1. Mai in Hamburg – Demo, Randale und Ausschreitungen

Am 1. Mai eines jeden Jahres finden in Hamburg jede Menge Demonstrationen, Märsche und Ausschreitungen statt. Gewerkschaften, Initiativen und politische Gruppen rufen am Tag der Arbeit zu Demonstrationen auf, die in der Hansestadt oft in Gewalt ausarten.

In der Bundesrepublik ist der Tag der Arbeit bereits seit 1919 ein gesetzlicher Feiertag. Die Tradition des 1. Mai führt allerdings weiter zurück: Um genau zu sein bis Mitte des 19. Jahrhunderts, als in den USA die Mai-Demos als Generalstreiks zur Durchsetzung des Achtstundentags begonnen – in Chicago endete der Streik in einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den Demonstranten und der Polizei. Zwei Teilnehmer der Demo wurden 1886 getötet.

Proteste & Demos enden häufig in sinnloser Gewalt

Weltweit gehen Menschen am 1. Mai auf die Straße: Ob nun für bessere Arbeitsbedingungen, gegen Kapitalismus oder für Frieden. Während Aktivisten möglichst viele Menschen auf die Straße bringen wollen, versucht die Hamburger Polizei, die jährlichen Ausschreitungen und Krawalle zu verhindern. In Hamburg enden die Mai-Demos nämlich jährlich in sinnloser Gewalt und Vandalismus. Der Knotenpunkt ist dabei das Gebiet rund um die „Rote Flora“, das autonome Kulturzentrum in der Sternschanze. Seit Jahren knallt es hier zwischen Linker Szene und der Polizei.

Gegen Kapitalismus und Krieg werden in aller Regel ab 18 Uhr Steine und Flaschen auf Polizeibeamte geworfen, Autos und Mülltonnen angezündet und die Schaufenster von anliegenden Geschäften zerstört. Bankfilialen, Modegeschäfte und US-Fastfood Restaurants stehen besonders hoch im Kurs. Im Zweifel tun es allerdings auch Bushaltestellen, Werbereklame und Telefonzellen – allen voran geht ein organisierter Schwarzer BlockWer diesen Ausschreitungen aus dem Weg gehen möchte, sollte das Schanzenviertel an diesem Tag großräumig meiden – meist kommt aus auch schon am Vorabend zum 1. Mai rund ums Schulterblatt zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei.

Revolutionäre 1. Mai Demo im Schanzenviertel

Wie solch eine revolutionäre 1. Mai Demo in Hamburg aussieht zeigt uTopieTV in einen YouTube Video:

Märchenhochzeit im Bergedorfer Schloss

Heiraten im einzigen Schloss von Hamburg – direkt im Stadtteil Bergedorf. Idyllisch an der Bille gelegen bietet das Bergedorfer Schloss den idealen Hintergrund für eine Märchenhochzeit.

Das Bergedorfer Schloss ist heute die einzige erhaltene Schlossanlage der Hansestadt Hamburg. Eine Tatsache, die das Heiraten im Bergedorfer Schloss (abseits der traumhaften Kulisse) wirklich besonders macht. Paare geben sich hier alle 14 Tage das Ja-Wort – dann finden hier bis zu zehn Eheschließungen pro Tag statt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die evangelisch-lutherische St. Petri und Pauli Kirche.

 St. Petri und Pauli Kirche in Hamburg Bergedorf

Ein besonderer Ort zum heiraten – so nah an Bille und Sachsenwald

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf bietet viel Gastronomie und Hotellerie. Falls das den eigenen Ansprüchen noch nicht genügt, befindet sich gar nicht weit entfernt das 5* Sterne Hotel Waldhaus Reinbek. Hier steigt sogar gelegentlich die Deutsche Fußballnationalmannschaft ab. Noch mehr Gastronomie befindet sich im nahe liegenden Aumühle. Das Fürst Bismarck Restaurant oder Waldesruh am See bieten besten Küche im luxuriösen Ambiente.

Heiraten im Bergedorf Schloss: Adresse & Kontaktdaten

  • Adresse: Bergedorfer Schloßstr. 4, 21029 Hamburg | Kosten: 250 Euro (Raummiete)
  • Terminvergabe: Standesamt Bergedorf, Frau Wickler, Telefon: 040 – 42891-3425
  • Weitere Informationen in unserer Themenwelt: Heiraten in Hamburg

Karte zum Bergedorfer Schloss via Google Maps

Hamburgs schönste Kirchen für die Hochzeit

Wenn man in Hamburg kirchlich heiraten möchte, hat man die Wahl zwischen einer Fülle an Gotteshäusern. Hamburgs schönste Kirchen zum Heiraten haben wir für Sie zusammengefasst.

Die schönsten Hochzeitskirchen in der Hansestadt – damit die Hochzeit in Hamburg ein unvergesslicher Moment für alle Anwesenden wird.

★ Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg (Michel)
Die bekannteste Kirche der Hansestadt und ein echtes Wahrzeichen. Wer hier heiraten möchte, muss sich auf eine lange Wartezeit einstellen.
E-Mail: info@st-michaelis.de – Tel.: 040 – 376 78 – 0 / -127

★ Der Mariendom im Stadtteil St. Georg
Der erste katholische Kirchenneubau nach der Reformation.
E-Mail: info@mariendomhamburg.de – Tel.: 040 – 24 30 15

★ Ev.-luth. Hauptkirche St. Jacobi
Bekannt für ihre 1693 erbaute Barockorgel – die St. Jacobi Kirche ist eine der fünf Hauptkirchen Hamburgs.
E-Mail: info@jacobus.de – Tel.: 040 – 30 37 37 0

Ebenfalls beliebte Kirchen zum heiraten in Hamburg

★ St. Petri-Kirche
Mitten in der Innenstadt – die St. Petri-Kirche, älteste Hamburger Hauptkirche
E-Mail: info@sankt-petri.de – Tel. 040 – 32 57 40 – 0

★ St. Johannis-Kirche
Die St. Johanniskirche in Eppendorf ist eine echtes Hochzeitskirche, gemessen an den Trauungen die hier stattfinden. Die Kirche bietet alles zur Traumhochzeit in Hamburg.
E-Mail: kirchenbuero@st.johannis-eppendorf.de – Tel.: 040 – 47 79 10

Altonaer Rathaus – Prachtbau am Platz der Republik

Direkt am Platz der Republik steht in der Altstadt von Hamburg-Altona das Altonaer Rathaus – ein klassizistischer Bau der 1844 errichtet wurde. Heute befinden sich im Rathaus Altona das Bezirksamt und Standesamt des Stadtteils.

Altona ist heute der westlichste Stadtbezirk der Hansestadt Hamburg. Von 1692 bis 1938 aber war Altona eine selbstständige Stadt und als solche hatte sie natürlich immer auch ein Rathaus. Das heutige (dritte) Rathaus war ursprünglich ein Bahnhofsgebäude. Es wurde 1844 eingeweiht und gehörte zur Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft. Als Altona in den nächsten Jahrzehnten ständig wuchs, reichte die Kapazität des Bahnhofes nicht mehr aus und so wurde ein paar hundert Meter entfernt ein neuer größerer Bahnhof errichtet. Das alte Bahnhofsgebäude stand leer und so beschlossen die Altonaer Stadtväter, den weißen Prachtbau als Rathaus zu benutzen. 1898 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen und das bisherige alte Rathaus in der Königsstraße diente von da ab nur noch als Standesamt und als Stadtarchiv, bis es im 2.Weltkrieg zerstört wurde.

Vor dem Kaiserdenkmal am Altonaer Rathaus

Statue vor dem Rathaus Altona

Rathaus Altona – heute Bezirksamt und Standesamt

Das Rathaus Altona ist ein sehr schöner klassizistischer Bau. Es wurde von deutschen Architekten Emil Brandt entworfen und realisiert und in den 90-er Jahren des 19.Jahrhunderts wurde das Innere entsprechend der neuen Nutzung aufwändig umgebaut. Es entstanden der Kollegiensaal und mehrere repräsentative Räume im Nordflügel und eine Wohnung für den Bürgermeister im Ostflügel.

1900 wurde der Kollegiensaal mit Gemälden des Malers Ludwig Dettmann geschmückt und in den folgenden Jahren im neoklassizistischen Stil umgebaut. Heute befindet sich in dem Gebäude das Bezirksamt Altona und ein Standesamt. Im Sommer finden im Innenhof Open Air Kinoveranstaltungen statt. Auch Ausstellungen werden hin und wieder gezeigt. Gar nicht weit entfernt vom Rathaus Altona befindet sich der bekannte Stuhlmannbrunnen.

Adresse & Öffnungszeiten

✖ Adresse: Platz der Republik 1, 22765 Hamburg
✖ Öffnungszeiten: Mo – Do 05:45–20:00 | Fr 05:45–18:00 Uhr
✖ 
Karte via Google Maps ✖ HVV via S3, S31 und S1

Karte zum Rathaus Altona via Google Maps

Seemannssprüche: Typische Begriffe und Weisheiten

Seemänner, das ist eine eigene Spezies. Man kennt sie nicht nur aus dem bekannten Disney-Film „Fluch der Karibik„. Seemannssprüche sind ebenso weit verbreitet. Schon früher raubten einem Seemänner mit ihrem Geruch den Atem und mit ihrer Tapferkeit den Verstand. Um Seemänner besser kennenzulernen, muss man aber nicht auf hohe See fahren. Man kann ihnen auch manchmal an Land begegnen. Wenn sie ihre Geheimnisse aus einem bewegten Leben preisgeben, geht so manchem bereits das Herz auf und man kann gespannt lauschen, was sie wohl erzählen werden.

