„Welcome to Hell“-Demo: Polizist bewarf Kollegen mit Bierdose

Hamburg vor dem G20-Gipfeltreffen in Bildern

Jetzt wird die Fahndungsarbeit nach G20 Krawallen skurril: Auf der Suche nach nach den Gewalttätern haben die Ermittler einen ganz speziellen Fahndungserfolg zu verzeichnen. Ein Polizist aus Bayern, der privat in der Hansestadt zu Besuch war, soll während einer Demo eine Bierdose auf die Kollegen im Dienst geworfen haben.

Der 35-Jährige bayrische Polizist war nicht Teil der großen Öffentlichkeitsarbeit. Sein Fall kam im Rahmen der polizeiinternen Fahndung zum Vorschein – hier wurde er von Kollegen anhand von Bildmaterial identifiziert. Gemeinsam mit seiner Hamburger Freundin soll er am 6. Juni, im Rahmen der „Wellcome to Hell“-Demo, von einer Überführung an der Breiten Straße Bierdosen auf Polizisten geworfen zu haben.

Am Freitag wurden nach Morgenpost Informationen die Wohnungen des Pärchens in Hamburg und München durchsucht. Nach Angaben der Münchner Polizei wurde der Beamte bereits vom Dienst suspendiert, zudem wird er sich mehreren Disziplinarverfahren stellen müssen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt zeitnah eine Anklage aus Hamburg wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte hinzu.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Quelle: mopo und WELT)

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