Container um kleine Elektrogeräte zu entsorgen

Auf rund 120 Depotcontainer-Standplätzen stellt die Stadtreinigung Hamburg (kurz SRH) zusätzliche Container zur einfachen und umweltgerechten Entsorgung von kleinen Elektrogeräten bereit. Kleiner Elektroschrott wie Handys und Kabel können hier unkompliziert entsorgt werden.

50 cm und  20 cm in der Breite – das sind die wichtigsten Spielregeln. So groß ist nämlich die Einwurföffnung der Abfallcontainer für Elektrogeräte: Das reicht für für Zahnbürsten, Trockenrasierer, Toaster oder Telefone – aber auch kleine Notebooks und Tablets passen hier durch. Nach der umweltgerecht Entsorgung geht der alte Elektroschott zu Rohstoffgewinnung und wird recycelt.

Hier lässt sich Elektro-Kleinkram entsorgen

► Hier zur Aufstellung von Containern für Elektro-Kleingeräte in Hamburg

► Alle Depotcontainer-Standorte in Ihrer Nähe

Größere Elektrogeräte wie Fernseher, Monitore oder Computer können weiterhin gebührenfrei auf allen Recyclinghöfen abgegeben werden.

Kontakt zur Stadtreinigung

Bullerdeich 19, 20537 Hamburg
Telefon: 040 – 25760
info@stadtreinigung-hh.de
http://www.stadtreinigung.hamburg

Die größten Ereignisse der Geschichte im Volksparkstadion

1953 war nicht nur für den Sport ein Meilenstein in der Geschichte Hamburgs. Mit der Eröffnung des Volksparkstadions existierte endlich ein großes Stadion für Fußball, Sport, Events und Konzerte in der Hansestadt. Wir werfen einen Blick auf einige der wichtigsten Ereignisse in der Stadionhistorie.

Fußball-Weltmeisterschaft 1974

Der Hamburger SV spielte noch bis zur Neueröffnung auf dem Sportplatz am Rothenbaum, doch das brandneue Volksparkstadion gab den Hanseaten deutlich mehr Optionen , vor allem im Hinblick auf Kapazität und Komfort. Vom teils renovierungsbedürftigen Platz ging es ins neue Stadion, das auf einmal 76.000 Zuschauer aufnehmen konnte. Selbst wenn sich dies meist noch als etwas überdimensioniert darstellte, half es insbesondere der Hamburger Bewerbung als Austragungsstätte der Fußball-Weltmeisterschaft 1974.

Karte für BRD gegen die DDR

„Eintrittskarte zum einzigen Fußballländerspiel der BRD gegen die DDR“ von Ingridchen – Wikimedia

Nach dem Zuschlag durch den DFB wurden im Anschluss Umbaumaßnahmen in Höhe von 17 Millionen DM eingeleitet, welche die Errichtung einer überdachten Sitzplatz-Gegentribüne zur Folge hatten. Die Kapazität sank zwar auf rund 61.000 Plätze, doch Hamburg war nun endlich bereit, die Welt im Norden zu begrüßen. Trotz nur drei Vorrundenspielen war eines der historischsten Spiele der deutschen Länderspielgeschichte im Volksparkstadion zu bewundern. Über 60.000 Menschen kamen, um einen überraschenden 1:0 Sieg der DDR über die BRD zu sehen. Jürgen Sparwasser schockte den späteren Weltmeister unter Helmut Schön mit einem späten Tor in der 77. Minute.

An den anderen Spielen bestand etwas weniger Interesse: 70.000 Zuschauer teilten sich auf DDR – Australien und Australien – BRD auf.

Fußball-Europameisterschaft 1988

Das nächste große Fußball-Turnier in Deutschland fand kurz vor der Wiedervereinigung statt. 1988 war Hamburg ein Teil der Europameisterschaft, die am Ende von der Niederlande gewonnen wurde. Eines der wichtigsten Spiele auf dem Weg zum Titel fand im Volksparkstadion statt: Das Halbfinale zwischen der deutschen Mannschaft und seinen Nachbarn im Nordwesten. Trotz einer 1:0 Führung durch den Elfmeter von Lothar Matthäus in der 55. Minute konnte die DFB-Elf ihren Vorsprung nicht über die Zeit bringen und musste, nach dem Ausgleich knapp 20 Minuten später, gar noch die späte Niederlage akzeptieren.

