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Esso-Tankstelle Reeperbahn – legendäre Kieztanke wird abgerissen

Die Lage, die Kunden aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und der Service haben die Tankstelle auf St.Pauli weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Doch nun muss die Legende ihren Platz räumen: Grund ist das Drama um die maroden und vom Einsturz bedrohten Esso-Häuser.

Es gab wohl kaum einen Ort, an dem so viele unterschiedliche Menschen aufeinandertrafen, weshalb man die Tankstelle auch „Marktplatz von St. Pauli“ oder „Kiez-Kult-Tanke“ nannte. Für die Anwohner war sie tagsüber Nahversorger und Treffpunt zum klönen, für die Nachtschwärmer Start und Endpunkt einer Kiez-Tour und für Autofahrer eine Tankstelle mit jeder Menge Service ─ 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Grund genug das zahlreiche Fernsehsender Reportagen vom Alltag der Kult-Tanke drehten, zuletzt Spiegel TV mit dem Titel „Mehr Sprit für St. Pauli“.

Kiez-Tanke muss den Platz räumen

Für viele gehörte zum St. Pauli-Besuch ein Abstecher bei der Esso-Tankestelle an der Taubenstraße einfach dazu, nun ist die Tankstelle für immer dicht! Auch andere etablierte Läden mussten ihre Türen wegen den Einsturz bedrohten Esso-Häuser schließen, wie beispielweise der Western-Laden „Hundertmark“. Das Geschäft gehörte fest zum Spielbudenplatz, doch nun musste die 50-jährige Erfolgsgeschichte auf St. Pauli ein jähes Ende erfahren.

Esso Tankstelle auf St. Pauli in Einsturzgefahr

Das Molotow (Kult-Kellerclub am Spielbudenplatz) steht ebenfalls vor dem endgültigen Aus. Viele Künstler die heute große Bühnen rocken haben hier ganz klein angefangen: Billy Talent, Mando Diao oder die Sportfreunde Stiller um nur einige zu nennen. Jetzt muss die Kiez-Institution Molotow schließen, einziger Hoffnungsschimmer wäre ein Ausweichquartier, doch die Suche gestaltet sich bislang schwierig.

> Hier Bilder der Esso-Häuser in St. Pauli betrachten.

TV-Reportage über die Esso-Tankstelle auf St. Pauli

Wie schon zu Beginn dieses Artikels erwähnt, gibt es zahlreiche TV-Reportagen die sich der Kiez-Tankstelle widmen – hier wohl der bekannteste Fernsehbeitrag „Mehr Sprit für St. Pauli“ von Spiegel TV.

Polizei jagt Graffiti-Sprüher „DSF“, „TESE“ und „RAGE“

Das Sprayer-Tag „DSF“ ist im Hamburger Stadtbild seit einigen Jahren sehr präsent. Besonders aber in letzten Monaten scheinen die Sprüher ihr Kürzel noch konsequenter verbreiten zu wollen, denn gefühlt taucht das Tag jetzt doppelt so oft auf als früher. Nun ist auch die Hamburger Polizei, speziell die „Soko Graffiti“ sehr interessiert an der Gruppe und auf der Jagd.

Viele denken bei „DSF“ wohl an den ehemaligen Sportsender im Free-TV, laut Polizeisprecher Andreas Schöpflin handelt es sich um einen Gruppenschriftzug mit der Bedeutung, Deutsche Sprayer Fraktion. Neben dem Tag „oz“ (das steht für Olli) ist DSF wohl das bekannteste Graffiti-Tag der Stadt Hamburg. Ob nun Stromkästen, Lärmschutzwände, Hausfassaden oder aktuell die  Treppenstufen zur Michel-Wiese, kaum noch eine Straße in der das Sprayer-Tag nicht vertreten ist.

RAGE gehört laut Soko Graffiti ebenfalls zur DSF Crew

Graffiti "RAGE" auf Hamburger S-Bahn WaggonEbenfalls im Fokus der Soko Graffiti sind die Tags „TESE“ und „RAGE“. Wer häufig die S-Bahn nutzt, sollte RAGE kennen: Mit dem Namen werden besonders gerne Wholecars, also einzelne Bahnwaggons verziert.

Generell gilt es zu unterscheiden: Manche Sprüher möchten Ruhm in der Szene erlangen, in dem ihr Tag (Zeichen) möglichst weit verbreitet ist ─ sozusagen Masse statt Klasse, reine Schmierereien! Andere scheinen eher durch Qualität und interessante Spots überzeugen zu wollen. Es ist anzunehmen das „RAGE“ ebenfalls der DSF-Crew zuzuordnen ist. Laut Polizeisprecher Schöpflin sind TESE und RAGE Einzelpersonen, die auch häufig gemeinsam auftauchen. Ihre Identität konnte aber noch nicht ermittelt werden“, so der Polizeisprecher. Die Beamten der Soko „Graffiti“ mit ihrem Chef Jürgen Bramsiepe sind bei der Jagd auf die Sprayer auf Tipps, Hinweise und Anzeigen angewiesen.

Diebes-Duo bestiehlt Zivilfahnder in Hamburger S-Bahn

Diebstahl in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits seit einiger Zeit ein bekanntes Problem in der Hansestadt. Besonders gerne schlagen die Täter zu wenn ihre Opfer gerade eingenickt sind. So auch am Sonntagmorgen in der S-21, ein rumänisches Diebes-Duo war gerade in Hamburg-Bergedorf zugestiegen ─ das vermeintliche „Opfer“ war diesmal allerdings ein Zivilfahnder.

