Studieren und Wohnen in Hamburg – die beliebtesten Stadteile

Studieren in Hamburg – ein Wunsch, den sich viele junge Menschen erfüllen. Doch nicht nur der Platz an der Universität muss her, sondern auch eine Bleibe. Viele Studenten gehen daher schon früh auf Wohnungssuche. Die Nachfrage nach WG-Zimmer, 1-Zimmer-Wohungen und studentenfreundlichem Wohnraum steigt immer mehr an. Worauf sollten Studenten achten und was sind die beliebtesten Stadtteile zum Leben?

In welchem Stadtteil wird man fündig?

Hamburg hat eine Vielzahl an Stadtteilen. Die Mietpreise, Wohnlagen und Angebote sind jedoch komplett verschieden. Daher lohnt es sich, zunächst herauszufinden, welche Ansprüche man selbst an sein neues Zuhause hat. Somit lässt sich der optimale Stadtteil ausfindig machen. Besonders begehrt ist der Stadtteil Rahlstedt, der sich in den letzten Jahren vom Randbezirk immer mehr zu einem kleinem In-Stadtteil entwickelt. Nicht zuletzt aber auch, weil wohnen hier noch für kleines Geld möglich ist. Viele Junge Leute und gute Möglichkeiten, sich die Zeit abends in einigen netten Bars und Kneipen zu vertreiben machen Rahlstedt interessant. Hier lassen sich Wohnungen von einem Zimmer bis zu mehr als vier Zimmer in großer Menge finden. Wer sich also in der Wahl der Räumlichkeiten flexibel anpassen kann, sucht am besten in Rahlstedt oder Barmbek-Nord.

Tipp: Werft außerdem mal einen Blick nach Dulsberg oder Hamm! Beides relativ zentral und die Mieten sind finanzierbar – auch für arme Studenten.

Altbau statt Neubauwohnung

Barmbek-Süd hingegen kann mit einem besonders breitgefächerten Angebot an 2-Zimmer Wohnungen begeistern. Gleiches gilt für die Stadtteile Eppendorf, Hamm und Bahrenfeld. Auffallend ist Harvestehude. In diesem Ortsteil werden Suchende speziell dann fündig, wenn Sie nach mindestens 4-Zimmer suchen. Dies bietet die perfekte Gelegenheit, um eine Wohngemeinschaft mit mehreren Mitgliedern zu eröffnen. Jedoch müssen die WG-Mitglieder auch ein paar Euro mitbringen – denn Harvestehude ist nicht nur zentral und schön, sondern auch schön teuer.

Mit welchen Preisen ist zu rechnen?

Damit eine Wohnungssuche überhaupt gelingen kann, musst Du die richtigen Erwartungen mitbringen. Wer mit falschen Vorstellungen von Preis und Leistung in die Suche startet, wird spätestens nach wenigen Wohnungsanzeigen bitter enttäuscht. Im Internet können zahlreiche verschiedene Übersichten eingesehen werden. Diese geben Aufschluss über die Preisentwicklung. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass es sich bei den Angaben immer um Medianwerte handelt. Dieser Wert ist lediglich ein Mittel aus allen gesammelten Mietpreis-Daten und kann damit nicht pauschal als Verhandlungsgrundlage genutzt werden.

Wo Hamburg noch im Jahr 2011 einen Mietpreis von 8,8 € pro Quadratmeter in einer Wohnung bis zu 80 m² aufwies, kommt heute ein stolzer Preis von 10,20€ pro Quadratmeter zum Vorschein. In einer 1-Zimmerwohung, die meist nicht mehr als 40 bis 60m² aufweist, müssen Sie aktuell mit einem Kaltmietpreis von bis zu 12 € pro Quadratmeter rechnen.

Wohnungsknappheit und Förderungsrichtlinien

Tipps für die erste Wohnung oder das erste WG-Zimmer

Direkt neben der Universität zu wohnen kann schnell sehr teuer werden. Daher solltest Du Dich auf einen Fußweg oder einen kuren Pendelweg einlassen, um Kosten zu sparen. Meist kann man hohe Summen an Miete einsparen, wenn die Wohnung etwas weiter von der Universität oder Hochschule entfernt ist.

Ebenso bieten viele Studentenwohnheime Zimmer an, welche geräumig und universitätsnah sind – beispielsweise in Wandsbek, Nettelnburg oder Altona. Einziger Haken ist, dass ein wirklicher Kampf um die Zimmer besteht. Daher gilt es, sich besonders früh zu bewerben und einen möglichst guten Eindruck zu machen. Die Bewerbermappe sollte nicht zu vollgepackt sein, aber auch nicht zu spärlich sein. Informieren Sie sich zuvor, welche Informationen hineingehören und welche getrost weggelassen werden können.

Grundlegend ein Tipp: Wenn Wohnungen zu Spottpreisen angeboten werden, als provisionsfrei angepriesen werden oder nahezu perfekt scheinen, solltest Du misstrauisch werden. So kannst Du unschöne Kostenfallen oder Betrugsfälle im Vorfeld entlarven.

 

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