Willkommen in Hamburg: Tipps für Neu-Hamburger

Willkommen in Hamburg: Tipps für Neu-Hamburger

Hamburg wächst und wächst: Immer mehr Menschen zieht es in den hohen Norden. Damit sich Neuankömmlinge an Elbe und Alster direkt heimisch fühlen, sollten vor und direkt nach dem Umzug einige wichtige Dinge beachtet werden.

Die neue Wohnung gemütlich einrichten

War die letzte Wohnung noch ein Hort billiger Massenware aus Schweden kombiniert mit Muttis Erbstücken, ist der Umzug nach Hamburg eine gute Gelegenheit, noch einmal von vorne anzufangen. Manche Einrichtungsgegenstände lassen sich vielleicht noch auf dem Flohmarkt oder im Internet zu Geld machen, andere können auch getrost dem Sperrmüll überlassen werden. Je weniger quer durch die Republik nach Hamburg transportiert werden muss, umso günstiger fallen die Umzugskosten aus.

Hamburg neue WohnungEin Bett zum Schlafen und ein Stuhl zum Sitzen reichen für die ersten Tage in der Hansestadt schließlich, ehe die neuen Möbel geliefert werden. Ein Tipp für Neulinge: Ihr könnt zum Beispiel neue Möbel kaufen in Hamburg bei Knutzen Wohnen, einem renommierten Möbelhaus mit Filialen in der Hanse und ganz Norddeutschland. Mit praktischen Wohnwelten wie „City Loft“, „Bohemian Nights“ und „Nordic Charme“ lässt sich die ganze Wohnung im Lieblingsstil wie aus einem Guss einrichten – bequemer geht es nicht.

Neben den Wohnmöbeln dürfen auch Accessoires und Deko-Artikel nicht vergessen werden, denn diese machen die neue Wohnung gleich viel heimeliger. Am besten ist eine Mischung aus Mitbringseln aus der Heimat – Erinnerungsstücke, Fotos, geliebte Geschenke – und neuen Artikeln, die nach und nach zusammengetragen werden. Hamburg besitzt eine Fülle hochwertiger Deko-Geschäfte, Antiquitätenhändler und Flohmärkte – da ist für jeden etwas dabei.

Die neue Heimat erkunden

Wer aus der Ferne nach Hamburg gezogen ist, hatte vermutlich noch keine Zeit, die nähere Umgebung des neuen Domizils zu erkunden. Egal, ob kultiges St. Pauli, die ultramoderne HafenCity oder das hippe Ottensen: Ist die eigene Wohnung eingerichtet, geht es daran, die Umgebung kennenzulernen.

Erster Spaziergang durch HamburgSpaziergänge helfen dabei, herauszufinden, wo sich die nächsten Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, etc. befinden. Anschluss an nette Nachbarn, Tipps für die besten Cafés und Bars und auch Empfehlungen zu guten Ärzten gibt es am besten im Internet. Zahlreiche Foren und Gruppen bei Facebook sind ganz gezielt dazu gedacht, Neulinge herzlich zu empfangen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dies macht die neue Umgebung gleich weit weniger fremd.

Schnellen Anschluss finden auch Menschen, die ihr Lieblingshobby in Hamburg weiter betreiben möchten – überall in der Stadt gibt es z.B. Anbieter für Yoga- und Pilateskurse, Fitness-Studios und Sportvereine. Wer unsicher ist, wo sich im eigenen Stadtviertel am besten joggen lässt, kann sich auch Laufgruppen anschließen oder einfach in den Foren nach Gleichgesinnten suchen. Gerade in den Sommermonaten tun sich auch viele Hamburger zusammen, um gemeinsam zum Surfen, Kitesurfen oder Segeln an die Küste zu fahren.

Behördengänge möglichst schnell erledigen

Zu einem Umzug gehört leider auch immer die unvermeidliche Bürokratie. Je schneller diese Behördengänge eredigt werden, umso besser. Als Erstes steht dabei der Gang zum Einwohnermeldeamt auf dem Programm, um Hamburger zu werden.

