Heiraten im historischen Hamburger Rathaus

Das historische Hamburger Rathaus, Sitz der Bürgerschaft und des Senats, erfreut sich seit 2002 großer Beliebtheit bei den heiratswilligen Hamburgern.

Während so manch ein Junggeselle draußen auf den Rathausmarkt fegen muss, geben sich im Rathaus die Verliebten das Ja-Wort. Auch dieses Jahr kann wieder einmal im Monat im Hamburger Rathaus geheiratet werden. Die Trauungen werden an jeden ersten Freitag im Monat durchgeführt, die Eheschließungen werden dabei vom Standesamt Hamburg Mitte betreut. Hier werden auch die begehrten Termine zur Hochzeit im Hamburger Rathaus vergeben.

Termine für die Hochzeit im Hamburger Rathaus 2019

Alle Termine zum heiraten im Hamburger Rathaus auf einen Blick:

  • 01.02.2019
  • 05.04.2019
  • 10.05.2019
  • 07.06.2019
  • 05.07.2019
  • 02.08.2019
  • 13.09.2019
  • 18.10.2019
  • 06.12.2019

Informationen, Gebühren und Anmeldungen zur Eheschließung

Die Gebühren für eine Eheschließung im Rathaus beträgt 250,- Euro sowie zusätzliche Gebühren für die Anmeldung zur Eheschließung und die Eheurkunden. Der Landesbetrieb Rathausservice stellt weitere 75,00 Euro in Rechnung. Für Terminabsprachen ist das Standesamt Bezirk Hamburg-Mitte (Frau Berggold-Rohde) zuständig.

Tipp: Falls alle Termine zur Hochzeit in Hamburger Rathaus bereits vergeben sind, dann sollte man nicht verzagen. Die Hansestadt bietet viele weitere repräsentative Heiratsorte, wie z.B: die Speicherstadt, auf der Elbe, im Bergedorfer Schloss oder für eingefleischte FC St. Pauli Fans: Heiraten im Millerntorstadion. Auch das nahe Hamburger Umland bietet viele schöne Standesämter und Locations zur Eheschließung. Für diejenigen, die aktuell ihren Junggesellenabschied in Hamburg planen, haben wir ebenfalls einige Ideen zusammengefasst.

(Alle Angaben in diesem Artikel sind ohne Gewähr)

Deern – Bedeutung, Herkunft und Definition des Wortes

Eine echte Hamburger Deern – im Althochdeutschen war Deern bzw. Dirn eine allgemeine Bezeichnung für Mädchen. Heute macht man damit viel eher deutlich, dass man gebürtig aus Hamburg stammt.

Auch im plattdeutschen Sprachgebrauch ist das Wort Deern wiederzufinden: „Min Deern, schnieke süchst ut“ – übersetzt, „Mein Mädchen, was siehste hübsch aus“. Der Begriff Deern bzw. Dirne wird in manchen Regionen mitunter auch eine negative Bedeutung beigemessen – in Form eines leichten Mädchens. Diese Bedeutungsverschlechterung gilt nicht im norddeutschen Sprachraum.

Worttrennung: Deern | Wortart: Substantiv, feminin.
Im Rechtschreibwörterbuch Duden vertreten.
➤ Weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter wie Moinsen entdecken.

Verwendungsbeispiele

  • Ich bin eine Hamburger Deern“ (Singular)
  • „Wir sind alle Hamburger Deerns“ (Plural)
  • „Die hübschen Deerns aus Eppendorf“ (Nominativ, Plural)

Moinsen – Bedeutung, Herkunft und Definition der Anrede

In Hamburg dient „Moinsen“ als Begrüßung und Anrede – basierend auf dem bekannten „Moin“. Ob nun früh am Morgen oder spät in der Nacht. Wie das Ursprungswort, kann es zu jeder Tageszeit verwendet wenden.

Die Entstehung und Herkunft des Wortes ist unklar. Vermutet wird, dass es sich bei Moinsen, um eine Anspielung auf die vielen mit „sen“-endenden Nachnamen (beispielsweise Petersen, Hansen oder Jansen) hierzulande handelt. Heute findet es bis in den Süden Dänemarks alltägliche Verwendung. Jugendsprachlich hört man die Begrüßung auch häufig in Kombination mit Digga.

