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Diebes-Duo bestiehlt Zivilfahnder in Hamburger S-Bahn

Diebstahl in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits seit einiger Zeit ein bekanntes Problem in der Hansestadt. Besonders gerne schlagen die Täter zu wenn ihre Opfer gerade eingenickt sind. So auch am Sonntagmorgen in der S-21, ein rumänisches Diebes-Duo war gerade in Hamburg-Bergedorf zugestiegen ─ das vermeintliche „Opfer“ war diesmal allerdings ein Zivilfahnder.

Der Ablauf ist fast immer gleich: Der Täter leert die Taschen während ein Komplize das Umfeld im Blick behält und versucht die Tat zu verdecken. Der Dieb im jetzigen Fall ist eine 21-jährige Romänin die völlig ungeniert das Handy eines Zivilfahnders der Bundespolizei klaute. Die Freude über das Diebesgut war allerdings nicht von großer Dauer, denn der Bundespolizist gehörte zu einer Fahndungsgruppe die sich gerade in einem Einsatz gegen Taschendiebe befand. Kurze Zeit später klickten schon die Handschellen.

Da haben sich die beiden Taschendiebe in Hamburg das falsche Opfer ausgesucht. Das romänische Diebesduo ist bereits wegen diversen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt, sie wurden festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Die Bundespolizei kann an dieser Stelle einen weiteren Erfolg vermelden, denn ein weiterer Dieb war zur falschen Zeit am falschen Ort: Noch während der Festnahme erkannten die Beamten einen 19-jährigen Taschendieb wieder, der ebenfalls kurzerhand festgenommen wurde.

Binnenalster erstrahlt für drei Tage im knalligen Pink

Wer nächste Woche an der Binnenalster vorbei schlendert und nur noch die Farbe Pink sieht – keine Sorge, die Augen täuschen nicht. Ab kommenden Dienstag wird die Alsterfontäne pink leuchten.

Verantwortlich für die Aktion ist die Initiative „Hamburg wird Pink“, die dadurch auf das Thema Brustkrebs und Heilungschancen durch Früherkennung aufmerksam machen möchten. Das dieses Thema besonders in der Hansestadt von Bedeutung ist, zeigen die Statistiken der Deutschen Krebshilfe. Laut den Zahlen erkranken in Hamburg jedes Jahr 2000 Frauen an Brustkrebs -dennoch nimmt nur jede zweite Hamburgerin die kostenlose Vorsorge-Untersuchung wahr. Genau das will HAMBURG WIRD PINK ändern.

Die außergeöhnliche Aktion findet übigens nicht zum ersten Mal statt, schon im Oktober 2012 wurde die Binnenalster in rosarotes Licht getaucht – damals organisierte die Kampagne allerdings das „Mammazentrum“.

Nicht nur die Alsterfontäne wird pink angestrahlt, auch das Alsterhaus und das Hapaq-Lloyd Gebäude werden Teil des Lichtspektakels. Die Aktion ist vom 29.-31. Oktober zu bestaunen und beginnt täglich mit dem Anbruch der Dunkelheit.

Pandabären übernehmen den Hamburger Rathausmarkt

Die Naturschutzorganisation WWF hat 1600 Panda-Figuren vor dem Hamburger Rathaus ausgestellt. Die Umweltschützer wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass weltweit nur noch etwa 1600 der Pandabären in freier Natur leben.

Eigentlich leben Pandabären in China, doch diese Pandas hier machen momentan einen regelrechten Road-Trip: Sie reisen von Stadt zu Stadt und erfreuen Alt und Jung. Zugegeben ─ sie sind nicht echt, etwas kleiner und bestehen aus Pappmaschee. Die 1600 Panda-Figuren sind von der Organisation WWF und wurden vergangenes Wochenende auf dem Rathausmarkt ausgestellt!

1600 Panda-Skulpturen auf Tour durch Deutschland

Anlässlich des 50. Geburtstages der Organisation, war man mit 1600 Panda-Skulpturen von August bis Oktober 2013 auf Deutschlandtour. Die Umweltschützer des WWF wollten damit zeigen, dass der Lebensraum vieler Tierarten noch immer kaputt gemacht wird. In freier Natur leben zum Beispiel nur noch etwa 1600 große Pandabären. Stehen die alle an einem Platz, sieht das zwar nach einer großen Anzahl aus, doch für ein großes Land wie China vor, sind es eben nur noch extrem wenig.

Hamburg war leider schon die letzte Station der „Pandas on Tour“ Aktion, der Auftakt war vergangenen August vor dem Berliner Hauptbahnhof.

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Park-and-Ride soll in Hamburg kostenpflichtig werden

Hamburgs Wirtschaftsbehörde will das Angebot von Park-and-Ride-Plätzen ausweiten und verbessern, gleichzeitig wird die Nutzung der Parkplätze Gebühren kosten, so berichtet der NDR und das Hamburger Abendblatt. Im Hamburg werden so 2200 P+R Stellplätze zusätzlich geschaffen, durch Neubau oder Erweiterung bestehender Anlagen.

