Hamburg Reiseführer als Handbuch oder App für unterwegs

Wenn man nur wenige Tage zu Besuch in der Hansestadt Hamburg ist und möglichst viel neues sehen und entdecken möchte, dann empfiehlt sich ein Reiseführer mit den besten Informationen, Tipps und Empfehlungen um nichts zu verpassen. Allerdings ist die Auswahl an Hamburg Reiseführern in den letzten Jahren groß und unübersichtlich geworden. Stellt sich die Frage: Welcher Reiseführer ist wirklich empfehlenswert und/oder lohnt sich gar eine Handy-App?

Wenn man Gutes von Schlechten unterscheiden möchte, dann müssen zunächst einmal Kriterien festgelegt werden. Für einen guten Reiseführer ist das unserer Meinung nach vorallem die Aktualität, denn nichts zeitraubender, als in einer fremden Stadt vor einer Reiseführerempfehlung zu stehen, die geschlossen ist oder gar nicht mehr existiert.

Das Museumsschiff Rickmer-RickmersNeben der Aktualität ist der Nutzwert für den Leser ungemein wichtig: Eine klare Struktur (wichtigsten Informationen von A bis Z), eine gute Übersicht und ein ansprechendes Layout sollte man erwarten dürfen. Also kurz und knapp, das Wichtigste muss auf einen Blick erkennbar sein. Im besten Fall beschreibt der passende „Hamburger Reiseführer“ auch beispielhafte Rundgänge, in deren Verlauf der Leser zu vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen geführt wird.

Wir haben uns die aktuellen „Hamburg Reiseführer“ der großen Verleger wie „DuMont“, „Marco Polo“, „ADAC“ und Co. einmal genauer angesehen. Statt nun jedes Exemplar zu erörtern, möchten wir viel lieber über zwei Werke schreiben die uns persönlich am Besten gefallen haben ─ los gehts:

MARCO POLO Reiseführer Hamburg

Einer der bekanntesten Namen im Genre „Reisen“ gleich zu Beginn: Der Marco Polo Reiseführer sticht inhaltlich gleich hervor weil er nicht nur eine ausnehmbare Stadtkarte enthält, sondern auch einen S-Bahn Plan (mit Kunststoffhülle) mit den wichtigsten Streckennetzen.

Dieser Reiseführer beinhaltet natürlich wie jeder Andere seiner Art viele Tipps zu Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Co., besonders hier allerdings: Fast in jedem Kapitel befinden sich Tipps und Tricks für den kleinen Geldbeutel und Insiderempfehlungen, praktische Sache.

Der MARCO POLO Reiseführer hat uns sehr gut gefallen: Kompakt, übersichtlich und informativ! Wenn man ein Kritikpunkt sucht, dann vielleicht dass manche Texte die über die Sehenswürdigkeiten berichten etwas ausführlicher sein könnten. Ansonsten ein wirklich schöner Reiseführer der sowohl als Handbuch, als auch für „Kindle“ Mobilgeräte verfügbar ist. Für rund 12 Euro eine nette Sache! (Jetzt bestellen)

NATIONAL GEOGRAPHIC Spirallo Reiseführer Hamburg

Wieder ein großer Name, allerdings mit anderen Stärken! Beim Reiseführer von NATIONAL GEOGRAPHIC fällt gleich eines ins Auge: Die Spiralbindung die diesen Reiseführer sehr handlich macht. Durchblättert man die ersten Seiten, bemerkt man gleich eine sehr zeitgemäße und peppige Aufmachung.

Sehr gut gefiel uns, dass dieser Reiseführer nach unterschiedlichen Stadtteilen unterteilt ist und die lokalen Highlights vorstellt ─ immer mit dabei: Die jeweilige Anfahrtsbeschreibung mit nützliche Geheimtipps.

Inhaltlich und Grafisch ist diese Taschenbuch sehr gelungen: Die Gefahr etwas in Hamburg zu übersehen sind mit dem Reiseführer von NATIONAL GEOGRAPHIC auf jeden Fall sehr gering. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es aber auch bei diesem Werk, der enthaltende S-Bahn Plan ist etwas klein geworden, man Liniennummern lassen sich nur schwer lesen.

