Airport Hamburg: Alle Informationen zum Flughafen

Der Airport Hamburg ist der älteste und fünftgrößte Flughafen in Deutschland, letztes Jahr war er Station für ungefähr 13,7 Millionen Reisende. Der Flughafen liegt rund acht Kilometer nördlich der Stadtmitte Hamburgs im Stadtteil Fuhlsbüttel. Soweit so gut, hier die wichtigsten Informationen wie zum Beispiel Anreise, Abreise, Terminals und Parkplätze.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Hamburger Flughafen zu erreichen. Ganz egal ob mit den öffentlichen Verkehtsmittel wie S-Bahn und Bus, Taxi oder dem eigenem PKW.

Mit der S1 zum Flughafen Hamburg

Die Bahnstation am Hamburger Flughafen wird vom Hauptbahnhof aus im 10-Minuten-Takt von der Linie S1 „Richtung Poppenbüttel“ angefahren. Die Fahrzeit beträgt rund 25 Minuten, die Bahn fährt direkt durch und ein Umsteigen ist nicht notwendig.

Mit der S-Bahn zum Flughafen HamburgWichtig ist allerdings, unbedingt in die vorderen drei Wagons einzusteigen, da die Bahn in Ohlsdort geteilt wird. Der vordere Bahnteil fährt zum Flughafen, die hinteren Wagons fahren nach Poppenbüttel. Die Ankunftsstation der S1 heißt „Hamburg Airport (Flughafen)“, befindet sich direkt unter der Airport Plaza und ist nur zwei Minuten von den Terminals entfernt.

Die Bahnstation ist barrierefrei, Rolltreppen und Aufzüge stehen zu Verfügung und erleichtern das Erreichen der Terminals auch mit schweren Gepäck. Zwischen 6 und 23 Uhr fährt die S 1 im flinken 10-Minuten-Takt, sonst alle 20 Minuten. Ab 4.28 Uhr erreicht die erste S-Bahn den Flughafen, die letzte Bahn zurück fährt um 0.14 Uhr Richtung Innenstadt, die genauen Fahrplanzeiten gibt es auf der Webseite der Deutschen Bahn.

Auch mit dem Bus ist der Airport Hamburg schnell zu erreichen. Sowohl die Linien 26, 292  aber auch 274 des HVV  führen zum Flughafen. die Linie 606 ist ein Nachtbus und die Linie 39  ist ein Schnellbus ab Teufelsbrück U-Wandsbek Markt. Alle Busse halten unmittelbar vor den Terminals.

Anreise zum Flughafen mit dem PKW

Wer mit dem Auto aus Schleswig-Holstein oder Niedersachsen anreist, nutzt am besten die A7 und nimmt die Ausfahrt „Schnelsen-Nord“. Reisende aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nutzen die A1, wechseln später auf die A24 und nehmen die Abfahrt Hamburg-Horn.

Um einen Parkplatz muss man sich in der Regel keine Sorgen machen, der Hamburg Airport bietet insgesamt 10.000 Stellplätze auf vier unterschiedlichen Parkterminals und zwei „Holiday Parkarealen“. Nutzt man eines das Holiday Parkareal wird man mit einem Shuttle-Bus direkt zum Terminal gebracht. Das Parkleitsystem des Flughafens ermöglicht in der Regel eine schnelle und effiziente Parkplatzsuche. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den entsprechenden Parkplatz vorab online reservieren. Wer den Flughafen mit dem Taxi verlassen möchte ─ vor den Terminals stehen ausreichend Taxen zur Verfügung. Der Airport Hamburg hat mit vielen Taxi-Unternehmen der Stadt Absprachen getroffen, in denen Qualitätskriterien ganz genau definiert sind. Diese Taxen haben die Erlaubnis direkt vor den Terminals zu halten.

Geldwechsel am Airport Hamburg

Kurz vor der Reise noch Geld wechseln direkt am Airport: Die Reisebank am Flughafen (sowohl in Terminal 1 & 2) hält über 100 Währungen (darunter auch wahre Exoten) zum Mitnehmen bereit. US-Dollar, Schweizer Franken, Türkische Lira: Dank dieser Wechselstube kein Problem.