Unter anderem ist die Rede von neuen Parkplätzen in Rissen, Eidelstedt, Langenhorn und Billwerder. Sowohl in Harburg, Poppenbüttel als auch Bergedorf ist die Erweiterung bestehender Park-and-Ride Einrichtungen geplant. Laut des Drucksachenentwurf dem das Hamburger Abendblatt vorliegt wird die Tageskarte zwei Euro, die Monatskarte 20 Euro und die Jahreskarte 200 Euro kosten.

Die Tickets werden wie üblich bei Parkhäusern am Automaten erhältlich sein und können für alle P+R Einrichtungen in Hamburg genutzt werden. Die Einführung der Gebühren begründet die Wirtschaftsbehörde unter anderem mit Gebührengerechtigkeit gegenüber Bike-and-Ride-Nutzern, die für das Mieten von bereitgestellten Boxen ebenfalls Gebühren zahlen müssen. Das Thema wird vermutlich noch für Diskussionsstoff sorgen, denn die Gebühr wird vorallem Pendler aus dem Umland treffen.

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Abriss der Esso-Häuser fast schon beschlossene Sache

Die maroden Esso Hochhäuser auf St. Pauli sollen abgerissen werden,  so der Wunsch des Investors „Bayrische Hausbau“ – doch von Beginn an gibt es viel Gegenwind von Mietern und Kiezanwohnern. Nun allerdings könnte die Diskussion um den Erhalt der Häuser schnell beendet werden.

Um Aktivisten den Wind aus den Segeln zunehmen, versprach der Investor den Mietern zuletzt nahe gelegene Ersatzwohnungen und Rückkehrrecht. Die Mieter allerdings sind skeptisch und trauen diesen Zusagen nicht. Nun könnte die Diskussion allerdings ein Ende nehmen, denn angeblich hat die Bayerische Hausbau als Eigentümer bereits Anfang August einen Abrissantrag gestellt, der sowohl von Bezirk als auch Politik Unterstzütung findet.

Gegenüber der Tageszeitung WELT bestätigte Bezirksamtsleiter Andy Grote (SPD): „Wir müssen diesen Abrissantrag voraussichtlich genehmigen. Eine Ablehnung könnte es nur dann geben, wenn rechtliche Voraussetzungen dagegen sprechen, und die gibt es aus jetziger Sicht nicht.“ Bis spätestens Juli 2014 müssen also die 107 Wohnungenen vollständig geräumt sein: „Auf Grundlage des Gutachtens, das massive Schäden an der Bausubstanz festgestellt hat, werden wir zum 1. Juli 2014 oder vielleicht ein paar Wochen später, die Gebäude für unbewohnbar erklären müssen“, so Andy Grote.

Vergangenen Mittwochabend stellte der Bezirk ein Gutachten vor, dass nochmals bestätigt dass die Immobilie einsturzgefährdet sei. Die Stimmung im Ballsaal des Millerntorstadions war dementsprechend angespannt, etwa 250 interessierte St.Paulianer waren dabei. Bezirksamtsleiter Grote sagte bereits zu Beginn der Veranstaltung, das Gutachten lasse keinen realistischen Spielraum zum Erhalt der Esso-Häuser. Für Grote sind die Ergebnisse des Gutachtens klar deutlich: „Es könne keine Lösung diskutiert werden, die keine ist“, so der Bezirksamtsleiter. (Quelle: Die Welt)

Wieder Verkaufsgerüchte um die Rote Flora

Neue Verkaufsgrüchte sorgen für Aufregung um die Rote Flora, immer wieder hat Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer (54) in den vergangen Jahren für Spekulationen um eine Veräußerung des Gebäudes in der Sternschanze gesorgt. Steht diesmal die Flora vor einem endgültigen Verkauf?

Grund für die Aufregung sorgt das Gerücht, dass Klausmartin Kretschmer das marode Gebäudes an einen Investor zu überschreiben möchte. Die „Floristen“ befürchten, dass der neue Besitzer das ehemalige Theater abreissen lässt um hier neue Wohn- und Büroflächen zu schaffen.

Rote Flora in Schwarz-WeissDiese Befürchtung sind nicht unberechtigt, denn Kretschmer möchte die Rote Flora im Stadtteil Sternschanze schon lange loswerden, in den letzen Jahren gab es immer wieder Verkaufsgerüchte. Diesmal allerdings nehmen die Linksautonomen die Hinweise äußerst ernst und trafen sich am vergangenen Donnerstagabend sogar zur Lagebesprechung.

Das Bezirksamt Altona ist momentan noch mit dem Bebauungsplan für das Gebiet beschäftigt, steht aber kurz vor der Fertigstellung und derzeit handele es sich dabei um ein Sanierungsgebiet. Nach aktuellen Stand plant der Bezirk aber für beide Optionen ein Stadtteilkulturzentrum, ein neuer Investor hätte vermutlich kaum Spielraum.

Sollte es wirklich zur Räumung der Roten Flora kommen drohen Hamburg vermutlich anhaltende Krawalle, denn die Linksautonome Insel genießt nicht nur viele Befürworter in Hamburg, sondern ist mittlerweile ein wichtiger Ort einer europaweit verzweigten Autonomenszene. Die Aktivisten der roten Flora geben sich jetzt schon kämpferisch, seit Donnerstag hängt ein Transparent mit den Worten „Wer das kaufen will, muss Stress mögen“ an der Flora, ein Zitat von CDU Kommunalpolitiker Uwe Szczesny. (Quelle: Hamburger Abendblatt)