Diesen kleinen Manko haben wir dem Reisehandbuch aber schnell verziehen. Tolle Aufmachung, viele hilfreiche Informationen und für rund 10 € ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Alternativ: Hamburg Reiseführer bequem als Handy-App

Hamburg Reiseführer als mobile Applikation sind leider noch sehr rar. Zu erwähnen ist vielleicht das offizielle Hamburg-App, ganz leicht erhältlich für Android im Google PlayStore oder für iPhone-Nutzer im im App-Store. Im Grunde ist es aber keine richtige App, sondern einfach die Hamburg-Webseite in der mobilen Ansicht. Wir empfanden es nur mäßig hilfreich, aber das ist natürlich subjektiv und man sollte es selber ausprobieren.

Ansonsten ist „Ahoi Hamburg natürlich auch für die mobile Nutzung optimiert. Alle Informationen sind auf dem Smartphone oder Tablet abrufbar, ganz wie gewohnt Zuhause am Desktop-Computer: Ausführliche Berichte über Stadtteile, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, mit den passenden Bild- und Videomaterial. Sobald es nützliche Hamburg Reiseführer als App gibt, berichten wir natürlich darüber!

Die große Kreuzfahrtsaison 2014 in Hamburg

Die neue Kreuzfahrtsaison 2014 in Hamburg ist eröffnet und verspricht wieder große Namen: Queen Mary 2, Queen Elizabeth, Legend of the Seas und viele mehr! Bislang liegen schon 191 Schiffsanmeldungen für 2014 vor, außerdem finden dieses Jahr endlich wieder die Hamburg Cruise Days statt.

191 Schiffsanmeldungen für 2014, darunter 34 Kreuzfahrtschiffe, über 600.000 Passagiere: Unglaubliche Zahlen für die neue Saison die wieder auf elf Monate ausgelegt ist. Zum alljährlichen Hamburger Hafengeburtstag werden gleich 12 große Kreuzfahrer in der Hansestadt erwartet:  Queen Elizabeth, AIDAluna, AIDAstella, AIDAsol, Albatros, Artania, Deutschland, Delphin, Hamburg, L’Austral, Mein Schiff 1 und MSC Magnifica.

Dieses Jahr finden endlich wieder die Hamburg Cruise Days statt, mit dabei sind sieben Kreuzfahrtschiffe: Die AIDAstella, Gann, Deutschland, MSC Magnifica, AIDAluna, Delphin und Europa.Wenn man die Zahlen ließt fällt ein Name immer wieder ins Auge. Die AIDA Schiffe sind wieder sehr präsent am Standort Hamburg. Die drei AIDA-Schiffe (AIDAsol, AIDAluna und AIDAstella) nehmen insgesamt 65-mal Kurs auf Hamburg. 

Ganz neu in dieser Kreuzfahrtsaison  wird auch „Royal Caribbean“ mit seiner „Legend of the Seas“ Hamburg anlaufen, zwischen August bis September 2014 fünfmal. Freunde der 345 m langen Queen Mary 2 werden auf Ihre Kosten kommen, gleich 9-mal wird der Kreuzfahrtriese im Hamburger Hafen festmachen. Am 19. Juni 2014 wird das 10-jährige Jubiläum der Verbundenheit Hamburgs zu „seiner“ Queen Mary gefeiert. (Alle Termine der Queen Mary 2)

Session.One: Jam-Session mitten in der Schanze

Hamburg hat seine Session.One wieder! Soul, HipHop, Funk, Jazz oder Experimental, jeder Musikliebhaber ist herzlichst eingeladen mit zu jammen, zu connecten und zu trinken.

Was einst im Stage Club began wird nun mitten in der Sternschanze (Schulterblatt 73) fortgesetzt. Die Session.One bietet all den hervorragenden Musiktalenten in Hamburg und Umgebung eine Plattform. Junge, heiße Talente ob nun von der Popakademie oder auch direkt aus dem dunklen Übungskeller ─ hier treffen viele unterschiedliche Musiker aufeinander.

Am 4. Februar ist der Auftakt mit garantiert viel guter Live-Musik: Zu Gast sind u.a die „Dreschheads“ und „Hurricane Horns“. Dj Knopfdruck sorgt den Abend über für die feinen Tunes. Im Anschluss folgt dann die Jam-Session, das Ganze ist Open-Stage und Open-Mic. Nach dem Auftakt findet die Session.One jeden ersten Dientag im Monat statt: Für Musiker ist der Eintritt wie immer frei, alle Anderen zahlen den kleinen symbolischen Betrag von 2 €.