Andere Meldeangelegenheiten können heute zum Glück online erledigt werden, z.B. die Ummeldung des Autos. Die neuen Dokumente und Schilder können dann bei einer Postfiliale abgeholt werden. Zieht ein Hund mit um nach Hamburg, kann dieser ebenfalls online angemeldet werden. Zuständig ist das Finanzamt für Verkehrssteuern und Grundbesetz: die Hundesteuer beträgt 90 Euro im Jahr. Zuletzt muss auch das Finanzamt an sich informiert werden. Dazu genügt eine E-Mail an das zuständige neue Finanzamt in Hamburg mit Angabe der Steuer-Identifikationsnummer.

Was jeder Neu-Hamburger wissen sollte

Ein Tipp für Neu-Hamburger ist das Hamburg Welcome Center in der Handelskammer am Rathaus (Alter Wall 11), wo es zahlreiche Informationsflyer, nützliche Tipps und hilfsbereite Mitarbeiter gibt, die alle Fragen der Neuankömmlinge beantworten.

Haltestelle Jungfernstieg HamburgAußerdem sollte sich jeder möglichst bald mit dem Liniennetzplan des Hamburger Verkehrsverbundes vertraut machen. Denn ein Klischee über Hamburg ist leider war: Es regnet häufig und dann ist das Fahrrad nicht unbedingt das beste Transportmittel. Wer nicht täglich mit der HVV zur Arbeit pendeln muss, kann zum Beispiel auf die HVV Card setzen, mit der 3 % Rabatt auf Einzel- und Tageskarten eingeräumt werden. Dank der bargeldlosen Zahlung muss auch nicht immer auf ausreichendes Kleingeld für den Automaten geachtet werden.

Die meisten Nachrichten gibt es heute natürlich auch bequem im Internet. Wer dennoch gedruckte Nachrichten vorzieht, greift in Hamburg meist zum Hamburger Abendblatt. Daneben gibt es die Morgenpost, kurz Mopo genannt. Um sich morgendliche Pendelfahrten mit Bus und Bahn zu vertreiben, ist sie gut geeignet.

Wer wissen will, was in Hamburg los ist, kann zwischen mehreren Stadtmagazinen wählen. Platzhirsch ist schon seit 1973 Szene Hamburg, mit allen aktuellen Events, Restaurant- und Einkaufstipps und vielem mehr. Eher auf Jüngere ausgerichtet ist der in ganz Deutschland bekannte Prinz, von dem es auch einen Hamburger Ableger am Kiosk gibt.

Hamburg als Tourist erkunden

Wer aus Liebe zu Hamburg nach vielen Besuchen endgültig an die Elbe zieht, ist natürlich schon gut vertraut mit der Stadt. Wer jedoch nur ein einziges Mal zum Vorstellungsgespräch und zur Wohnungssuche kurz in Hamburg war, weiß noch gar nicht so richtig, was ihn erwartet. Warum dann nicht die Zeit nehmen, um Hamburg quasi als Tourist kennenlernen? Es gibt mehrere Anbieter von kommentierten Stadtrundfahrten, mit denen sich auch Neu-Hamburger einen Überblick über die Stadt und berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Hamburger Michel, das Rathaus und die Speicherstadt verschaffen können.

Für ganz Faule gibt es in diesem Video die Highlights.

Auch alteingesessene Hamburger staunen noch immer über die beeindruckenden Anlagen im riesigen Containerhafen, die sich auf einer Hafenrundfahrt am besten erleben lassen. Wer lieber selbst das Ruder in der Hand nimmt, kann auch selbst mit dem Boot über Elbe und Alster paddeln. Bei einem geführten Spaziergang durch St. Pauli und über die Reeperbahn erfahren Besucher schließlich alles über Hamburgs legendäres Rotlichtviertel. Wer dann bei Fischbrötchen und Astra im Hafen Pause macht, ist schon fast vollkommen in Hamburg angekommen. Jetzt muss nur noch der Text von „Hamburg, meine Perle“ zum Mitsingen gelernt werden…

Bildquellen: Artikelbild dank istock/goldhafen & istock.com/sandyriverman


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