Der Ablauf ist fast immer gleich: Der Täter leert die Taschen während ein Komplize das Umfeld im Blick behält und versucht die Tat zu verdecken. Der Dieb im jetzigen Fall ist eine 21-jährige Romänin die völlig ungeniert das Handy eines Zivilfahnders der Bundespolizei klaute. Die Freude über das Diebesgut war allerdings nicht von großer Dauer, denn der Bundespolizist gehörte zu einer Fahndungsgruppe die sich gerade in einem Einsatz gegen Taschendiebe befand. Kurze Zeit später klickten schon die Handschellen.

Da haben sich die beiden Taschendiebe in Hamburg das falsche Opfer ausgesucht. Das romänische Diebesduo ist bereits wegen diversen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt, sie wurden festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Die Bundespolizei kann an dieser Stelle einen weiteren Erfolg vermelden, denn ein weiterer Dieb war zur falschen Zeit am falschen Ort: Noch während der Festnahme erkannten die Beamten einen 19-jährigen Taschendieb wieder, der ebenfalls kurzerhand festgenommen wurde.

Binnenalster erstrahlt für drei Tage im knalligen Pink

Wer nächste Woche an der Binnenalster vorbei schlendert und nur noch die Farbe Pink sieht – keine Sorge, die Augen täuschen nicht. Ab kommenden Dienstag wird die Alsterfontäne pink leuchten.

Verantwortlich für die Aktion ist die Initiative „Hamburg wird Pink“, die dadurch auf das Thema Brustkrebs und Heilungschancen durch Früherkennung aufmerksam machen möchten. Das dieses Thema besonders in der Hansestadt von Bedeutung ist, zeigen die Statistiken der Deutschen Krebshilfe. Laut den Zahlen erkranken in Hamburg jedes Jahr 2000 Frauen an Brustkrebs -dennoch nimmt nur jede zweite Hamburgerin die kostenlose Vorsorge-Untersuchung wahr. Genau das will HAMBURG WIRD PINK ändern.

Die außergeöhnliche Aktion findet übigens nicht zum ersten Mal statt, schon im Oktober 2012 wurde die Binnenalster in rosarotes Licht getaucht – damals organisierte die Kampagne allerdings das „Mammazentrum“.

Nicht nur die Alsterfontäne wird pink angestrahlt, auch das Alsterhaus und das Hapaq-Lloyd Gebäude werden Teil des Lichtspektakels. Die Aktion ist vom 29.-31. Oktober zu bestaunen und beginnt täglich mit dem Anbruch der Dunkelheit.

Pandabären übernehmen den Hamburger Rathausmarkt

Die Naturschutzorganisation WWF hat 1600 Panda-Figuren vor dem Hamburger Rathaus ausgestellt. Die Umweltschützer wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass weltweit nur noch etwa 1600 der Pandabären in freier Natur leben.

Eigentlich leben Pandabären in China, doch diese Pandas hier machen momentan einen regelrechten Road-Trip: Sie reisen von Stadt zu Stadt und erfreuen Alt und Jung. Zugegeben ─ sie sind nicht echt, etwas kleiner und bestehen aus Pappmaschee. Die 1600 Panda-Figuren sind von der Organisation WWF und wurden vergangenes Wochenende auf dem Rathausmarkt ausgestellt!

1600 Panda-Skulpturen auf Tour durch Deutschland

Anlässlich des 50. Geburtstages der Organisation, war man mit 1600 Panda-Skulpturen von August bis Oktober 2013 auf Deutschlandtour. Die Umweltschützer des WWF wollten damit zeigen, dass der Lebensraum vieler Tierarten noch immer kaputt gemacht wird. In freier Natur leben zum Beispiel nur noch etwa 1600 große Pandabären. Stehen die alle an einem Platz, sieht das zwar nach einer großen Anzahl aus, doch für ein großes Land wie China vor, sind es eben nur noch extrem wenig.

Hamburg war leider schon die letzte Station der „Pandas on Tour“ Aktion, der Auftakt war vergangenen August vor dem Berliner Hauptbahnhof.

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Park-and-Ride soll in Hamburg kostenpflichtig werden

Hamburgs Wirtschaftsbehörde will das Angebot von Park-and-Ride-Plätzen ausweiten und verbessern, gleichzeitig wird die Nutzung der Parkplätze Gebühren kosten, so berichtet der NDR und das Hamburger Abendblatt. Im Hamburg werden so 2200 P+R Stellplätze zusätzlich geschaffen, durch Neubau oder Erweiterung bestehender Anlagen.

Unter anderem ist die Rede von neuen Parkplätzen in Rissen, Eidelstedt, Langenhorn und Billwerder. Sowohl in Harburg, Poppenbüttel als auch Bergedorf ist die Erweiterung bestehender Park-and-Ride Einrichtungen geplant. Laut des Drucksachenentwurf dem das Hamburger Abendblatt vorliegt wird die Tageskarte zwei Euro, die Monatskarte 20 Euro und die Jahreskarte 200 Euro kosten.

Die Tickets werden wie üblich bei Parkhäusern am Automaten erhältlich sein und können für alle P+R Einrichtungen in Hamburg genutzt werden. Die Einführung der Gebühren begründet die Wirtschaftsbehörde unter anderem mit Gebührengerechtigkeit gegenüber Bike-and-Ride-Nutzern, die für das Mieten von bereitgestellten Boxen ebenfalls Gebühren zahlen müssen. Das Thema wird vermutlich noch für Diskussionsstoff sorgen, denn die Gebühr wird vorallem Pendler aus dem Umland treffen.

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