Und dann sind auch waschechte Seemannsbegriffe nicht weit. Denn eine „Buddel voll Rum“ hat wohl bereits jeder Seemann getrunken. Auch die weitverbreiteten Seemannsweisheiten haben ihren Ursprung auf hoher See und sind nicht zu unterschätzen. Denn über Glück oder Unheil auf dem Schiff konnten sie trefflich urteilen und konnten unterscheiden. Nachfolgend nun schöne und inspirierende Seemannssprüche zum Lesen, Nachdenken und Weitererzählen!

Typische Seemannsbegriffe:

  • Mann über Bord!
  • Alle Mann von Bord, Frauen und Kinder zuerst!
  • Geh mal nach Steuerboard.
  • Mast und Schotbruch (Segelmast und Leinenbruch)
  • Alles Klarschiff?

Lektüretipp: Sprichwörter oder Weisheiten wie „Wer den Koch kritisiert, muss die Kombüse verlassen“ oder „Niemand ist Herr auf See“ hat Autor Werner Richey in seinem Buch Seefahren ist kein Zuckerlecken zusammengefasst. Fast 1000 Sprichwörter und Redensarten aus der Seefahrerwelt sind so zusammen gekommen.

Typische Seemannsweisheit

Seemanssprüche & Redewendungen von Seeleuten

  • Herz und Seele eines Schiffes ist die Kombüse.
  • Zünde niemals eine Zigarette an einer Kerze an, sonst stirbt ein Seemann.
  • Wo man nicht segeln kann, muss man rudern.
  • Wenn selbst die Ratten von Bord gehen, solltest du es auch tun.
  • Du magst Zeit und Meeresstrom anbinden, aber du kannst Liebe und Licht nicht verbergen.

Übrigens: Neben dem Vokabular von Seeleuten gibt es hier auch ein kleines Lexikon Hamburger Begriffe. Und wenn man von dem ganzen Seemannsgarn immer nocht nicht genug hat, dann gibt es hier noch klassische Schimpfwörter made in Hamburg – von Bangbüx bis zum Pennschieter.

Weisheiten von Matrosen und Seemännern

  • Nur der Proviant, der auf dem Schiff ist, ernährt die Besatzung.
  • Besser den Anker verlieren als das Schiff.
  • Auch Seeleute fallen mal ins Wasser
  • Was nützt es, Flaggen zu besitzen und kein Schiff dazu?
  • Wer dem Flusse folgt, kommt einmal an die See

Hausboote in Hamburg – wohnen mitten auf dem Wasser

Ob man Hamburg wegen des Hafens, der die Stadt berühmt macht, der Reeperbahn oder einer Musical Aufführung besucht – ein Trip in die norddeutsche Stadt lohnt sich definitiv. Will man die Stadt ganz besonders idyllisch erleben und von ihrer gemütlichsten Seite sehen, ist ein Hausboot bestimmt eine grandiose Alternative zum herkömmlichen Hotel.

Direkt auf dem Eilbekkanal, am Spreehafen oder der Bille zu wohnen bietet einzigartige Blickwinkel, von denen aus man Hamburg auf ganz spezielle Weise erfahren kann. Das Leben sowie den Urlaub auf Hausbooten kennt man eher aus Städten wie Amsterdam, wo auf jeder Gracht unzählige heimelige schwimmende Häuser zu mieten sind. In deutschen Städten ist dieses Angebot noch eher rar, doch ist Hamburg deutschlandweit die erste City, in welcher sich diese Art Urlaub zu machen bereits in großen Schritten etabliert.

Moderne Hausboote mittlerweile im Stadtbild etabliert

Seit 2008 bereichern neue und moderne Hausboote das Stadtbild, auch schwimmende Attraktionen wie das HafenCity Museum (auf welchem stolze 6000 Kunstwerke im Wert von drei Millionen Euro an Bord sind!) oder die Flussschifferkirche am Kajen existieren bereits und machen die Stadt Hamburg noch attraktiver und lebenswerter.

Hausboot im Hamburger Hafen

Wer sich dafür entscheidet, die schwimmende Idylle eines Hausbootes zu genießen hat den Vorteil, Sightseeing direkt vor der Türe zu haben, zentral in der Großstadt zu sein und dennoch das unnachahmliche, gemütliche Flair des Hausboot-Lebens auskosten zu können. Von einer tagesumfassenden Sightseeing Tour zurückzukehren und sich auf die hausbooteigene Terrasse zu setzen mit Blick auf die Bille und ins Grüne? Das hat schon was! Naturnahes Wohnen und auch Arbeiten (hafengewerbliche Nutzungen sind ebenso inbegriffen) inmitten des Stadt-Trubels sind das neue, aufstrebende Konzept in Hamburg.

Informationen rund um Hausboote & schwimmende Häuser

Beantragung eines Hausbootliegeplatzes (PDF. zum Download via Hamburg.de)
In unserer Hotelsuche für Hamburg befinden sich auch Hausboote.
Start und Liegeplätze für Hausboote in Hamburg.