Bekanntheit von Moinsen

Moinsen hat es bereits in viele Wörterbücher und Online-Dictionary‘s geschafft, ist bislang aber nicht im Duden vertreten. Im Gegensatz zum herkömmlichen „Moin“ bzw. „Moin Moin“, dass überregional deutlich mehr Bedeutung aufweist.

Worttrennung: Moin-Sen | Wortart: Grußformel
➤ Weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter entdecken.

Verwendungsbeispiele

  • „Moinsen! Wie geht’s dir?“ (persönliche Anrede)
  • „Moinsen allerseits! Wie ist die Lage bei Euch?“. (Anrede mehrerer Personen)
  • „Moinsen. Eine Astra Knolle und ein Fischbrötchen mit Lachs bidde“.

Container um kleine Elektrogeräte zu entsorgen

Auf rund 120 Depotcontainer-Standplätzen stellt die Stadtreinigung Hamburg (kurz SRH) zusätzliche Container zur einfachen und umweltgerechten Entsorgung von kleinen Elektrogeräten bereit. Kleiner Elektroschrott wie Handys und Kabel können hier unkompliziert entsorgt werden.

50 cm und  20 cm in der Breite – das sind die wichtigsten Spielregeln. So groß ist nämlich die Einwurföffnung der Abfallcontainer für Elektrogeräte: Das reicht für für Zahnbürsten, Trockenrasierer, Toaster oder Telefone – aber auch kleine Notebooks und Tablets passen hier durch. Nach der umweltgerecht Entsorgung geht der alte Elektroschott zu Rohstoffgewinnung und wird recycelt.

Hier lässt sich Elektro-Kleinkram entsorgen

► Hier zur Aufstellung von Containern für Elektro-Kleingeräte in Hamburg

► Alle Depotcontainer-Standorte in Ihrer Nähe

Größere Elektrogeräte wie Fernseher, Monitore oder Computer können weiterhin gebührenfrei auf allen Recyclinghöfen abgegeben werden.

Kontakt zur Stadtreinigung

Bullerdeich 19, 20537 Hamburg
Telefon: 040 – 25760
info@stadtreinigung-hh.de
http://www.stadtreinigung.hamburg

Die größten Ereignisse der Geschichte im Volksparkstadion

1953 war nicht nur für den Sport ein Meilenstein in der Geschichte Hamburgs. Mit der Eröffnung des Volksparkstadions existierte endlich ein großes Stadion für Fußball, Sport, Events und Konzerte in der Hansestadt. Wir werfen einen Blick auf einige der wichtigsten Ereignisse in der Stadionhistorie.

Fußball-Weltmeisterschaft 1974

Der Hamburger SV spielte noch bis zur Neueröffnung auf dem Sportplatz am Rothenbaum, doch das brandneue Volksparkstadion gab den Hanseaten deutlich mehr Optionen , vor allem im Hinblick auf Kapazität und Komfort. Vom teils renovierungsbedürftigen Platz ging es ins neue Stadion, das auf einmal 76.000 Zuschauer aufnehmen konnte. Selbst wenn sich dies meist noch als etwas überdimensioniert darstellte, half es insbesondere der Hamburger Bewerbung als Austragungsstätte der Fußball-Weltmeisterschaft 1974.

Karte für BRD gegen die DDR

„Eintrittskarte zum einzigen Fußballländerspiel der BRD gegen die DDR“ von Ingridchen – Wikimedia

Nach dem Zuschlag durch den DFB wurden im Anschluss Umbaumaßnahmen in Höhe von 17 Millionen DM eingeleitet, welche die Errichtung einer überdachten Sitzplatz-Gegentribüne zur Folge hatten. Die Kapazität sank zwar auf rund 61.000 Plätze, doch Hamburg war nun endlich bereit, die Welt im Norden zu begrüßen. Trotz nur drei Vorrundenspielen war eines der historischsten Spiele der deutschen Länderspielgeschichte im Volksparkstadion zu bewundern. Über 60.000 Menschen kamen, um einen überraschenden 1:0 Sieg der DDR über die BRD zu sehen. Jürgen Sparwasser schockte den späteren Weltmeister unter Helmut Schön mit einem späten Tor in der 77. Minute.