Reisebank im Flughafen Hamburg (Terminal 1 & 2)
Terminal 1: Mo. – So.:  06.00 – 22.00 Uhr | Terminal 2: Mo. – So. 08.00 – 21.00 Uhr

Ankunfts- und Abflugszeiten verfolgen

Inzwischen ist es möglich, rund um die Uhr die aktuellen Ankunft und Abflug-Daten vom Flughafen Hamburg online einzusehen. Sortierbar nach Datum und Zeitspanne erhält man hier die Statusinformationen zum gewünschten Flug.

Ankunfts- und Abflugszeiten verfolgen Natürlich erhält man hier auch Informationen zu etwaigen Verspätungen oder gar Annulierungen. Die Informationen kann man sich auch entspannt per SMS schicken lassen.

Falls man etwas vergessen hat, Gadgets oder ein kleines Geschenk für die Liebsten benötigt ─ kein Problem: Als moderner Flughafen bietet der Airport Hamburg jede Menge Gastronomie und Shops. Ob Supermarkt, Apotheke, Juwelier, Buchhandelung oder Herrenausstatter, das Spektrum ist groß. Die Kernöffnungszeiten im öffentlichen Bereich sind von 09.00 – 21.00 Uhr.

Kfz-Zulassung in Hamburg ohne Hindernisse

Das richtige Auto ist endlich gefunden und die Finanzierung steht, aber wie meldet man den neuen PKW an und welche Unterlagen bzw. Dokumente benötigt man? Fangen wir klein an: Die Zulassungstelle ist in der Regel der erste Anlaufspunkt, dabei sollten folgende Dokumente auf keinen Fall vergessen werden.

Diese Dokumente werden bei der KFZ Anmeldung benötigt:

  1.  Gültiger Personalausweis mit aktueller Anschrift bzw. aktueller Meldebestätigung oder gültiger Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
  2.  Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein
  3.  HU-Bescheinigung über letzte Hauptuntersuchung
  4.  AU-Bescheinigung über letzte Abgasuntersuchung
  5.  Bargeld für Gebühren, Steuern, Kennzeichen
  6.  Versicherungsbestätigung (in Form einer Karte oder inzwischen auch elektronischen Code. + evtl. Vollmacht, falls jemand für Sie das KFZ anmelden möchten)

Kfz-Zulassungsstellen in Hamburg

Kfz-Zulassungsstelle Hamburg Mitte
Ausschläger Weg 100
20537 Hamburg
Telefon: 040 – 428580

Öffnungszeiten:
• Montag: 08.30 – 12.00 Uhr • Dienstag: 8.00 – 18.00 Uhr • Mittwoch: 7.00 – 13.00 Uhr
• Donnerstag: 8.00 – 18.00 Uhr • Freitag: 7.00 – 11.00 Uhr (nur mit Termin)

Kfz-Zulassungsstelle Bergedorf
Bergedorfer Straße 74
21033 Hamburg
Telefon: 040 – 428580

Öffnungszeiten:
• Montag: 8.00 – 13.00 Uhr  • Dienstag: 7.00 – 13.00 Uhr • Mittwoch: 8.00 – 17.30 Uhr
• Donnerstag: 7.00 – 13.00 Uhr • Freitag: 7.00 – 11.00 Uhr (Termin vorab einholen)

Kfz-Zulassungsstelle Hamburg-Nord
Langenhorner Chaussee 491
22419 Hamburg
Telefon: 040 – 428580

Öffnungszeiten:
• Montag: 7.00 – 13.00 Uhr • Dienstag: 8.00 – 17.30 Uhr • Mittwoch: 7.00 – 13.00 Uhr
• Donnerstag: 8.00 – 13.00 Uhr • Freitag: 7.00 – 11.00 Uhr (Termin vorab einholen)

Kfz-Zulassungsstelle Harburg
Großmoordamm 61
21079 Hamburg
Telefon: 040 – 428580

Öffnungszeiten:
• Montag: 8.00 – 17.30 Uhr • Dienstag: 7.00 – 13.00 Uhr • Mittwoch: 8.00 – 13.00 Uhr
• Donnerstag: 7.00 – 13.00 Uhr • Freitag: 7.00 – 11.00 Uhr (Termin vorab einholen)

Ablauf einer KFZ-Anmeldung

Zunächst einmal werden die Unterlagen von der jeweiligen Zulassungsstelle geprüft, ist alles in Ordnung erhält man den Fahrzeugschein 2. Nachfolgend werden die ersten Gebühren fällig. Mit dem Fahrzeugschein 2 geht es weiter zum KFZ-Schildermacher, diese befinden sich in unmittelbarer Nähe der Zulassungsstellen und variieren preislich.

