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Alsterrundfahrt – auf Entdeckertour mit dem Alsterdampfer

Bald ist es wieder soweit – die Alsterdampfer machen sich bereit für eine neue Saison. Eine typische Alsterrundfahrt gehört für viele Touristen und Besucher der Hansestadt einfach dazu. Ob nun klassisch auf dem ältesten Alsterdampfer „St. Georg“, einer Adventsfahrt mit der Firma oder kulinarischer Stadtrundfahrt auf dem Wasser: Eine Alsterrundfahrt ist immer ein Erlebnis.

Alsterrundfahrt beginnt am Jungfernstieg

Vom Jungfernstieg aus starten die Alsterdampfer von der Alster-Touristik GmbH und dem Verein Alsterdampfschiffahrt. Dabei sind verschiedene Touren im Angebot – die traditionelle Rundfahrt Richtung Außenalster, eine Kanalfahrt mit Abstecher in den Rondeelteich bis hin zu Dinnerfahrten um besondere Anlässe gebührend zu feiern. Äußerst beliebt sind auch Adventsfahrten – in jedem Fall ist das Angebot vielfältig und für jeden Geschmack etwas dabei.

Alsterrundfahrt beginnt am Jungfernstieg

Mit dem Alsterdampfer bis nach Barmbek

Der Museumsdampfer hat sein Programm vor geraumer Zeit um eine Verbindung nach Barmbek erweitert. Auf der 143 Jahre alten St. Georg geht es bis zum Museum der Arbeit. Mit der Museumslinie lassen sich also Alsterrundfahrt und Museumsbesuch ganz wundervoll verbinden. Die Museumslinie wird an insgesamt vier Tagen in der Saison befahren.

  • Wie teuer ist eine Alsterrundfahrt?
    – Man sollte pro Person mindestens 15 Euro einplanen – die genauen Preise lassen sich den Webseiten der Anbieter entnehmen.
  • Wie lange dauert eine Alsterrundfahrt?
    – In der Regel 60 Minuten.
  • Wann fahren die Alsterdampfer?
    – Von April – Oktober.
  • Darf man Hunde mitnehmen?
    – Kleine Hunde sind erlaubt. Hier aberbesser direkt beim Ticketkauf nachfragen.
  • Wo kauft man die Tickets?
    – Direkt am Jungfernstieg oder vorab online.

Fakten zur Geschichte der Alsterrundfahrten

Der Begriff „Dampfer“ ist eigentlich schon seit fast einem Jahrhundert überholt. Seit den 1930er Jahren werden Motorschiffe eingesetzt. Der Alsterdampfer „Alina“ war der erste seiner Art und nahm am 15. Juni 1857 den Betrieb auf. Vom Jungfernstieg zum Mühlenkamper- und zum Winterhuder Fährhaus mit mehreren Anlegestellen auf der Strecke. Damals allerdings in erster Linie als Beförderungsmittel statt Ausflugsdampfer. Eine Fahrt kostete 3-4 Schillinge.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren nur noch vier Barkassen vorhanden, sie erhielten die neuen Namen Grevenau, Mühlenau (beide 1957 verkauft), Collau (verkauft 1992) sowie Aue und wurden u.a. als Alsterfähre eingesetzt. Heute fahren auf der Alster restaurierte Schiffe, als auch moderne wie die Alstersonne – ein Solarschiff mit Elektroantrieb eingesetzt.

Anfahrt zum Jungfernstieg

✖ Adresse: Jungfernstieg 1, 20095 Hamburg
✖ Nahverkehr: U1, U2, U4 Haltestelle Jungfernstieg
S1, S2, S3 Haltestelle Jungfernstieg, U3 Haltestelle Rathaus

Karte zur Alsterrundfahrt

Auf der Alster lässt sich übrigens auch Tretboot fahren – hier viele Möglichkeiten zum Tretboot und Kanuverleih an der Außenalster entdecken. Weitere wundervolle Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen warten auf unserer Themenseite Sightseeing Hamburg.