Nähere Informationen zur Veranstaltung:

Session.One bei Facebook
Jeden ersten Dienstag im Monat
Location: Kleiner Donner (Schulterblatt 73) Einlass: Ab 19 Uhr Eintritt: 2 Euro

Starthilfe geben: Die Autobatterie richtig überbrücken

Das „klickende“ Geräusch des Anlassers nach dem Umdrehen des Zündschlüssel fürchten Autofahrer. Die an manchen Tagen eisige Kälte im Winter setzt der Autobatterie stark zu, besonders ältere Batterien geben da gerne mal den Geist auf. Wie gut dass viele Autofahrer die passenden Starthilfekabel im Kofferraum haben, fragt sich nur noch: Wie ist die richtige Reihenfolge und welches Kabel wird zuerst angeschlossen?

Hier ist Vorsicht geboten, schon der kleinste Fehler kann teure Folgen haben. Beim falschen anschließen können Schäden sowohl an der Elektrik & Elektronik als auch der Batterie selbst entstehen. Am schlimmsten ist es, wenn die Pole verwechselt werden. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle ein kleine Anleitung bieten, wie man die Autobatterie richtig überbrückt. Alles was man benötigt sind die typischen Starthilfekabel und einen hilfsbereiten Autofahrer mit laufenden Kraftfahrzeug:

10 Punkte Anleitung um Starthilfe zu geben

In modernen Automobilen ist es manchmal gar nicht so leicht die Batterie zu finden. Falls man Mercedes oder BMW fährt, sollte man einen Blick in den Kofferraum oder unter die Rückbank werfen.

Dann zunächst einmal die Zündung sowie alle Stromverbraucher bei beiden Autos ausschalten.

Mit dem roten Starthilfekabel die Pluspole der beiden Autobatterien verbinden.

Ein Ende des schwarzen Kabels am Minuspol der Spenderbatterie befestigen.

Das andere Ende des schwarzen Kabels mit einem Massepunkt des Pannenautos verbinden (z.B. ein Metallteil im Motorraum oder auch der Motorblock selbst). Ganz wichtig: Das Kabelende darf nicht direkt am Minuspol der Empfängerbatterie angeschlossen werden.

Aufpassen, dass die Kabel nicht in den Bereich des Kühlerventilators oder des Keilriemens gelangen können.

Den Motor des Spenderfahrzeugs starten.

Danach das Pannenfahrzeug starten und den Motor laufen lassen.

Vor dem Abklemmen des Minuskabels sollte am liegen gebliebenen Fahrzeug ein großer Stromverbraucher (zum Beispiel heizbare Heckscheibe oder Scheinwerfer) eingeschaltet werden. So werden Spannungsspitzen in der Bordelektrik vermieden.

Starterkabel vollständig abklemmen (erst schwarz, dann rot).

Weitere Hinweise zur Starthilfe

Es empfiehlt sich nach dem erfolgreichen Start eine möglichst lange Strecke zu fahren, damit sich der Akku wieder etwas auflädt. Falls die Starthilfe mittels Überbrückung nicht funktioniert, ist es gut möglich dass die Autobatterie vollständig den Geist aufgegeben hat und eine neue benötigt wird.

Falls der Motor nach dem Abklemmen der Kabel stehen bleibt, kann ein größerer Schaden (beispielsweise an der Lichtmaschine oder Batterie) vorliegen, der durch eine Werkstatt behoben werden muss. Starthilfekabel gibt es bereits ab 15 Euro und sollten der Norm DIN 72 553 entsprechen. Wenn man keine Starthilfekabel besitzt, bleibt die Möglichkeit die Autobatterie auszubauen und zur Tankstelle zu fahren. Viele Tankstellen haben das nötige Zubehör um die Batterie gegen ein kleines Entgeld aufzuladen.

Alternativ: Aufladen durch Batterielader

Aufladen durch Batterielader
Egal ob Auto oder Motorrad, wenn es sich um Fahrzeuge dreht die länger in der Garage stehen und nicht immer ein Spenderfahrzeug bereitsteht, dann macht unter Umständen ein Batterielader Sinn. Solche ein Batterielader gibt’s ab 25 € bei amazon! Rund 10 – 14 Stunden dauert das aufladen über die Steckdose – dann ist das Fahrzeug wieder ohne Probleme einsatzbereit. Für Jene die eine genaue Laderdauer am Batterielader berechnen wollen: Bei einer komplett entladenden Autobatterie (50 ah) bei 5 Ampere Ladestrom dauert es 10 stunden. Die einfache Formel dazu lautet 50/5. Nimmt man eine geringere Ladekapazität, beispielsweise 4 Ampere dann dauert das Laden 12,5 Stunden, die Formel lautet nun 50/4.