Falls man ein Wunschkennzeichen mit den eigenen Initialen bevorzugt, sollte man vorher die Verfügbarkeit der Kennzeichen prüfen. Die Erstellung der Autokennzeichen dauert in der Regel nur ein paar Minuten, die Zeit bietet sich aber an um den Fahrzeugschein 1 abzuholen. Für den Fahrzeugschein 1 werden erneut Kosten fällig. Sobald man im Besitz des Fahrzeugscheins 1 ist, kann man sich die Autokennzeichen abholen.

Wie bei jedem Behördengang empfiehlt es sich vorab telefonisch einen Termin geben zulassen, so erspart man sich übrige Wartezeit und Stress. Die im Beitrag aufgezählten Gebühren und Kosten können ja nach Zulassungsstelle und Bundesland variieren. Alle Angaben ohne Gewähr! Weiterführende Informationen zur Kfz-Zulassung auf der offiziellen Seite der Stadt Hamburg und dem Landesbetrieb Verkehr (LBV).

Hafenrundfahrt Hamburg: Auf Erkundung mit der Barkasse

Der Hamburger Hafen – das Tor zur Welt, und wie erkundet man ihn am Besten? Natürlich mit einer von zahlreich angebotenen Barkassenfahrten. Von den Landungsbrücken aus geht es in kleinen Schiffen auf große Fahrt. Die Kapitäne klären informativ und zugleich unterhaltsam über die Geschichte des Hafensauf, um eine nette Anekdote aus dem Seemanns-Leben sind dabei selten verlegen. Erst eine Hafenrundfahrt lässt die tatsächliche Größe des Hafens erahnen und ist für Hamburg Touristen fast schon Pflicht!

Die Hafenrundfahrt beginnt an den Landungsbrücken

An den Landungsbrücken liegen sowohl die typisch hanseatischen Barkassen sowie auch kleine Luxusliner. Bei beiden Varianten kann drinnen sowie draußen der Hamburger Hafen in seiner vollen Vielfalt bestaunt werden. Das ist wichtig, denn es gibt viel zu bestaunen. Eine typische Tour ist vorbei an der legendären Schiffsauktionshalle am St. Pauli Fischmarkt, vorbei an den großen Containerschiffen, weiter Richtung die Hafen City und seinem Kreuzfahrtterminal und am Ende wieder zurück vorbei an der Cap San Diego und Rickmer Rickmers.

hamburger-hafen-videoDie Fotokamera sollte man besser nicht vergessen, denn die Hamburger Skyline bietet mit seinen Wahrzeichen ( u.a Hamburger Michel, Fernsehturm, Elbphillarmonie) aus dieser Perspektive ein besonders schönes Motiv.

Die Schiffe bieten natürlich auch etwas für den kleinen Hunger, Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch – und ein kaltes Bier ist auch immer an Board zu bekommen.

Kosten, Fahrtdauer und Ermäßigungen

In der Regel dauert eine Hafenrundfahrt 60 – 90 Minuten und kostet pro Person circa 12 – 18 Euro. Für Gruppen , Familien und Kinder gibt es meist Ermäßigungen. Einen Termin oder eine Anmeldung benötigt es übrigens nicht, schon an den Landungsbrücken stehen „Ausrufer“ die mit den Fahrten werben, alle paar Minuten legt ein Barkasse ab – je nach Bedarf.

Falls  man nun doch mehr Informationen benötigt, einfach auf den Webseiten der Bootsbetreiber vorbeischauen wie zum Beispiel Kapitän Brüsse, Barkassen-Meyer oder HADAG Seetouristik.

Geschichtliches rund um die Hamburger Hafenrundfahrten

Neben der alteingesessen „Großen Hafenrundfahrt“ seit 1921 von der  HADAG Seetouristik, bieten zahlreiche private Unternehmen Hafenrundfahrten an. Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es zudem eine Reihe von sogenannten Alternativen Hafenrundfahrten, während derer bestimmte Themen im Vordergrund stehen und die Entwicklung des Hafens, dessen Geschichte, Arbeits- und Umweltbedingungen kritisch betrachtet werden.

Warum sagt die Hamburger Jugend ständig „Digga“?

Wer aus Norddeutschland kommt kennt den Begriff „Digga“. Traurig aber wahr – es soll Hamburger geben, die beginnen und beenden den Satz mit „Digga“.

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