Flyover: Apple Maps zeigt nun auch Hamburg in 3D

Immer wieder aktualisiert Apple sein 3D-Kartenmaterial für „Apple Maps“. Zu den 11 frisch hinzugefügten Städten die via Flyover abrufbar sind, zählt auch Hamburg. Jetzt lässt sich mit dem Smartphone über die wichtigen Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten der Hansestadt fliegen.

Hamburg aus der Vogelperspektive erleben: Über die Speicherstadt fliegen, vorbei an der Elbphilharmonie und am Michel, eine kurze Zwischenlandung im Volksparkstadion und dann nochmal in die Sternschanze – und das mit einer beeindruckenden 3D-Grafik. Seit Neustem kann man sich in Apple Maps (verfügbar für iPhone, iPad, iPod touch und iMac) die Hansestadt Hamburg und 10 weitere Städte in 3D mit der Flyover-Funktion ansehen.

Hansestadt Hamburg in Apple MapsBeim Erkunden der Städte und Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive kann man den Ausschnitt beliebig zoomen, bewegen, drehen und neigen. Hier im Bild: Das Congress Center Hamburg (CCH), die 47 Hektar große Parkanlage „Planten un Blomen“ und das RadisonBlu Hotel. Das Bildmaterial muss teilweise schon etwas älter sein, denn wenn man einen Schwenk zum Jungfernstieg macht, sieht man den Apple Store Hamburg noch in Bau ─ dieser wurde aber bereits im September 2011 eröffnet.

Bei Flyover handelt es sich um ein Funktion, die Apple bei der Einführung von iOS 6 als besonderes Merkmal hervorgehoben hat. Die Bilder sind hochauflösend und räumlich, sodass man sich eine Landschaft ansehen kann, als würde man darüber fliegen. Die in iOS und OS X integrierten Karten-Applikationen zeigen außer Hamburg noch 10 weitere neue Städte in hochauflösender Grafik.

Wie 9to5Mac berichtet, sind folgende Städte hinzugekommen: Hamburg (Deutschland), Aguadilla (Puerto Rico), Amarillo (Texas), Arecibo (Puerto Rico), Béziers (Frankreich), Brno (Tschechien), Cittadella (Italien), Clermont (Frankreich), Helsingborg (Schweden),Liverpool (England) und Odense (Dänemark). Eine komplette Liste aller Orte, die von Apple Maps mit den einzelnen Features bestückt wurden, sind auf der Webseite von Apple aufgelistet.

Chinesische Marine besuchte erstmals den Hamburger Hafen

Zum ersten mal besuchte eine chinesische Marine-Flotte einen zivilen Hafen ─ am vergangenen Montag erreichten drei Schiffe mit insgesamt rund 800 Seeleuten den Hamburger Hafen.

Erstmalig waren Marineschiffe der Volksrepublik China im Hamburger Hafen zu Gast: Die Fregatte „Yun Cheng“ und das Versorgungsschiff „Chao Hu“ haben am Cruise-Terminal in der Hafencity festgemacht. Das Docklandungsschiff „Chang Beishan“ legte direkt an der Überseebrücke an und war „Open Ship“ auch für die Öffentlichkeit zugängig. Dieses Ereignis haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und waren selbst Vorort, dabei sind diese ausgewählten Bilder entstanden.

Von Board des Docklandungsschiff Chang Beishan

Sowohl die Stadt Hamburg als auch die Hansestadt Hamburg hatten die Chinesen eingeladen. Beim bis Dato einzigen Besuch der chinesischen Marine in der Bundesrepublik im Jahr 2001, hatten die Schiffe im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festgemacht. An Board der drei Schiffe befinden sich ungefähr 800 Seeleute, vor ihrem Hamburg-Besuch waren sie auf einem Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia. Am vergangenen Samstag ging es für chinesische Marine-Flotte weiter nach Rotterdam.

Chinesische Marine zu Gast in Hamburg (Video)

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„Du Dösbaddel“: Die besten Hamburger Schimpfwörter

Hamburger gelten zwar als kühl-reserviert und zurückhaltend, dennoch verfügen auch wir Hanseaten über eine  ausgeprägte Schimpfwortkultur ─ wir nutzen sie einfach nur seltener … und wenn doch, klingt es schon fast wieder gemütlich! Deswegen haben wir die besten Hamburger Schimpfwörter einfach mal zusammengefasst.

Du alter Dösbaddel, schiet di wat!“ Klingt harmlos? Ist es auch! Im Gegensatz zu allseits bekannten Berliner Schnauze, klingen Hamburger Schimpfwörter irgendwie bedacht und liebevoll. Dennoch ist Schimpfen auch in der Hamburgischen Sprache ein Bestandteil der Kommunikation.

Die meisten Hamburger Kraftausdrücke haben ihren Ursprung aus dem Plattdeutschen Dialekt, dabei muss man aber nicht mal richtiges Platt schnacken um sie zu verstehen bzw. zu verwenden ─ ein „Bangbüx“ oder „Dösbaddel“ kann einfach jedem mal rausrutschen.