An den anderen Spielen bestand etwas weniger Interesse: 70.000 Zuschauer teilten sich auf DDR – Australien und Australien – BRD auf.

Fußball-Europameisterschaft 1988

Das nächste große Fußball-Turnier in Deutschland fand kurz vor der Wiedervereinigung statt. 1988 war Hamburg ein Teil der Europameisterschaft, die am Ende von der Niederlande gewonnen wurde. Eines der wichtigsten Spiele auf dem Weg zum Titel fand im Volksparkstadion statt: Das Halbfinale zwischen der deutschen Mannschaft und seinen Nachbarn im Nordwesten. Trotz einer 1:0 Führung durch den Elfmeter von Lothar Matthäus in der 55. Minute konnte die DFB-Elf ihren Vorsprung nicht über die Zeit bringen und musste, nach dem Ausgleich knapp 20 Minuten später, gar noch die späte Niederlage akzeptieren.

Marco van Basten erzielte in der 88. Minute das 1:2 und entfachte damit regelrechte Jubelstürme in den Niederlanden, die ihren ersten und einzigen Titel gewinnen konnten. Im Finale ließ er nach Ruud Gullits Führungstor das vorentscheidende 2:0 gegen die Sowjetunion folgen. Es gilt noch heute als eines der besten Tore der Fußballgeschichte.

Volksparkstadion: Ein Teil des Sommermärchens 2006

Als die Weltmeisterschaft zum ersten Mal nach 1974 wieder in Deutschland stattfand, bestand kein Zweifel an der Fähigkeit Hamburgs, Spiele auszurichten. Bereits bis zum Jahr 2000 wurde das Stadion so umgebaut, dass die ungeliebte Laufbahn verschwand und stattdessen die Ränge direkt bis an den Rasen führten, der zudem mit einer Heizung ausgerüstet wurde. Diese war im heißen Sommer 2006 glücklicherweise nicht vonnöten.

Fünf WM-Spiele wurden diesmal in Hamburg ausgetragen, doch die deutsche Mannschaft war zum ersten Mal bei einem Turnier nicht vor Ort. Stattdessen gab es andere Spiele zu bewundern. Unter anderem spielten in der deutschen Gruppe Ecuador und Costa Rica (3:0) gegeneinander. Des Weiteren war das letzte Spiel in der Arena das Viertelfinale zwischen Italien und der Ukraine, das die Südeuropäer deutlich für sich entschieden (3:0). Schließlich machte Italien auch noch den deutschen Traum vom Heim-Titel eine Runde später zunichte. Es brauchte letztlich acht Jahre und einen Trip nach Brasilien, bis sich die DFB-Elf ihrem Traum erfüllte. Momentan sind sie auch für das nächste Turniere in Russland der Favorit und kommen bei Betway auf eine WM-Gesamtsieg-Quote von 6.50 (Stand 7. Juni). Nicht besonders überraschend ist der Fakt, dass jedes Spiel in Hamburg ausverkauft war. Die Stadt und das ganze Land hat damals wie heute ein begeisterungsfähiges Publikum, das die Arena gerne füllt.

Das große Europa League-Endspiel 2010

Genauso war es dann auch 2010, als das Europa League-Finale im Volksparkstadion gastierte. Fast hätte es dabei den bestmöglichen Finalteilnehmer gegeben: den HSV. Leider verloren die Hamburger im Halbfinale gegen den mittlerweile in der zweiten englischen Liga spielenden FC Fulham. Stattdessen fanden sich die Briten im Finale wieder, in dem sie dem Favoriten Atlético Madrid alles abverlangten.

Letzten Endes feierten trotzdem die Spanier in Norddeutschland. Die uruguayische Stürmerlegende Diego Forlán entschied das Duell mit seinem Siegtor in der 116. Minute. Alle guten Dinge starten eindeutig im Hamburg, denn der Spieler selbst wurde wenig später zum besten Spieler der WM 2010 in Südafrika gewählt. Nach einigen Namensänderungen, von AOL-Arena bis hin zu Imtech-Arena, heißt das Stadion seit 2015 übrigens endlich wieder Volksparkstadion. In den Köpfen der Menschen war es nie anders.