Marco van Basten erzielte in der 88. Minute das 1:2 und entfachte damit regelrechte Jubelstürme in den Niederlanden, die ihren ersten und einzigen Titel gewinnen konnten. Im Finale ließ er nach Ruud Gullits Führungstor das vorentscheidende 2:0 gegen die Sowjetunion folgen. Es gilt noch heute als eines der besten Tore der Fußballgeschichte.

Volksparkstadion: Ein Teil des Sommermärchens 2006

Als die Weltmeisterschaft zum ersten Mal nach 1974 wieder in Deutschland stattfand, bestand kein Zweifel an der Fähigkeit Hamburgs, Spiele auszurichten. Bereits bis zum Jahr 2000 wurde das Stadion so umgebaut, dass die ungeliebte Laufbahn verschwand und stattdessen die Ränge direkt bis an den Rasen führten, der zudem mit einer Heizung ausgerüstet wurde. Diese war im heißen Sommer 2006 glücklicherweise nicht vonnöten.

Fünf WM-Spiele wurden diesmal in Hamburg ausgetragen, doch die deutsche Mannschaft war zum ersten Mal bei einem Turnier nicht vor Ort. Stattdessen gab es andere Spiele zu bewundern. Unter anderem spielten in der deutschen Gruppe Ecuador und Costa Rica (3:0) gegeneinander. Des Weiteren war das letzte Spiel in der Arena das Viertelfinale zwischen Italien und der Ukraine, das die Südeuropäer deutlich für sich entschieden (3:0). Schließlich machte Italien auch noch den deutschen Traum vom Heim-Titel eine Runde später zunichte. Es brauchte letztlich acht Jahre und einen Trip nach Brasilien, bis sich die DFB-Elf ihrem Traum erfüllte. Momentan sind sie auch für das nächste Turniere in Russland der Favorit und kommen bei Betway auf eine WM-Gesamtsieg-Quote von 6.50 (Stand 7. Juni). Nicht besonders überraschend ist der Fakt, dass jedes Spiel in Hamburg ausverkauft war. Die Stadt und das ganze Land hat damals wie heute ein begeisterungsfähiges Publikum, das die Arena gerne füllt.

Das große Europa League-Endspiel 2010

Genauso war es dann auch 2010, als das Europa League-Finale im Volksparkstadion gastierte. Fast hätte es dabei den bestmöglichen Finalteilnehmer gegeben: den HSV. Leider verloren die Hamburger im Halbfinale gegen den mittlerweile in der zweiten englischen Liga spielenden FC Fulham. Stattdessen fanden sich die Briten im Finale wieder, in dem sie dem Favoriten Atlético Madrid alles abverlangten.

Letzten Endes feierten trotzdem die Spanier in Norddeutschland. Die uruguayische Stürmerlegende Diego Forlán entschied das Duell mit seinem Siegtor in der 116. Minute. Alle guten Dinge starten eindeutig im Hamburg, denn der Spieler selbst wurde wenig später zum besten Spieler der WM 2010 in Südafrika gewählt. Nach einigen Namensänderungen, von AOL-Arena bis hin zu Imtech-Arena, heißt das Stadion seit 2015 übrigens endlich wieder Volksparkstadion. In den Köpfen der Menschen war es nie anders.

Nacktschwimmen und Nacktbaden in Hamburg

Frei von Textilien durchs Wasser gleiten hat für viele Menschen einen besonderen Reiz – doch ist Nacktschwimmen und Nacktbaden in Hamburg gar nicht so einfach.

Wer es schon mal gemacht hat, weiß wovon die Rede ist: Beim Nacktschwimmen spürt man die Bewegungen des Wassers ganz anders – auch der eigene Körper wird auf andere Art & Weise wahrgenommen. Für viele ist es gar ein Gefühl von Freiheit. Wer dieses Feeling in Hamburg haben möchte, steht jedoch vor einer begrenzten Auswahl an Möglichkeiten. Eins gleich vorab: Ein richtiges FKK-Hallenbad zum Nacktbaden gibt es in Hamburg nicht. Aber es gibt auch Lichtblicke für FKK-Freunde – nachfolgend zunächst einmal die FKK Seen in Hamburg und Umgebung.

Schöne FKK-Seen in Hamburg

Hier die schönsten Nacktbade- Möglichkeiten in Hamburg mit offiziell ausgewiesenen FKK-Plätzen – los geht’s:

Boberger See

Der Boberger See ist kostenfrei und bei FKK-Freunden sehr beliebt. Das Wasser des Sees ist sehr klar und es gibt sehr entspannt gelegene Liegeflächen für Sonnenanbeter. (Anfahrt via Google Maps)

Eichbaumsee

Der Eichbaumsee, auf der Landzunge zwischen See und der Dove-Elbe, bietet mehrere schöne und im südöstlichen Teil des Sees gibt es einen Sandstrand. Hier können FKK-Anhänger und Textil-Freunde zusammen den See genießen.

Oortkatener See

Ebenfalls kostenfrei und bei FKK-Freunden sehr beliebt ist der Oortkatener See bzw. Hohendeicher See im Osten Hamburgs. Ein kleiner Waldweg führt zu den Liegeflächen für Nacktbader, das Wasser des Sees ist auch hier als sehr klar zu beschreiben. (Anfahrt via Google Maps)

Nacktschwimmen in Hamburg und Umgebung

Schwimmhallen zum Nacktschwimmen in Hamburg

Wie zu Beginn erwähnt, ist Nacktschwimmen Indoor in Hamburg etwas kniffliger. Aber es gibt ein paar Ausnahmen wie beispielsweise das Meridian Spa: Hier ist es möglich unbekleidet im Pool zu planschen. Das bedeutet aber nicht reines FKK-Baden, denn hier darf natürlich auch mit Textilien geschwommen werden. Das Meridian Spa ist in den Stadtteilen in Alstertal, Barmbek, Eppendorf und Wandsbek ansässig.

Ein weitere Option bieten die Schwimmhallen von Bäderland. Hier kann man in Kombination mit einem Saunabesuch auch Nacktschwimmen – zumindest zu bestimmten Zeiten. Zur Mitternachtssauna isr in Volksdorf (die kleine Halle) reines FKK-Schwimmen möglich.

Das wars soweit zu den Schwimmhallen. Wer auf der Suche nach Wilden Stellen ist, wird eh die Badeseen bevorzugen – hier geht’s zurück zu den FKK-Seen. Wir wünschen viel Vergnügen beim Nacktbaden – viele weitere Tipps und Informationen rund um Hamburg befinden sich im Ratgeber. Unsere Facebook-Seite freut sich natürlich auch über Deinen Besuch.

(Artikel: ahoihamburg.net – Bildmaterial: Fotolia – Misu und Lars Zahner)

1. Mai in Hamburg – Demo, Randale und Ausschreitungen

Am 1. Mai eines jeden Jahres finden in Hamburg jede Menge Demonstrationen, Märsche und Ausschreitungen statt. Gewerkschaften, Initiativen und politische Gruppen rufen am Tag der Arbeit zu Demonstrationen auf, die in der Hansestadt oft in Gewalt ausarten.

In der Bundesrepublik ist der Tag der Arbeit bereits seit 1919 ein gesetzlicher Feiertag. Die Tradition des 1. Mai führt allerdings weiter zurück: Um genau zu sein bis Mitte des 19. Jahrhunderts, als in den USA die Mai-Demos als Generalstreiks zur Durchsetzung des Achtstundentags begonnen – in Chicago endete der Streik in einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den Demonstranten und der Polizei. Zwei Teilnehmer der Demo wurden 1886 getötet.

Proteste & Demos enden häufig in sinnloser Gewalt

Weltweit gehen Menschen am 1. Mai auf die Straße: Ob nun für bessere Arbeitsbedingungen, gegen Kapitalismus oder für Frieden. Während Aktivisten möglichst viele Menschen auf die Straße bringen wollen, versucht die Hamburger Polizei, die jährlichen Ausschreitungen und Krawalle zu verhindern. In Hamburg enden die Mai-Demos nämlich jährlich in sinnloser Gewalt und Vandalismus. Der Knotenpunkt ist dabei das Gebiet rund um die „Rote Flora“, das autonome Kulturzentrum in der Sternschanze. Seit Jahren knallt es hier zwischen Linker Szene und der Polizei.

