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat diese Termine freigegeben

  • 29. Januar 2017
  • 02. April 2017
  • 01. Oktober 2017
  • 05. November 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende – die Termine für die Verkaufsoffenen Sonntage 2018 sind:

  • 25. März 2018
  • 03. Juni 2018
  • 23. September 2018
  • 04. November 2018

(Diese Termine sind noch nicht verbindlich, also keine Gewähr)

Einkaufszentren öffnen am verkaufsoffenen Sonntag in Hamburg

Falls das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht und es Binnfäden regnet, keine Sorge – auch die großen Einkaufszentren nehmen an den verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg teil.

Somit natürlich auch die großen Shopping-Tempel wie beispielsweise die Hamburger Meile, das Phoenix Center in Harburg oder das neue CCB in Bergedorf. In der Hamburger Meile in Mundsburg wird das Shoppingherz besonders laut pochen, denn hier befinden sich über 150 Geschäfte, Cafés und Restaurants auf einer Verkaufsfläche von 47.700 Quadratmeter.

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Die Vielfalt ist aber noch größer, an den verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg werden sich voraussichtlich wieder folgende Einkaufszentren und Geschäfte beteiligen:

  • Mercado Einkaufszentrum in Altona, Große Rainstr. 2
  • Billstedt Center – Hamburg, Möllner Landstr. 13 A
  • Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg, Heegbarg 31
  • Nedderfeld Center, Nedderfeld 70
  • Phoenix Center Hamburg-Harburg
  • Quaree Einkaufszentrum Wandsbek-Markt

Auch der Möbelriese IKEA nutzt meist diesen Tag um seine Pforten zu öffnen, sowohl Moorfleet als auch Schnelsen und Altona. Genauere Informationen gibt es auf der Webseite des schwedischen Möbelhauses.

Ladenöffnungsgesetz und Rechtsgrundlage für verkaufsoffene Sonntage

Aus Anlaß von besonderen Ereignissen sind jährlich bis zu vier verkaufsoffene Sonntage zulässig. Rechtsgrundlage dafür ist § 8 Abs. 1 des Hamburgischen Ladenöffnungsgesetz. Geeignet ist ein Anlass dann, wenn er nicht nur für die ortsansässige Bevölkerung, sondern auch für Bewohner angrenzender Bezirke ein attraktives Ziel darstellen könnte.

Meistens sind aber wie in Hamburg vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr erlaubt. Eine Ausnahme dabei bildet Berlin, in der Hauptstadt gibt es doppelt so viele Shopping Sonntage jährlich. Auch die Terminplanung der verkaufsoffenen Sonntage unterliegt in der Hansestadt strengeren Regeln als in der Hauptstadt: In Hamburg dürfen die verkaufsoffenen Sonntage nicht auf die Adventssonntage oder Feiertage fallen.

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Viele Städte und Gemeinden in der Handesstadt Hamburg laden regelmäßig kombiniert mit anderen Events wie Frühlingsfeste oder Stadtfesten ein. Sobald weitere Informationen zu verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg vorliegen, werden Sie an dieser Stelle informiert.

Kritik um Vorschlag den verkaufsoffenen Sonntag zu erweitern

Nach dem Vorschlag von Tourismuschef Dietrich Albedyll, die verkaufsoffenen Sonntage auszuweiten, kommt Kritik sowohl von den Gewerkschaften, als auch Kirche und Einzelhandelsverband.

Die derzeitige Regelung von vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr sei ausreichend so die Kritiker des Vorschlags ─ zum Vergleich, Berlin veranstaltet acht verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Arno Peukes von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. sagte auf Anfrage des Hamburger Abendblatt: „Mit der Ausweitung der Öffnungszeiten ist zu befürchten, dass die prekäre Beschäftigung im Handel weiter zunimmt. Bereits jetzt führen die Beschäftigungsformen im Handel dazu, dass immer mehr Beschäftigte am Ende des Monats aufstockende Sozialleistungen beantragen müssen. Mittlerweile ist jeder sechste Hartz-IV-Aufstocker in unserer Stadt im Einzelhandel beschäftigt„.

„Viermal im Jahr – darüber hinaus sind wir dagegen“

europa-passage-sonntagUwe Grund, Landesvorsitzender der DGB argumentiert ganz sachlich: „Wir haben unseren Frieden damit gemacht, dass es viermal im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag in Hamburg gibt. Darüber hinaus sind wir dagegen.“

Uwe Grund bezweifelt auch, dass sich die verkaufsoffenen Sonntage überhaupt wirtschaftlich bemerkbar machen: „Das Geld zum Konsumieren vermehrt sich durch Sonntagsöffnungen ja nicht auf wundersame Weise, es wird höchstens anders verteilt, und da gibt es dann Gewinner und Verlierer„.

Wer schon mal an einem verkaufsoffenen Sonntag im Hamburg teil genommen hat, könnte eine andere Auffassung gewonnen haben – besonders wenn das Wetter mitspielt. Dann bedeutet es meist: Einkaufsstraßen voller Menschen, lange Schlangen an der Kasse und einkaufen als gebe es keinen Morgen mehr.

Ganz interressant an dieser Stelle noch: Die Hauptstadt Berlin besitzt eine Außnahmeregelung und darf als einzige Stadt Deutschlands ganze 8 Verkaufsoffene Sonntage veranstalten.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)