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Überfall auf Juwelier Bucherer am Jungfernstieg

Wieder ein Überfall auf einen Nobel-Juwelier in der Hamburger Innenstadt und diesmal standen Rolex Uhren dabei hoch im Kurs: Zwei unbekannte Täter überfielen gegen 10.35 Uhr den Uhren- und Schmuckanbieter „Bucherer“ am Jungfernstieg.

Der Jungfernstieg am gestrigen Vormittag: Polizisten haben das Geschäft von Juwelier Bucherer abgesperrt. Hier schlugen die beiden Täter zu, laut Zeugenaussagen einer im dunklen Anzug mit Sonnenbrille, der andere maskiert durch einen silbernen Motorradhelm.

Der Anzugträger habe in der Eingangstür gewartet, der Maskierte Täter hat das Geschäft betreten. Wenige Augenblicke später folgte ein lauter Knall und Glas splitterte. Daraufhin wurde die Auslage mit den sündhaften Rolex-Uhren geleert, der Wert der Beute beträgt weit mehr als 100.000 Euro. Die beiden Täter flüchteten auf einem Motorroller. Die Hamburger Polizei fahndete mit einem Großaufgebot. Dutzende Streifenwagen sind immer noch unterwegs und auch der Polizeihubschrauber war über der Innenstadt im Einsatz.

Quelle via Abendblatt

Hamburger Polizei will Möglichkeiten von „Precobs“ prüfen

Für manche mag es vielleicht ein bisschen nach Science-Fiction klingen, aber mithilfe einer Computer-Software namens „Precobs“ (bestehend aus verschiedenen Algorithmen) weiß die Polizei, wo als nächstes eingebrochen wird. In den USA setzt die Polizei bereits seit einigen Jahren mit Erfolg auf diese neue Software, nun reist eine Hamburger Delegation nach Chicago, um sich „Precobs“ genauer anzusehen.

Nicht nur das Wetter, auch die Kriminalität kann inzwischen vorhergesagt werden. Das Computer-Programm „Precobs“ (Pre-Crime-Observation-System) soll Straftaten analysieren und dokumentieren, um so zukünftige Verbrechen verhindern zu können. Die Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen experimentieren bereits seit Monaten die Möglichkeiten des sogenannten Predictive Policing. Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg wollen ebenfalls die Chancen ausloten. Und jetzt will sich auch die Polizei Hamburg mit der vorausschauenden Polizeiarbeit via „Precogs“ auseinandersetzen.

Hamburg will bei Verbrecherjagd von Chicago lernen

Laut Informationen der „Welt“ reisen Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und Innensenator Michael Neumann diesen Sommer nach Chicago um sich selbst davon zu überzeugen, wie unter anderem moderne IT-Software helfen kann, den Verbrechern einen Schritt voraus zu sein.

Kein schlechter Zeitpunkt, denn zuletzt stieg die Zahl der Einbrücke in Hamburg um satte 8,2 Prozent auf insgesamt 7490 Taten. Mehrere Offensiven gegen diese Entwicklung zeigten bislang kaum spürbare Wirkung. Da kommt eine Software wie Precops, die diese Zahlen effektiv drücken könnte, zur rechten Zeit ─ bleibt die Frage, wie ein solches System auf Hamburg übertragbar ist ohne unseren Datenschutz zu gefährden.

Quelle: „Polizei will bei Verbrecherjagd von Chicago lernen“ (via Welt.de)

Blitzmarathon: 24-Stunden Jagd auf Hamburgs Verkehrssünder

Achtung liebe Autofahrer! Es gibt wieder einen bundesweiten Blitzermarathon der auch vor Hamburg nicht halt macht. Die Kontrollen beginnen Donnerstag um 6 Uhr und werden bis Freitag 6 Uhr durchgeführt.

Für den zweiten 24-Stunden-Blitzmarathon sind rund 400 Beamte in drei Schichten im Einsatz. An rund 340 Standorten wird kontrolliert, über genauen Standorte durften Bürgerinnen und Bürger im Vorwege mit entscheiden. Beim Blitzmarathon setzt die Hamburger Polizei neben den ertragreichen stationären Blitzern auch auf Laserpistolen, Radarfahrzeuge und zivile Polizeiwagen. Grund für die aufwändige, bundesweite Aktion: Die Polizei möchte die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren durch zu schnelles fahren aufmerksam machen. Letzten Oktober, beim ersten deutschlandweiten Blitzmarathon, wurden über 83.000 Raser erwischt.

Hier finden in Hamburg Tempomessungen statt

In welchen Straßen die Hamburger Polizei am Donnerstag und Freitag Geschwindigkeitskontrollen durchführt, wurde nun veröffentlicht. Diese Karte gibt einen groben Überblick der jeweiligen Straßen mit Radarfallen.

Die Polizei hat natürlich nicht alle genauen Standorte des diesjährigen Hamburger Blitzmarathons bekanntgegeben. Achtung: Vielerorts wird in beide Richtungen geblitzt!