Nacktschwimmen und Nacktbaden in Hamburg

Frei von Textilien durchs Wasser gleiten hat für viele Menschen einen besonderen Reiz – doch ist Nacktschwimmen und Nacktbaden in Hamburg gar nicht so einfach.

Wer es schon mal gemacht hat, weiß wovon die Rede ist: Beim Nacktschwimmen spürt man die Bewegungen des Wassers ganz anders – auch der eigene Körper wird auf andere Art & Weise wahrgenommen. Für viele ist es gar ein Gefühl von Freiheit. Wer dieses Feeling in Hamburg haben möchte, steht jedoch vor einer begrenzten Auswahl an Möglichkeiten. Eins gleich vorab: Ein richtiges FKK-Hallenbad zum Nacktbaden gibt es in Hamburg nicht. Aber es gibt auch Lichtblicke für FKK-Freunde – nachfolgend zunächst einmal die FKK Seen in Hamburg und Umgebung.

Schöne FKK-Seen in Hamburg

Hier die schönsten Nacktbade- Möglichkeiten in Hamburg mit offiziell ausgewiesenen FKK-Plätzen – los geht’s:

Boberger See

  • Der Boberger See ist kostenfrei und bei FKK-Freunden sehr beliebt. Das Wasser des Sees ist sehr klar und es gibt sehr entspannt gelegene Liegeflächen für Sonnenanbeter. (Anfahrt via Google Maps)

Eichbaumsee

  • Der Eichbaumsee, auf der Landzunge zwischen See und der Dove-Elbe, bietet mehrere schöne und im südöstlichen Teil des Sees gibt es einen Sandstrand. Hier können FKK-Anhänger und Textil-Freunde zusammen den See genießen.

Oortkatener See

  • Ebenfalls kostenfrei und bei FKK-Freunden sehr beliebt ist der Oortkatener See bzw. Hohendeicher See im Osten Hamburgs. Ein kleiner Waldweg führt zu den Liegeflächen für Nacktbader, das Wasser des Sees ist auch hier als sehr klar zu beschreiben. (Anfahrt via Google Maps)

Nacktschwimmen in Hamburg und Umgebung

Wie befreiend es ist, nackt zu baden

Eigentlich hat das Nacktschwimmen fast nur Vorteile.

  • Wind und das Wasser am ganzen Körper.
  • Viel angenehmeres Gefühl.
  • Besseres Verhältnis zu eigenem Körper.
  • Kein unnötiger Wiederstand beim schwimmen.
  • Keine nasse Kleidung die trocknen muss.
  • Lästiges umziehen ist nicht nötig.
  • Man wird nahtlos braun

Schwimmhallen zum Nacktschwimmen in Hamburg

Wie zu Beginn erwähnt, ist Nacktschwimmen Indoor in Hamburg etwas kniffliger. Aber es gibt ein paar Ausnahmen wie beispielsweise das Meridian Spa: Hier ist es möglich unbekleidet im Pool zu planschen. Das bedeutet aber nicht reines FKK-Baden, denn hier darf natürlich auch mit Textilien geschwommen werden. Das Meridian Spa ist in den Stadtteilen in Alstertal, Barmbek, Eppendorf und Wandsbek ansässig.

Ein weitere Option bieten die Schwimmhallen von Bäderland. Hier kann man in Kombination mit einem Saunabesuch auch Nacktschwimmen – zumindest zu bestimmten Zeiten. Zur Mitternachtssauna isr in Volksdorf (die kleine Halle) reines FKK-Schwimmen möglich.

Das wars soweit zu den Schwimmhallen. Wer auf der Suche nach Wilden Stellen ist, wird eh die Badeseen bevorzugen – hier geht’s zurück zu den FKK-Seen. Wir wünschen viel Vergnügen beim Nacktbaden – viele weitere Tipps und Informationen rund um Hamburg befinden sich im Ratgeber. Unsere Facebook-Seite freut sich natürlich auch über Deinen Besuch.

(Artikel: ahoihamburg.net – Bildmaterial: Fotolia – Misu und Lars Zahner)