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Hamburger Uni wird zur Exzellenzuniversität

Hamburg hat nun eine Exzellenzuniversität! Damit ist die Hamburger Uni, die einzige Hochschule im Norden, die diesen elitären Titel tragen darf. Damit verbunden sind Förderungen in Millionenhöhe.

Insgesamt hatten sich 19 Unis beworben. Am heutigen Freitag wurde die Entscheidung der Exzellenzkommission verkündet. Die Stadt hat jetzt eine Exzellenzuniversität. Diese Auszeichnung bedeutet auch einen kleinen Geldregen. Gefördert werden einzelne Unis mit jährlich 10 bis 15 Millionen Euro. Die Förderphase beginnt im kommenden November.

Zeitlich passender hätte das lang erhoffte Elite-Siegel kaum verliehen werden können – pünktlich zum 100. Geburtstag der Hambuger Universität. Nun gehört sie auch auf dem Papier zur Spitzenklasse – wir gratulieren ganz herzlich!

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Alter Elbtunnel bleibt für Autos und Motorräder dicht

Du wolltest mit Deinem geliebten Golf 1 Cabrio, Motorrad oder gar Mercedes SL nochmal durch den alten Elbtunnel fahren? Tja, dieser Traum dürfte sich mit dem heutigen Tage erledigt haben.

Erst im April ist die Oströhre des Elbtunnels nach acht Jahren Sanierung endlich fertig geworden, da wird bekannt, dass Autos den Alten Elbtunnel künftig (ab 03. Juni 2019) nicht mehr nutzen sollen. Nur Polizei und Feuerwehr dürfen fortan im Einsatz weiter durch die über 100 Jahre alten Tunnelröhren. So steht es im Schreiben von Wirtschaftssenator Michael Westhagemann an die Bürgerschaft.

Zugegeben, die Zahl an PKWs und Motorrädern, die den alten Elbtunnel jährlich durchqueren, ist deutlich zurückgegangen. Die tausenden Autofahrer, die den Tunnel noch nutzten, waren in der Regel Arbeiter im Hafen, die auf die andere Elbseite mussten. Diese werden nun, wie schon im Zuge der Sanierung, auf die ohnehin überlasteten Strecken ausweichen müssen. Hinzu kamen Nostalgiker und Autoliebhaber, die gerne mit Ihren Oldtimern und Motorrädern den Elbtunnel durchquerten. Auch für sie bleiben künftig die Schotten dicht.

Idee und Umsetzung stammen von Grünen und SPD

Die beiden Parteien hatten den Senat im Sommer 2018 dazu aufgefordert, zu prüfen, ob der Tunnel autofrei werden kann. Der Zeitpunkt jetzt mache Sinn, sagt Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks. Die Oströhre sei saniert worden, da mache es keinen Sinn, die Röhre Autoabgasen auszusetzen. Rot-Grün will außerdem mehr touristische Angebote schaffen. „Ideen, wie ein Tunnelmuseum zu eröffnen oder Führungen durch den Tunnel anzubieten, wurden von den Tunnelaufseherinnen- und Aufsehern selbst aufgebracht“, heißt es in einem Antrag.

Zukünftig soll man also lieber auf Fotos und Bildern sehen, wie einst Autos durch den Elbtunnel fuhren, statt tatsächlich selbst durchzufahren. Warum Rot-Grün den Alten Elbtunnel derart aufwändig für über 100 Millionen Euro an Steuergeldern sanieren ließ, um ihn dann für den Pkw-Verkehr zu sperren, wird das Geheimnis der beiden Parteien bleiben.

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Wilstorf: Neue Anlaufstelle für junge Obdachlose

Obdachlose Jugendliche bekommen in Wilstorf (Bezirk Harburg) eine neue Anlaufstelle. Die Sozialbehörde schafft mit ihrem Jugenderwachsenen-Projekt hier 40 neue Plätze und reagiert auf den steigenden Bedarf.

Seit 2009 existiert das Projekt und bietet 19 Plätze im Bezirk Mitte an. Nach eigenen Angaben der Behörde, reiche diese Anzahl aber einfach nicht aus. Am neuen Standort in Wilstorf, einer ehemaligen Polizeiwache in der Nöldekestraße, sollen künftig 40 neue Plätze zur Verfügung stehen.

Zuletzt sind hier Flüchtlinge untergebracht gewesen – schon ab Februar sollen dort junge Obdachlose beherbergt werden.

Neue Perspektiven schaffen

Das Ziel des Projektes ist klar definiert: Es soll jungen Obdachlosen in Hamburg neue Perspektiven geschaffen werden. Ob nun mit einem Schulabschluss, einer Ausbildung oder gar einem Arbeitsplatz, um die Jugendlichen dann in eigene Wohnungen zu entlassen. Durch die Ausweitung des Projekts können künftig auch Frauen aufgenommen werden.