Update: Die Karte musste leider entfernt werden – hier geht’s zur Liste mit allen Blitzerstandorten.

Polizei Hamburg: Informationen, Meldungen und Kontakt

Die Hamburger Polizei sorgt in der Hansestadt seit über 200 Jahren für Recht und Ordnung. Jeden Tag bewältigen sie vielschichtige Aufgaben. Von Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Demonstrationen, Sportveranstaltungen, Staatsbesuche, Straßenfeste als auch das alltägliche Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger.

Wie man die Hamburger Polizei im Notfall erreicht, wo sich nächste Polizeidienststelle befindet oder wie man die neusten Pressemitteilungen, dabei sollen die nachfolgenden Informationen helfen.

Polizei Notruf 110

Wenn es um einen dringenden Notfall geht gilt natürlich der bundesweite Polizei Notruf erreichbar unter „110„. Die Ziffern gelten auch für das Notruffax für Gehörlose.

Strafanzeige erstatten online

Seit geraumer Zeit verfügt die Polizei Hamburg über Onlinewache. Opfer, Geschädigte und Zeugen einer Straftat, können hier eine Anzeige online erstatten. In Notfällen aber immer die Notrufnummer 110 wählen!

Polizeidienststelle in der Umgebung finden

Die Suche nach Polizeidienststellen ist dank des modernen Internetauftritt der Polizei Hamburg kinderleicht und schnell. Einfach den jeweiligen Straßennamen eingeben und sofort erhält man Informationen (Telefonnummer, Anschrift etc.) über die zuständige Polizeidienststelle in der Umgebung.

Polizeimeldungen und Presseinformationen

Einsätze in Hamburg, Öffentlichkeitsfahndungen, Razzien , Unfälle und jegliche Polizeimeldungen lassen sich im Presseportal der Hamburger Polizei abrufen. Hier erscheinenden Meldungen sind auch die Informationsquelle für viele Journalisten und beeinflussen die Zeitung von morgen.

Weitere hilfreiche Informationen

hamburg.de/polizei/ (Offizielle Seite der Polizei Hamburg)
de.wikipedia.org/wiki/Polizei_Hamburg (Wikipedia Eintrag)

Hamburgs Polizei hat jetzt schrille Sirenen nach US-Vorbild

Immer mehr Bundesländer rüsten ihre Streifenwagen mit dem schrillen Heulton „Yelp“ aus ─ nun wird die Sirene auch in Hamburg zu hören sein. Hamburgs Autofahrer müssen sich sowohl an neue Licht- als auch Tonsignale der Polizei gewöhnen.

Der amerikanische Großstadtsound ist nun also auch in Hamburg angekommen. Angeblich sollen somit Verkehrskontrollen für die Autofahrer leichter erkennbar sein und für die Polizei sicherer werden.

Das gute, alte Tatü-Tata bleibt Hamburgs Straßen erhalten

Die neue Technik steht schon jetzt den meisten Streifenwagen der Hamburger Polizei zur Verfügung. Ältere Fahrzeuge, die dafür nicht geeignet sind, werden in den nächsten Jahren ausrangiert. „Tatü-Tata“ und andere gewohnte Signale bleiben aber erhalten, der neue Heulton sowie das rote Blicklicht sollen ergänzen.

Wird ein Autofahrer von der Polizei zum anhalten aufgefordert, können nun neben der Leuchtschrift „Stopp Polizei“ auch ein nach vorne wirkender roter Blitz (Flasher) und ein schriller Heulton (Yelp-Signal) eingeschlatet werden, so wie man aus den USA kennt. Blaulicht und Martinshorn bleiben uns also erhalten und behalten ihre Bedeutung.

Der schrillen Heulton „Yelp“ und das rote Blitzlicht im Video

via LN-Online

Pinnebergerin fährt auf der Autobahn (A23) rückwärts

Es gleicht einem Wunder, dass niemand verletzt wurde. Eine 39 Jahre alte Pinnebergerin war am vergangenen Sonntagmorgen mit ihrem Ford Fiesta auf der A23 Richtung Norden unterwegs. Laut eines Zeugen in Schlangenlinien und über beide Fahrbahnen, nahe Eidelstedt schleuderte sie dann gegen eine Mittelleitplanke ─ dann das Unfassbare: Sie legt den Rückwärtsgang ein und gibt Gas. Da der Zeuge umgehend die Polizei informierte, konnten die Beamten Fahrerin und Fahrzeug schnell feststellen. In der Rellinger Straße, in Höhe der Shell-Tankstelle, hielten sie den Ford Fiesta an.

Beim Atemalkoholtest staunten die Beamten nicht schlecht: 1,70 Promille. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde die 39-Jährige wieder entlassen. Die Kamikazefahrt wird vermutlich teuer werden, die Fahrerin muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort verantworten.

(Quelle: ad-hoc-news)