LAAS UNLTD. kündigt neues Album „Blackbook 2“ an

Totgesagte leben länger, dieses Sprichwort passt bei „LAAS UNLTD.“ wie die Faust aufs Auge. Der ehemalige Hamburger (inzwischen Wahlberliner) kündigte nun die Fortsetzung seines Klassikers „Blackbook“ für Mitte März an.

Rap-Technisch spielt Laas seit seinem Album „Backpack Inferno“ ganz oben mit. Satte Beats, gute Flows, Reime und Punchlines die den Punkt treffen ─ dafür ist Laas Unltd. bekannt und das ist Hiphop so wie wir ihn uns wünschen. Allerdings kamen mit dem Erfolg auch viele Neider, sein letztes Album Im Herzen Kind verfehlte die Erwartungen deutlich und bot all den Kritikern viel Angriffsfläche. Rap ist manchmal wie ein Kindergarten und Kinder können grausam sein. Seine Rap-Karriere bröckelte, sein Status so gut wie dahin und von der Szene nur noch angezweifelt und belächelt ─ doch dann folgte ein legendärer Auftritt bei „Rap am Mittwoch“, ein Rap-Battle in denen sich Künstler gegeneinander messen. Mit einer jetzt schon legendären Battle-Performance die ihres gleichen sucht, erkämpfte er sich seine Anerkennung zurück.

Nun folgt die Fortsetzung eines Klassikers

Rund 3 Jahre nach der Veröffentlichung von Blackbook kommt Laas Unltd. mit dem zweiten Teil so hungrig und motiviert zurück wie wir ihn kennen & schätzen gelernt haben. Insgesamt wird es 11 Tracks geben, produziert und aufgenommen von DJ SMOOVE. Wir sind verdammt gespannt auf das neue Werk und die ersten Single bzw. Videoauskopplungen. Um die Zwischenzeit etwas zu überbrücken, empfehlen wir euch die Tracks „Respect“ und unseren Lesern aus Hamburg „Letter to the City“. Wir halten auch auf dem Laufenden und freuen uns auf Blackbook 2 (hier vorbestellen) …

Letter to the City – Laas Unltd.

http://youtu.be/_zFy5YMZsow

(Artikel: ahoihamburg | Artikelbild: Pressefoto von Laas Unltd.)

Hamburg will die „Rote Flora“ für 1,1 Mio Euro zurück

Der Hamburger Senat will die besetzte „Rote Flora“ vom umstrittenen Immobilien-Investor Klausmartin Kretschmer zurück. Das hat Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag verkündet. Er fügte hinzu: „Das ist das letzte Mal, dass wir Herrn Kretschmer das anbieten.“ Hamburg ist bereit, 1,1 Millionen Euro für das Grundstück im Hamburger Stadtteil Sternschanze zu zahlen.

Auch Bürgermeister Scholz appeliert an dem Eigentümer, in einem Stern-Interview macht er deutlich, dass die Stadt dem Wunsch nach einer Räumung des ehemaligen Theaters nicht nachkommen wird. „Er ist als Kulturinvestor angetreten, um die Rote Flora zu erhalten“, so der Bürgermeister Olaf Scholz.

Zur Erinnerung: Kretschmer hatte das besetzte Kulturzentrum 2001 von der Stadt gekauft, für nur knapp 190.000 €. Nachdem Stadt und Senat nicht bereit waren, das Gebäude für einen hohen Millionenbetrag zurückzukaufen, hatte Kretschmer seinen Plan durchblicken lassen das Gebäude im Stadtteil Sternschanze abzureißen und ein neues Kulturzentrum zu bauen – ein wesentlicher Grund für die Demonstrationen und Krawalle der vergangenen Wochen in Hamburg.

Der Senat hat Immobilien-Investor Kretschmer per Post über seine Pläne informiert, nun hat er Zeit sich bis Anfang Februar zur Sache zu äußern. Sollte sich Kretschmer nicht darauf einlassen, will die Stadt vor Gericht ziehen.

(Quelle: sueddeutsche.de)