Von Bangbüx bis Pennschieter – so flucht der Norden!

Bangbüx (Angsthase)

Dösbaddel (Idiot)

Sabbelbüdel (Labertasche)

Ole Kreih (Alte Krähe)

Trantüte (Lahmarsch)

Klookschieter (Klugscheißer)

Halsafsnieder (Halsabschneider)

Schiet di wat (Stell dich nicht so an)

Weitere interessante Hamburger Schimpfwörter

Smeerbüdel (Unangenehmer Geselle)

Köömbroder (Schnapsnase)

Spökenkieker (Gespensterseher)

Blaffer (Proll)

Stinkbüdel (Stinkstiefel)

Klei mi ann Mors (Kratz mich am Hintern)

Grootmogul (Angeber)

Pennschieter (Geizkragen)

Für alle die nicht nur Hamburgisch bzw. Norddeutsch schimpfen & fluchen wollen, sondern mal einen Einblick in die plattdeutsche Sprache erhalten möchten, empfehlen wir das „Plattdeutsches Wörterbuch“ das inzwischen auch als Smartphone-App verfügbar ist.

Willkommen in Hamburg: Tipps für Neu-Hamburger

Hamburg wächst und wächst: Immer mehr Menschen zieht es in den hohen Norden. Damit sich Neuankömmlinge an Elbe und Alster direkt heimisch fühlen, sollten vor und direkt nach dem Umzug einige wichtige Dinge beachtet werden.

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Je Suis Charlie: Hamburg zeigt seine Solidarität mit Frankreich

Tausende Menschen zeigen nach den Terror-Anschlägen in Paris ihre Solidarität mit den Opfern. Der feige Anschlag sorgte weltweit für Entsetzen. Und nun für jede Menge Solidarität. Drei Worte sind zum Inbegriff eines Gefühls von Trauer aber auch Anerkennung geworden. Unter „Je suis Charlie“ („Ich bin Charlie“) würdigen viele Menschen weltweit dessen Einsatz für die Pressefreiheit, auch in Hamburg.

Nach den jüngsten Anschlägen solidarisieren sich tausende Menschen mit den Opfern und zeigen ihre Betroffenheit. Auch in Hamburg zeigt man Flagge: Das Deutsche Schauspielhaus zeigt über seinem Eingang den Schriftzug “Je suis Charlie”, auch auf den LED-Tafeln prangern die drei Worte.

Die Hamburg-Flagge am Rathausmarkt hängt bis Samstagabend auf Halbmast. Am französischen Generalkonsulat wurden Kerzen & Blumen niedergelegt. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat sich am vergangenen Freitag mit dem französischen Generalkonsul Serge Lavroff zum Gespräch getroffen. In vielen Hamburger Moscheen wurde die Gewalt in Frankreich scharf verurteilt.

Derweil haben einige Hamburger Verlagshäuser ihre Sicherheitsmaßnahmen bereits erhöht, die Morgenpost veröffentlichte Karikaturen und alte Titel von „Charlie Hebdo„.

Das kleine Fleetschlösschen in der Hamburger Speicherstadt

Mitten in der Hamburger Speicherstadt befindet sich am Holländisch-Brook-Fleet das kleine Fleetschlösschen. In der ehemaligen Zollwache befindet sich heute ein Lokal, dass mit jeder Menge Charme sowohl Cafe, Bistro als auch Bar miteinander vereint.

Schon Kaiser Wilhelm II war hier – im Jahr 1888 zur feierlichen Einweihung der Speicherstadt. Der Kaiser nutze das kleine Prunkstück, um von dort zum Baumwall per Barkasse zu fahren. Heute ist das kleine Fleetschlösschen ein beliebtes Lokal aus Ausflugsziel. Es befindet sich genau zwischen der Speicherstadt und der neuen HafenCity ─ direkt am Holländischbrookfleet, einer Wasserstraße in der Speicherstadt. Seinerzeit was das Fleetschlösschen ein Zollgebäude, zwischenzeitlich aber ein reine Kaffeeklappe: Heute gibt es hier leckeres Frühstück! Über den kleinen Hunger bis hin zu Kaffee und Kuchen und viele andere Leckereien. Besonders schön ist es in den Sommer-Monaten, wenn man günstige Gerichte wie Wrap Rolls draußen mit besten Blick genießen kann.

► Weitere schöne Cafés lassen sich in der Kategorie Essen & Trinken entdecken.

Hier findet man das Fleetschlösschen

  • Adresse: Fleetschlösschen, Brooktorkai 17 in 20457 Hamburg
  • Bus: Linie 6, 602 – Haltestelle – Bei St. Annen
  • Webseite: fleetschloesschen.de
  • Info: Das Fleetschlösschen lässt sich auch exklusiv für Veranstaltungen mieten.

Karte zum Fleetschlösschen via Google Maps