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Endlich 2. Liga HSV – Hertha Fans im Gästeblock singen

Hertha Fans im Gästefanblock singen „Endlich 2. Liga HSV …“ aufgenommen am 27. Bundesliga Spieltag (17.03.2018). Der Entstand lautete Hamburger SV – Hertha BSC 1:2 (1:0). Nach dem Spiel folgten Randale unter den HSV-Fans mit mehreren Verletzten. Chaoten vom HSV wollten auch nach dem Spiel die Kabine der HSV Spieler stürmen.

Hertha Fans veräppeln den Hamburger Sportverein

Einige HSV-Anhänger nehmen es mit Humor und singen mit – das Video aus dem ehrwürdigem Volksparkstadion dazu hier. Weitere kuriose Momente, Bilder und Videos aus Hamburg, lassen sich in der dazugehörigen Kategorie bestaunen.

Blöd gelaufen: AfD-Schmierfink in der Mö erwischt

Es gibt Dinge, die sollte man sein lassen – besonders bei helllichten Tage in einer belebten Einkaufsstraße in Hamburg. Beispielsweise Wahlplakate mit den Worten „Lügner, Amri, Köln, AfD wählen“ zu verzieren.

So geschehen am gestrigen Sonntag in der beliebten Mönckebergstraße (an der Ecke Bergstraße). Vorzugsweise traf es Wahlplakate der CDU Hamburg – vom Hauptbahnhof bis zum Rathausmarkt. So prangten auf jeder Stirn Angela Merkel’s die Initialen der AfD-Partei oder das Wort „Lügnerin“. Dazu Schlagworte die an die Geschehnisse in Köln und dem Breitscheidplatz in Berlin erinnern sollten. An einem parkenden Reisebus wurde der Täter bei frischer Tat von einem Passanten angesprochen. Auf die Bitte, das zu unterlassen, entgegnete er die Worte: „Nö. Ruf doch die Polizei“.

Da zwei Polizeibeamte nur wenige Meter entfernt standen, ging dann alles relativ schnell. Zwar versuchte der Täter (schätzungsweise Anfang 40 Jahre alt) sich noch aus dem Staub zu machen, doch durch seine füllige Statur war die Verfolgungsjagd relativ kurz. An einem Modegeschäft stolperte der politisch-motivierte Schmierfink praktisch über seine eigenen Beine. Die Beamten fixierten ihn auf dem Boden und der schnell eingetroffenen Mutter wurde ein Platzverweis erteilt. Den Täter erwartet eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.

Wahlplakate zerstören kann teuer werden

Wahlplakate zerstören ist übrigens kein Kavaliersdelikt: Werden Plakate-Zerstörer erwischt, drohen ihnen Geldstrafen oder sogar bis zu zwei Jahre Haft wegen Sachbeschädigung. Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert, so steht es im Strafgesetzbuch.

➤ Hier weitere Nachrichten aus Hamburg und Umgebung.

(Artikel und Bildmaterial durch ahoihamburg.net)

Straßenmusiker covert CL500 von GZUZ

Am vergangenen Dienstag ging ein Video des Straßenmusikers Malvin in den sozialen Netzwerken durch die Decke. Der Sänger hat auf dem Weihnachtsmarkt in der Spitalerstraße seine eigene Interpretation von Gzuz Song CL500 zum Besten gegeben.

Vor einem liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum in Hamburg, singt Straßenmusiker Mavin ein kleines Ständchen. Aber nicht „Last Christmas“ oder „Oh Tannenbaum„, sondern den eher harten Song CL500 von GZUZ. Gefühlvolle Akkorde und eine charmant gesungene Hook lassen den Track dabei in einem ganz anderen Licht erscheinen.

GZUZ CL500 Cover von Malvin (Video)

Wir würden uns übrigens sehr über ein Duett von den Beiden freuen! Hier noch der Original-Track von GZUZ (Jambeatz) – und hier weitere wundervolle Musik aus Hamburg.

Elbphilharmonie fertig: MOPO gehen die Themen aus

Das neue Wahrzeichen der Hansestadt ist endlich fertig. Das ist für viele Hamburger eine erfreuliche Nachricht. Nicht so für eine Vielzahl von Mopo Redakteuren – ihnen fallen einfach keine Themen mehr ein um diese Lücke zu schließen.