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Wieder brutaler Handyraub auf St. Pauli

Ein 20 Jahre alter Algerier steht im Verdacht, eine Frau am frühen Sonntagmorgen im Stadtteil St. Pauli mithilfe einer Beinsichel (Judo) zu Boden gebracht zu haben, um ihr Smartphone zu stehlen. Als sie im Liegen ihr Smartphone festhielt, soll der Täter weiter auf ihren Kopf eingeschlagen haben. Danach flüchtete er mit dem Diebesgut.

Nach Polizeiangaben geschah die Tat an der Ecke Bernstorffstraße und Gilbertstraße um 01:43 Uhr. Die verletzte junge Frau verfolgte den Täter laut Polizei und rief Passanten um Hilfe. Zusammen konnte der Dieb gestellt und festgehalten werden bis die Polizei eintraf.

Das Handy, das er weggeworfen hatte, wurde in der Nähe gefunden. Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 20-jährige Algerier einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich derzeit in U-Haft.

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Schwedische Kette Clas Ohlson schließt alle Hamburger Läden

Die schwedische Kette Clas Ohlson beendet seine deutschen Expansionsabsichten. Die vier Filialen (alle ansässig in Hamburg) werden schließen.

Das schwedische Unternehmen Clas Ohlson versteht sich als eine Mischung aus Baumarkt, Elektrogeschäft und Eisenwarenhändler mit Produkten für den täglichen Bedarf. Ein Konzept, dass in Skandinavien ganz prächtig funktioniert (200 Filialen und an der Nasdaq Stockholm notiert), scheint in Deutschland nicht aufgegangen zu sein. Clas Ohlson schließt seine Pforten in Hamburg.

Ein genauer Termin für das stationäre Ende in Deutschland, steht noch nicht fest. Ziel sei es aber, die Geschäfte bis April 2019 zu schließen – dies sagte Konzernsprecher Niklas Carlsson dem „Abendblatt“. Als Grund für den Rückzug nannte er den hier gegenwärtigen Konkurrenzkampf: „In Deutschland herrscht ein sehr harter Wettbewerb. Trotz großer Anstrengungen durch unser Team waren wir nicht in der Lage, das Geschäft so zu entwickeln, wie wir gehofft hatten.“

70 Mitarbeiter in Hamburg betroffen

Die erste Filiale eröffnete das Unternehmen hierzulande am 16. Mai 2016 am Jungfernstieg, hier wo einst das traditionsreiche Streits Kino seinen Sitz hatte. Ganz feierlich und sogar mit Adligen Besuch. Knapp drei Jahre später soll nun alles vorbei sein. Von den Schließungen sind insgesamt 150 Mitarbeiter betroffen. 70 davon in Hamburg.

Clas Ohlson versteht sich als eine Mischung aus Baumarkt, Elektrogeschäft und Eisenwarenhändler mit Produkten für den täglichen Bedarf.

Hier ist/war Clas Ohlson vertreten:

    • Alstertal-Einkaufszentrum
    • Mercado Altona
    • Jungfernstieg 38
    • Spitalerstraße 32

Nicht nur in Deutschland schließt Clas Ohlson seine Filialen – auch in Großbritannien habe man in den vergangenen zehn Jahren „signifikante Verluste“ einstecken müssen. Künftig möchte sich das schwedische Unternehmen außerhalb Skandinaviens nur noch auf das Online-Geschäft konzentrieren.

Damit ist das Unternehmen nicht alleine – denn der ebenfalls aus Schweden stammende Sportartikelhändler Stadium wird aller Voraussicht nach ebenfalls schließen. Für einige Hamburger Immobilienmakler wird dies keine schlechte Nachricht sein, denn die beiden Unternehmen besitzen heiß begehrte Ladenflächen in bester Umgebung.

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Stones-Freikarten-Affäre führt Staatsrätin Elke Badde in den Ruhestand

Die große Stones-Party im Stadtpark ist lange vorbei – der Politik-Skandal um die Freikarten hingegen immer noch im vollen Gange. Jetzt wird nämlich eine der höchsten Beamtinnen ins Visier genommen: Staatsrätin Elke Badde von der SPD.

Bereits seit Ende letzten Jahres wird gegen Harald Rösler (SPD), Ex-Bezirksamtsleiter Nord, sowie 41 weitere Mitarbeiter ermittelt. Es geht um die Annahme von 100 Freikarten für ein Rolling Stones Konzert im Stadtpark. Staatsrätin Elke Badde wird nun sogar angeklagt, so teilte der Senat vergangen Montag mit: „Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat den Senat am Freitag vergangener Woche darüber informiert, dass sie im Zusammenhang mit der Vergabe von Freikarten durch das Bezirksamt Hamburg-Nord für das Konzert der Rolling Stones im Stadtpark im September 2017 Anklage gegen Frau Staatsrätin Elke Badde beim Amtsgericht Hamburg erhebt und beantragt, das Hauptverfahren zu eröffnen“.

Im gegenseitigen Einvernehmen mit Elke Badde habe der Senat die Staatsrätin am Montag in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Badde war von April 2015 bis November 2017 auch Staatsrätin für die Bezirke in der Finanzbehörde.

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