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Chinesische Marine besuchte erstmals den Hamburger Hafen

Zum ersten mal besuchte eine chinesische Marine-Flotte einen zivilen Hafen ─ am vergangenen Montag erreichten drei Schiffe mit insgesamt rund 800 Seeleuten den Hamburger Hafen.

Erstmalig waren Marineschiffe der Volksrepublik China im Hamburger Hafen zu Gast: Die Fregatte „Yun Cheng“ und das Versorgungsschiff „Chao Hu“ haben am Cruise-Terminal in der Hafencity festgemacht. Das Docklandungsschiff „Chang Beishan“ legte direkt an der Überseebrücke an und war „Open Ship“ auch für die Öffentlichkeit zugängig. Dieses Ereignis haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und waren selbst Vorort, dabei sind diese ausgewählten Bilder entstanden.

Von Board des Docklandungsschiff Chang Beishan

Sowohl die Stadt Hamburg als auch die Hansestadt Hamburg hatten die Chinesen eingeladen. Beim bis Dato einzigen Besuch der chinesischen Marine in der Bundesrepublik im Jahr 2001, hatten die Schiffe im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festgemacht. An Board der drei Schiffe befinden sich ungefähr 800 Seeleute, vor ihrem Hamburg-Besuch waren sie auf einem Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia. Am vergangenen Samstag ging es für chinesische Marine-Flotte weiter nach Rotterdam.

Chinesische Marine zu Gast in Hamburg (Video)

Hafenrundfahrt Hamburg: Auf Erkundung mit der Barkasse

Der Hamburger Hafen – das Tor zur Welt, und wie erkundet man ihn am Besten? Natürlich mit einer von zahlreich angebotenen Barkassenfahrten. Von den Landungsbrücken aus geht es in kleinen Schiffen auf große Fahrt. Die Kapitäne klären informativ und zugleich unterhaltsam über die Geschichte des Hafensauf, um eine nette Anekdote aus dem Seemanns-Leben sind dabei selten verlegen. Erst eine Hafenrundfahrt lässt die tatsächliche Größe des Hafens erahnen und ist für Hamburg Touristen fast schon Pflicht!

Die Hafenrundfahrt beginnt an den Landungsbrücken

An den Landungsbrücken liegen sowohl die typisch hanseatischen Barkassen sowie auch kleine Luxusliner. Bei beiden Varianten kann drinnen sowie draußen der Hamburger Hafen in seiner vollen Vielfalt bestaunt werden. Das ist wichtig, denn es gibt viel zu bestaunen. Eine typische Tour ist vorbei an der legendären Schiffsauktionshalle am St. Pauli Fischmarkt, vorbei an den großen Containerschiffen, weiter Richtung die Hafen City und seinem Kreuzfahrtterminal und am Ende wieder zurück vorbei an der Cap San Diego und Rickmer Rickmers.

hamburger-hafen-videoDie Fotokamera sollte man besser nicht vergessen, denn die Hamburger Skyline bietet mit seinen Wahrzeichen ( u.a Hamburger Michel, Fernsehturm, Elbphillarmonie) aus dieser Perspektive ein besonders schönes Motiv.

Die Schiffe bieten natürlich auch etwas für den kleinen Hunger, Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch – und ein kaltes Bier ist auch immer an Board zu bekommen.

Kosten, Fahrtdauer und Ermäßigungen

In der Regel dauert eine Hafenrundfahrt 60 – 90 Minuten und kostet pro Person circa 12 – 18 Euro. Für Gruppen , Familien und Kinder gibt es meist Ermäßigungen. Einen Termin oder eine Anmeldung benötigt es übrigens nicht, schon an den Landungsbrücken stehen „Ausrufer“ die mit den Fahrten werben, alle paar Minuten legt ein Barkasse ab – je nach Bedarf.