Gegen Kapitalismus und Krieg werden in aller Regel ab 18 Uhr Steine und Flaschen auf Polizeibeamte geworfen, Autos und Mülltonnen angezündet und die Schaufenster von anliegenden Geschäften zerstört. Bankfilialen, Modegeschäfte und US-Fastfood Restaurants stehen besonders hoch im Kurs. Im Zweifel tun es allerdings auch Bushaltestellen, Werbereklame und Telefonzellen – allen voran geht ein organisierter Schwarzer BlockWer diesen Ausschreitungen aus dem Weg gehen möchte, sollte das Schanzenviertel an diesem Tag großräumig meiden – meist kommt aus auch schon am Vorabend zum 1. Mai rund ums Schulterblatt zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei.

Revolutionäre 1. Mai Demo im Schanzenviertel

Wie solch eine revolutionäre 1. Mai Demo in Hamburg aussieht zeigt uTopieTV in einen YouTube Video:

Märchenhochzeit im Bergedorfer Schloss

Heiraten im einzigen Schloss von Hamburg – direkt im Stadtteil Bergedorf. Idyllisch an der Bille gelegen bietet das Bergedorfer Schloss den idealen Hintergrund für eine Märchenhochzeit.

Das Bergedorfer Schloss ist heute die einzige erhaltene Schlossanlage der Hansestadt Hamburg. Eine Tatsache, die das Heiraten im Bergedorfer Schloss (abseits der traumhaften Kulisse) wirklich besonders macht. Paare geben sich hier alle 14 Tage das Ja-Wort – dann finden hier bis zu zehn Eheschließungen pro Tag statt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die evangelisch-lutherische St. Petri und Pauli Kirche.

 St. Petri und Pauli Kirche in Hamburg Bergedorf

Ein besonderer Ort zum heiraten – so nah an Bille und Sachsenwald

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf bietet viel Gastronomie und Hotellerie. Falls das den eigenen Ansprüchen noch nicht genügt, befindet sich gar nicht weit entfernt das 5* Sterne Hotel Waldhaus Reinbek. Hier steigt sogar gelegentlich die Deutsche Fußballnationalmannschaft ab. Noch mehr Gastronomie befindet sich im nahe liegenden Aumühle. Das Fürst Bismarck Restaurant oder Waldesruh am See bieten besten Küche im luxuriösen Ambiente.

Heiraten im Bergedorf Schloss: Adresse & Kontaktdaten

  • Adresse: Bergedorfer Schloßstr. 4, 21029 Hamburg | Kosten: 250 Euro (Raummiete)
  • Terminvergabe: Standesamt Bergedorf, Frau Wickler, Telefon: 040 – 42891-3425
  • Weitere Informationen in unserer Themenwelt: Heiraten in Hamburg

Karte zum Bergedorfer Schloss via Google Maps

Hamburgs schönste Kirchen für die Hochzeit

Wenn man in Hamburg kirchlich heiraten möchte, hat man die Wahl zwischen einer Fülle an Gotteshäusern. Hamburgs schönste Kirchen zum Heiraten haben wir für Sie zusammengefasst.

Die schönsten Hochzeitskirchen in der Hansestadt – damit die Hochzeit in Hamburg ein unvergesslicher Moment für alle Anwesenden wird.

★ Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg (Michel)
Die bekannteste Kirche der Hansestadt und ein echtes Wahrzeichen. Wer hier heiraten möchte, muss sich auf eine lange Wartezeit einstellen.
E-Mail: info@st-michaelis.de – Tel.: 040 – 376 78 – 0 / -127

★ Der Mariendom im Stadtteil St. Georg
Der erste katholische Kirchenneubau nach der Reformation.
E-Mail: info@mariendomhamburg.de – Tel.: 040 – 24 30 15

★ Ev.-luth. Hauptkirche St. Jacobi
Bekannt für ihre 1693 erbaute Barockorgel – die St. Jacobi Kirche ist eine der fünf Hauptkirchen Hamburgs.
E-Mail: info@jacobus.de – Tel.: 040 – 30 37 37 0

Ebenfalls beliebte Kirchen zum heiraten in Hamburg

★ St. Petri-Kirche
Mitten in der Innenstadt – die St. Petri-Kirche, älteste Hamburger Hauptkirche
E-Mail: info@sankt-petri.de – Tel. 040 – 32 57 40 – 0

★ St. Johannis-Kirche
Die St. Johanniskirche in Eppendorf ist eine echtes Hochzeitskirche, gemessen an den Trauungen die hier stattfinden. Die Kirche bietet alles zur Traumhochzeit in Hamburg.
E-Mail: kirchenbuero@st.johannis-eppendorf.de – Tel.: 040 – 47 79 10