Deutsches Zollmuseum im Hamburger Hafen entdecken

Spannende Zollgeschichte in der Speicherstadt hautnah erleben: Markenfälschungen, ausgetüfftelte Schmuggelverstecke und historische Uniformen der Zollgeschichte. Im Deutschen Zollmuseum befinden sich über 1000 Ausstellungsstücke, sie vermitteln anschaulich und auf ganz besonders Art und Weise die Arbeit des Zolls.

Nun mögen einige skeptisch sein und sich fragen, ob das Zollwesen überhaupt interessant sein mag – im Deutschen Zollmuseum mitten in der Hamburger Speicherstadt auf jedem Fall: Hier gibt es spannende und kuriose Dinge zu entdecken. Wer weiß heute schon, dass es vor mehreren hundert Jahren eine Bart- und Perückensteuer gab. Der Zoll präsentiert sich hier der Öffentlichkeit und vermittelt ein authentisches Bild von seiner Arbeit. Sowohl aus der Vergangenheit, als auch Gegenwart. In der historischen Abteilung des Museum werden auch die Zeiten des Zolls während der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der DDR erläutert.

Zollkreuzer vor Anker des Deutschen Zollmuseum

Das Museum existiert seit 1992 – es trat damit die Nachfolge, des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Reichszollmuseums in Berlin an. Entstanden ist das Zollmuseum unter anderem auch aus den Exponaten des Zollmuseums im damaligen Zollkriminalinstitut in Köln. Das alte Zollschiff Oldenburg liegt seit vielen Jahren vor dem Museum im Hamburger Hafen vor Anker.

Zollkreuzer Oldenburg vor Anker des Deutschen Zollmuseum

Geschichte des Deutschen Zoll entdecken

Damals wie heute gibt es Schmuggler die verbotene Ware ins Land befördern woltten – über die skurrilsten Versuche kann man sich hier im Zollmuseum ein Bild machen. Auch in Sachen Produktpiraterie gibt es natürlich Kurioses zu entdecken. Das Deutsche Zollmuseum befindet sich seit 1992 im ehemaligen Zollamts Gebäude an der Kornhausbrücke. Vor dem Museum liegt der Zollkreuzer Oldenburg vor Anker, er kann ebenfalls innen wie außen besichtigt werden kann.

➤ Hier weitere tolle Freizeitideen für Hamburg entdecken.

Eintrittspreise & Öffnungszeiten vom Deutschen Zollmuseum

Das Museum hat von Dienstag bis Sonntags von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet nur zwei Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sind kostenfrei. Zwar hat das Museum selbst keinen Parkplatz, jedoch gibt es ein kostenpflichtiges Parkhaus in unmittelbarer Nähe.

Karte zum Deutschen Zollmuseum via Google Maps

HafenCity – Hamburgs neuer maritimer Stadtteil

Die HafenCity ist ein relativ junger Stadtteil im Herzen Hamburgs. Was einmal als Europas größte Baustelle galt, hat inzwischen Form und Leben angenommen.

Der Sandtorkai wurde im Jahre 1866 in Betrieb genommen und galt einst als der Modernste Hafen, heute (über 100 Jahren später) ist er das Herz der neuen HafenCity. Dieser neue Stadtteil ist das beste Beispiel, wie man Vergangenheit und Moderne vereint. Nach langer Zeit der Planung und Realisierung wurde der Hafen City Leben eingehaucht. Zahlreichen Cafés und Restaurants vor Ort laden zum verweilen und genießen ein. Die Marco-Polo Terrassen bieten einen wundervollen Blick auf die Elbe, der ehemalige Sandtorkai präsentiert sich heute mit einer wunderschönen Promenade zum schlendern. Immer im Blick ist dabei das bekannteste Bauprojekt der HafenCity, die Elbphilharmonie.

Bester Blick auf die Marco-Polo Terrassen

Bester Blick auf die Marco Polo Terrassen

Die Elbphilharmonie (abgekürzt Elphi) ist ein Konzerthaus in der HafenCity, deren gläserner Aufbau auf dem bestehenden backsteinernen „Kaispeichers A“ errichtert wurde. Beim ersten Anblick fallen gleich die unterschiedlich gewölbten Glasscheiben ins Auge –  insgesamt zählt das neue Gebäude 1096 einzelne Glaselemente, von denen zahlreiche unterschiedlich gewölbt sind, sowohl zum Sonnenschutz als auch aus gestalterischen Gründen.