Falls  man nun doch mehr Informationen benötigt, einfach auf den Webseiten der Bootsbetreiber vorbeischauen wie zum Beispiel Kapitän Brüsse, Barkassen-Meyer oder HADAG Seetouristik.

Geschichtliches rund um die Hamburger Hafenrundfahrten

Neben der alteingesessen „Großen Hafenrundfahrt“ seit 1921 von der  HADAG Seetouristik, bieten zahlreiche private Unternehmen Hafenrundfahrten an. Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es zudem eine Reihe von sogenannten Alternativen Hafenrundfahrten, während derer bestimmte Themen im Vordergrund stehen und die Entwicklung des Hafens, dessen Geschichte, Arbeits- und Umweltbedingungen kritisch betrachtet werden.

Die Landungsbrücken im Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen – man nennt ihn auch stolz Deutschlands „Tor zur Welt„. Hier werden pro Jahr durchschnittlich 120 Millionen Tonnen Ware umgeschlagen und weit über 100 000 Menschen leben direkt oder indirekt vom Geschäft rund um den Hafen. Der Hamburger Hafen spielt aber nicht nur eine zentrale Rolle für Hamburgs Wirtschaft, er ist auch das Wahrzeichen der Hansestadt und lockt täglich tausende Besucher an.

Nächster Halt: Die St.Pauli Landungsbrücken

Die schwimmende Anlegestelle Landungsbrücken ist 688 Meter lang und für viele Touristen die erste Anlaufsstation wenn sie den Hamburger Hafen besichtigen wollen. Hier starten die Hafenrundfahrten, die Hafenfähren aber auch die HADAG Dampfer der Linie 62 in Richtung Finkenwerder und Blankenese. Auch imposante Luxuskreuzer legen von Zeit zu Zeit hier an – direkt an der Überseebrücke machen Kreuzfahrt- aber auch Kriegsschiffe aus allen Ländern der Welt fest, die Hamburg besuchen und meist auch besichtigt werden dürfen. Die Landungsbrücken liegen im Hamburger Stadtteil St. Pauli, zwischen Niederhafen und Fischmarkt – also direkt an der Elbe.

Barkassen an den Landungsbrücken

Wer hier steht hat auf der einen Seite viel Wasser und eine wunderschöne Aussicht. Auf der anderen Seite viele kleinen Souvenierläden und Fischrestaurants. Man vergisst hier leicht, dass man sich auf einem schwimmendem Boden befindet, außer wenn die Betonplatten ächtzen weil die Elbe sie hebt und senkt. Die ersten „Pontons“ wurden 1839 erbaut und dienten wie schon heute als Anlegestelle, in der Zwischenzeit hat sich aber natürlich viel getan. Von 1907 bis 1909 wurde die komplette Anlage vergrößert, dann allerdings im zweiten Weltkrieg wieder stark beschädigt. Die heutige Anlegefläche wurde von 1953 bis 1955 erbaut.

An den Landungsbrücken liegt auch das Museumsschiff „Rickmer Rickmers„, eine prächtige Dreimastbark die seit vielen Jahren fest im Hamburger Hafen liegt und besichtigt werden kann. In unmittelbarer liegt auch der Museumfrachter „Cap San Diego“, ein maritimes Denkmal und schwimmendes Hotel zugleich.

Beste Sicht vom Hafenbalkon

Empfehlenswert für einen schönen ersten Überblick ist der Hafenbalkon, von der S-Bahnstation Landungsbrücken führen ein paar Stufen hoch zum Stintfang: Von hier aus geht der Blick über die 400 Meter breite Norderelbe, beste Sicht auf das Hafenpanorma und dem Alltag im Hamburger Hafen.

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Am besten erreicht man die Landungsbrücken mit der Bahn: Von Hauptbahnhof erreicht man die Station „Landungsbrücken“  mit den LinienS1,  S3 und U3. Hier zur Hilfe der Verkehrsnetzplan der HVV und einer Karte zum Standort via Google Maps.

Hilfreiche Informationen rund um den Hamburger Hafen: