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Hamburger DOM wird wegen Terror-Gefahr teurer

Der Hamburger DOM, das größte Volksfest des Nordens, lockt jährlich Millionen Besucher – die vermutlich bald tiefer in die Tasche greifen müssen. Grund dafür sind die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, die mit der präsenten Terrorgefahr einhergehen.

Ob nun DOM, Alstervergnügen oder Winterzauber. Viele Polizeieinheiten (mitunter mit Maschinenpistolen bewaffnet) und Betonklötze als Lkw-Barrikaden gehören seit dem Terroranschlag in Berlin zu jeder Großveranstaltung in der Hansestadt. Da die Terrorgefahr allgegenwärtig ist, wird dies auch in den kommenden Jahren so bleiben.

Sicherheitsstandard zahlen künftig die Besucher

Die vielen Sicherheitsmaßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden – Mehrkosten die zukünftig die Besucher und Gäste zahlen sollen. Bedeutet: Der Hamburger DOM wird noch teurer als er ohnehin schon ist. Die Schausteller sind laut MOPO besorgt.

Auch den Wirtschaftsbehörden-Sprecher Christian Füldner hat die Zeitung zu Wort gebeten. „Wir sind gehalten, sämtliche Kosten der Veranstaltung über die Standgebühren zu finanzieren. Aufgrund der insgesamt gestiegenen Kosten ist geplant, die Standgelder in den kommenden drei Jahren sukzessive zu erhöhen“. Wieviel genau für den Sicherheitsaufwand mehr investiert wird, bleibt aber offen.

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95 Ermittlungsverfahren gegen G20-Polizisten

Nach dem Großeinsatz beim G20-Gipfel und den damit verbundenen Ausschreitungen wird nun gegen 95 Polizisten wegen möglicher Straftaten ermittelt.

Zur Aufklärung der Vorwürfe gegen Polizisten während des G20-Gipfel hat die Hamburger Innenbehörde eine Sonderkommission im Dezernat für Interne Ermittlungen eingesetzt. „Die Zeit“ berichtet in ihrer Hamburg-Ausgabe von folgenden internen Ermittlungen:

* 78 Verfahren wegen Körperverletzung im Amt,
* 7 Fälle von Nötigung,
* 3 Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt,
* jeweils 2 Verfahren wegen Beleidigung und Verletzung des Dienstgeheimnisses,
* 1 Fall von Bedrohung.
* 1 Fall wegen sexueller Belästigung, (Verhalten eines Polizisten in seiner Freizeit.)

Die internen Ermittlungen beschäftigen die Polizei schon länger – seit Juli laufen bereits 49 Verfahren.

Innensenator Andy Grote (SPD Hamburg) sagte dazu folgendes: „Wir sind davon überzeugt, dass die G20-Ereignisse sehr ernsthaft aufgearbeitet werden müssen“. Außerdem fügte er hinzu; „Wir können das nicht von anderen verlangen, wenn wir nicht bei uns selbst damit anfangen“.

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(Artikel: ahoihamburg | Quelle: Die Zeit | Bild: Pixabay)

Blöd gelaufen: AfD-Schmierfink in der Mö erwischt

Es gibt Dinge, die sollte man sein lassen – besonders bei helllichten Tage in einer belebten Einkaufsstraße in Hamburg. Beispielsweise Wahlplakate mit den Worten „Lügner, Amri, Köln, AfD wählen“ zu verzieren.

So geschehen am gestrigen Sonntag in der beliebten Mönckebergstraße (an der Ecke Bergstraße). Vorzugsweise traf es Wahlplakate der CDU Hamburg – vom Hauptbahnhof bis zum Rathausmarkt. So prangten auf jeder Stirn Angela Merkel’s die Initialen der AfD-Partei oder das Wort „Lügnerin“. Dazu Schlagworte die an die Geschehnisse in Köln und dem Breitscheidplatz in Berlin erinnern sollten. An einem parkenden Reisebus wurde der Täter bei frischer Tat von einem Passanten angesprochen. Auf die Bitte, das zu unterlassen, entgegnete er die Worte: „Nö. Ruf doch die Polizei“.

Da zwei Polizeibeamte nur wenige Meter entfernt standen, ging dann alles relativ schnell. Zwar versuchte der Täter (schätzungsweise Anfang 40 Jahre alt) sich noch aus dem Staub zu machen, doch durch seine füllige Statur war die Verfolgungsjagd relativ kurz. An einem Modegeschäft stolperte der politisch-motivierte Schmierfink praktisch über seine eigenen Beine. Die Beamten fixierten ihn auf dem Boden und der schnell eingetroffenen Mutter wurde ein Platzverweis erteilt. Den Täter erwartet eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.

Wahlplakate zerstören kann teuer werden

Wahlplakate zerstören ist übrigens kein Kavaliersdelikt: Werden Plakate-Zerstörer erwischt, drohen ihnen Geldstrafen oder sogar bis zu zwei Jahre Haft wegen Sachbeschädigung. Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert, so steht es im Strafgesetzbuch.

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(Artikel und Bildmaterial durch ahoihamburg.net)

Schulleben in Hamburg kostet fast 27.000 Euro

Kinder kosten Geld, insbesondere die Ausbildung bringt hohe Kosten mit sich. Doch das fängt nicht etwa erst bei einem Universitätsstudium an, sondern bereits bei der Einschulung. Denn für gerechnete 12 Schuljahre von der Einschulung bis zum Abitur fallen für ein Kind in Hamburg fast 27.000 Euro an.