Zudem ist jede der Scheiben mit einem individuellen Raster bedruckt. Nach Aussage des Architekten soll der Eindruck eines riesigen Kristalls geweckt werden, der sowohl Himmel, als auch Wasser und Stadt immer wieder anders reflektiert. Die Elbphilharmonie löst das Radisson Blu Hotel (beim CCH) als höchstes bewohntes Gebäude Hamburgs ab. Der Entwurf stammt übrigens von Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die auch das Olympia-Stadion in Peking planten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der HafenCity

Der bereits mit Preisen ausgezeichnete Marco-Polo-Tower umfasst 58 Wohnungen und ist mit dem neben liegenden Gebäude zu einem Komplex verknüpft. Seine außergewöhnliche Form und die Höhe machen den Tower zum einem Blickfang der auch auf großer Entfernung noch gut erkennbar ist.

Somit ist der Marco-Polo-Tower das zweite große Markenzeichen der Hamburger HafenCity, nach der Elbphilharmonie. Nur wenige Meter entfernt befindet sich das Unilever Haus dessen gläserne Fassade sofort ins Auge fällt. Das Haus gilt als innovativer Bürobau unter Berücksichtigung von Grundsätzen der nachhaltigen Architektur und ist aüßerlich im Einklang mit dem Marco-Polo Tower entstanden. Die HafenCity umfasst insgesamt zwölf unterschiedliche Quartiere, auch wenn dem neuen Hamburger Stadtteil langsam Leben eingehaucht wurde sind die Bauarbeiten noch bis 2025 geplant. Die Innenstadt wird dann um 40 % erweitert sein und die Bevölkerungszahl nahezu verdoppelt. Im Hintergrund der HafenCity stehen die Türme der großen Stadtkirchen und die Speicherstadt liegt nur einen Steinwurf entfernt.

Die Hamburger HafenCity ist sowohl ein architektonischer als auch kultureller Leckerbissen den man sich nicht entgehen lassen sollte wenn man in der Hansestadt zu Besuch ist. Damit unsere Leser bereits vorab einen authentischen Einblick gewinnen können, haben wir uns die Zeit genommen und den Alltag der HafenCity im Video festgehalten.

Viele Wege führen in die Hamburger HafenCity

Der maritime Pracht Stadtteil liegt in unmittelbarer Nähe zur Hamburger Innenstadt und sowohl zur Fuß, mit dem Auto also auch ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Am Besten nutzt man die Linie U4 mit dem Ziel Überseequartier, dann landet man direkt im Stadtleben. Wenn man vom Hauptbahnhof aus startet, ist es erforderlich die U1 bzw. U2 Richtung Jungfernstieg zu fahren und dort umzusteigen. Alternativ kann man ab Hauptbahnhof auch die U1 nutzen und bis zur U-Bahnstation „Meßberg“ fahren, von dort aus sind es nur noch wenige Minuten zu Fuß. Ansonsten empfiehlt es sich die Fahrpläne der HVV vorab zu studieren oder ein Blick auf die Karte zu werfen.

Karte zur HafenCity via Google Maps

► Weitere Hamburger Stadtteile und Bezirke hier.

Stadtrelief am Rathausmarkt lässt die Innenstadt erfühlen

Am Hamburger Rathausmarkt (direkt vor dem Bucerius Kunstforum) befindet sich ein Relief der Innnenstadt im Maßstab 1:750. Obwohl es sehr zentral positioniert ist, entgeht vielen Touristen diese kleine Attraktion, denn der grau-braune Farbton macht es nicht gerade zum Hingucker. Die aus Bronze gegossene Platte lässt Hamburg ertasten und bietet einen wunderbaren Überblick über die Innenstadt.