Seit vielen Jahren war die Elbphilharmonie (HafenCity) für die Hamburger Morgenpost der Content-Lieferant Nummer Eins. Gespickt mit einer reißerischen Überschrift haben auch die unrelevantesten Nachrichten für Klicks gesorgt. Nun ist diese Zeit also vorbei – das dieser Tag irgendwann kommen würde war auch den eifrigsten Redakteuren der Hamburger Stadtzeitung bewusst – aber doch nicht noch in diesem Jahr. Nun stehen Gerüchten zufolge sogar Arbeitsplätze auf dem Spiel. Intern denkt man wohl darüber nach, 1-2 Mitarbeiter als Moderatoren für die Kommentarfunktion einzusetzen. Wie der Zufall es will, ist diese Funktion nämlich seit Jahren bei den meisten politischen und wirtschaftlichen Themen deaktiviert.

Wer diesem Dilemma Abhilfe schaffen will, sendet der MOPO am Besten konstruktuive Themenvorschläge. Idealerweise mit plakativen Bildmaterial und einer prägnanten Schlagzeile im Stile von heftig.co.

(Frank Nevermann für ahoihamburg.net)
in der Kategorie „Politik, Satire und Krawall“

Moses & Taps: Coca-Cola Wholecar durch Hamburg

„Werbefolien sind doch irgendwie 90er – Lack aus der Dose gehört die Zukunft.“ Die S-Bahn (Linie S31) fuhr am heutigen Mittwoch-Morgen mit einem Waggon, bemalt mit dem weltbekannten Coca-Cola Schriftzug, in den Bahnhof Altona ein. Was einige auf den ersten Blick tatsächlich für Werbung hielten, stammt eigentlich aus den Sprühdosen des Sprayer-Kollektivs „MOSES & TAPS™“.

Die BILD-Zeitung betitelte Moses einst als frechsten Sprayer Deutschlands. Hinter dem Pseudonym „MOSES & TAPS™“ scheint hingegen eine ganze Gruppe von Sprühern zu agieren, die sich mit aufwändigen und kreativen Wholecars über die Landesgrenzen hinaus in der Szene einen Namen gemacht haben. Zuletzt sorgten sie mit einer zugemauerten Tür in der Hamburger S-Bahn für bundesweite Schlagzeilen.

S-Bahn Waggon im Coca-Cola Design

Der mit dem berühmten Coca-Cola Schriftzug verzierte S-Bahn Waggon mag einigen Passanten gar nicht aufgefallen sein. Viele werden es als Werbung abgestempelt haben, so gut wurden Typo und Farbton der Limo-Marke getroffen. Einzig der matte Anblick der Farbe und die fehlende Transparenz durch die Fensterscheiben hätten skeptisch machen können.

Es ist nicht das erste Graffiti dieser Art von Moses & Taps. In der Vergangenheit adaptieren sie das Logo der TV-Show „Germany’s Next Topmodel“ und machten daraus „Germany’s next Topsprayer„. Wie gegen die Graffiti-Künstler Tese und Rage ermittelt auch gegen Moses & Tapes die Soko Graffiti. Sonderlich stören tut das die Sprüher scheinbar nicht. Trotz der vielen Ermittlungsarbeit gibt es von beiden Gruppen regelmäßig neuen Output zu bestaunen.

Coca-Cola Graffiti auf dem S-Bahn Waggon

(Artikel und Bildmaterial ahoihamburg.net)

So kam die Mauer in die Hamburger S-Bahn

Dieser Streich ging durch die lokalen Medien als auch internationale Presse: Im April wurde die Tür einer Hamburger S-Bahn-Linie mit Beton-Steinen zugemauert.

Auf der Fahrt vom S-Bahn Haltepunkt Blankenese zum Bahnhof Altona (Linie S11) wurde die zugemauerte Tür entdeckt. Alle fragten sich: „Wie kommt man bloß auf so eine Idee und wie haben die das wohl gemacht?“. Die Ermittlungen der Polizei schienen ins Leere zu laufen, nun wurde ein Video von den Tätern veröffentlicht dass Licht in die Sache bringt:

Wie die Mauer in die Hamburger S-Bahn kam (Video)

Am hellichten Tag schleppten die bekannten Graffiti-Sprüher von MOSES & TAPS™ (TM) das Baumaterial in den S-Bahn Wagon, rührten den Mörtel an und zersägten die Beton-Steine. Ohne Eile ließen sie die S-Bahn-Tür Klotz für Klotz hinter einer Mauer verschwinden. Laut Spiegel Online war der Zug zwölf Stunden nicht einsatzbereit und der Schaden betrage Zehntausende Euro.