Doch wie setzen sich diese Kosten eigentlich zusammen und gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern?

Fast 27.000 Euro kostet Eltern das Schulleben ihrer Kinder

26.750 Euro zahlen Hamburger Eltern im Schnitt für ein schulpflichtiges Kind im Laufe von 12 Schuljahren – so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Vergleichportals idealo. Größter Kostenfaktor ist hierbei die Hortbetreuung, die in Hamburg gut 10.000 Euro für die gesamte Schulzeit von 12 Jahren kostet. Hinzu kommen die Anschaffungskosten für Schulbücher, das tägliche Schulessen sowie Kosten für den ÖPNV, die spätestens ab der 5. Klasse anfallen.

Große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern

Doch diese verhältnismäßig hohen Kosten gelten nicht für alle Bundesländer. Denn Hamburg liegt hinter Niedersachsen und knapp vor Bremen auf dem zweiten Spitzenplatz und deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 20.700 Euro. Am günstigsten ist ein Schulleben in Mecklenburg-Vorpommern, wo nur knapp unter 15.000 Euro anfallen. Grund für diese großen Unterschiede ist die Gesetzgebung der Bundesländer.

Denn das Schulsystem ist Sache der Länder und wird dezentral organisiert. Daher müssen Eltern in manchen Bundesländern für Leistungen zahlen, die in anderen Ländern wiederum kostenlos sind. Ein gutes Beispiel hierfür sind Kosten für Schulbücher, die in manchen Bundesländern von den Eltern gekauft, in anderen aber kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Wo Eltern an Schulkosten sparen können

Den einen Großteil der gesamten Schulkosten ausmachenden Betrag für die Betreuung können Eltern sich, zumindest teilweise, vom Staat zurückholen. Denn bis zum 14. Lebensjahr des Kindes sind diese Kosten von der Steuer absetzbar. Allerdings nur bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro pro Jahr und Kind.

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Stadt Hamburg kauft das Gasnetz zurück

Am 1. Januar 2018 erwirbt die Stadt Hamburg ihr Gasnetz zu 100 Prozent zurück. Von dem Senatsbeschluss berichtet der NDR 90,3. Der Senatsbeschluss beruht auf einem Volksentscheid vom September 2013. Der Mehrheitsgesellschafter E.ON verkauft der Stadt Hamburg 74,9 Prozent.

Der Preis wurde auf 275 Millionen Euro festgesetzt. Dadurch hält die Stadt dann 100 Prozent der Hamburger Netz GmbH. 2013 stimmte die Mehrheit der Hamburg für einen kompletten Rückkauf der Fernwärme-, Gas- und Stromnetze. Jens Kerstan von den Grünen ist Umweltsenator und begrüßt den Neuigkeiten. Er verspricht sich davon, dass die Stadt mehr Spielraum und mehr Möglichkeiten bei der Umsetzung der Energiewende hat.

Der Bund nannte es, einen zweiten guten Schritt bei der Umsetzung des Volksentscheides. Der Rückkauf des Wärmenetzes wird begrüßt und erwartet, dass die Weichen nun in Richtung der erneuerbaren Energie gestellt werden. Das Stromnetz ist erneut im Besitz der Stadt Hamburg, da ist der Rückkauf des Gasnetzes laut dem Bund der nächste logische und gute Schritt bei der Umsetzung des Volksentscheides. Der Volksentscheid lief unter der Bezeichnung: „Unser Hamburg – Unser Netz“.

Auch Fernwärme soll zurück in die Hände der Stadt

Dirk Seifert ist zweiter Vorsitzender des BUND Hamburg. Er erklärt, dass der nächste Schritt ist eine Lösung mit Vattenfall zu finden, damit die Stadt Hamburg auch die Fernwärme zurückkaufen kann. Ein Vorteil ist, dass Hamburg nach dem Rückkauf das Kohlekraftwerk Wedel vom Netz nehmen kann, ohne dass das Kohlekraftwerk Moorburg als Ersatz einspringt. Es wird derzeit schon nach Alternativen für das Kohlekraftwerk gesucht. Eine Variante ist die „Nordvariante“, welche ohne eine Wärmetrasse unter der Elbe auskommt.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Bild: Pixabay, Informationen: RP Online)

Schon wieder: Fünf Autos in Uhlenhorst ausgebrannt

In der Nacht zu Mittwoch brannten auf der Uhlenhorst fünf Autos, vier weitere wurden durch die Hitze angesenkt.

Die Randale und linksradikale Gewalt rund um den G20-Gipfel in Hamburg ist erst wenige Tage her – jetzt brennen schon wieder Autos. Im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst wurde in der Nacht fünf Autos abgefackelt. Sowohl in die Petkumstraße als auch in den Straßen Ulmenau und Birkenau mussten Einsatzkräfte anrücken. Vier weitere Autos wurden durch die Hitze beschädigt.

Die ersten drei Fahrzeuge brannten nach Angaben der Feuerwehr um 01:52 Uhr, die anderen beiden Autos um 2:12 Uhr. Hinweise auf Tatverdächtigen oder politischen Motive gibt es den Polizeiangaben zufolge bisher nicht.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Informationen: RP Online)