Das Stadtrelief ist ein Geschenk des Lions Club Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg, für die blinden und sehenden Bürger und Besucher der Stadt. Die markanten Häuser wurden nicht nur mit normaler Schrift kenntlich gemacht, sondern zusätzlich auch durch Braille-Schrift hervorgehoben.

Vom Hamburger Rathaus, über die Hauptkirche St. Petri bis zum Michel – die Innenstadt und ihre Sehenswürdigkeiten lassen sich erfühlen. Das von Egbert Broerken entworfene Model lässt die Hansestadt in seiner Dreidimensionalität auch für Blinde und Sehbehinderte Menschen auf eine besondere Weise zugänglich machen.

Das kleine Fleetschlösschen in der Hamburger Speicherstadt

Mitten in der Hamburger Speicherstadt befindet sich am Holländisch-Brook-Fleet das kleine Fleetschlösschen. In der ehemaligen Zollwache befindet sich heute ein Lokal, dass mit jeder Menge Charme sowohl Cafe, Bistro als auch Bar miteinander vereint.

Schon Kaiser Wilhelm II war hier – im Jahr 1888 zur feierlichen Einweihung der Speicherstadt. Der Kaiser nutze das kleine Prunkstück, um von dort zum Baumwall per Barkasse zu fahren. Heute ist das kleine Fleetschlösschen ein beliebtes Lokal aus Ausflugsziel. Es befindet sich genau zwischen der Speicherstadt und der neuen HafenCity ─ direkt am Holländischbrookfleet, einer Wasserstraße in der Speicherstadt. Seinerzeit was das Fleetschlösschen ein Zollgebäude, zwischenzeitlich aber ein reine Kaffeeklappe: Heute gibt es hier leckeres Frühstück! Über den kleinen Hunger bis hin zu Kaffee und Kuchen und viele andere Leckereien. Besonders schön ist es in den Sommer-Monaten, wenn man günstige Gerichte wie Wrap Rolls draußen mit besten Blick genießen kann.

► Weitere schöne Cafés lassen sich in der Kategorie Essen & Trinken entdecken.

Hier findet man das Fleetschlösschen

  • Adresse: Fleetschlösschen, Brooktorkai 17 in 20457 Hamburg
  • Bus: Linie 6, 602 – Haltestelle – Bei St. Annen
  • Webseite: fleetschloesschen.de
  • Info: Das Fleetschlösschen lässt sich auch exklusiv für Veranstaltungen mieten.

Karte zum Fleetschlösschen via Google Maps


Auf dem St. Pauli Nachtmarkt einzigartigen Kiez-Flair genießen

Einmal die Woche verwandelt sich der Spielbudenplatz auf der Reeperbahn zum Gourmet-Markt der etwas anderen Art. Das Angebot begeistert Bewohner und Stadttouristen gleichermaßen.

Ausgerechnet auf der weltbekannten sündigen Meile hat sich in den letzten Jahren ein Wochenmarkt etabliert. Wie so vieles auf St. Pauli ist auch dieser Wochenmarkt nicht ganz gewöhnlich ─ denn hier ticken die Uhren etwas anders: Der St. Pauli Nachtmarkt öffnet jeden Mittwoch um 16:00 Uhr und schließt am späten Abend, gegen 22:00 oder 23:00 Uhr.

Einkaufen ganz ohne Stress beim St. Pauli Nachtmarkt

Hier gibt es wie auf jeden anderen Wochenmarkt frische Lebensmittel aus der Region aber auch Delikatessen für Feinschmecker. Außerdem ist der Nachtmarkt ideal um nach Feierabend den Wocheneinkauf zu erledigen oder sich mit Freunden & Bekannten auf einen Schnack zu treffen. Ein Besuch auf dem St. Pauli Nachtmarkt bietet auf jeden Fall leckeres Essen, nette Leute und eine super Stimmung – hier lässt sich der einzigartige Kiez-Flair in vollen Zügen genießen.

Öffnungszeiten & Adresse des St. Pauli Nachtmarkt

Adresse: Spielbudenplatz 20359 Hamburg ‎
April bis September Mi von 16 – 23 Uhr – Oktober bis März Mi von 16 – 22 Uhr