Udo Lindenbergs Museumsprojekt „Panik City“ vorerst stillgelegt

Udo Lindenbergs Museumsprojekt „Panik City“ vorerst stillgelegt

Nach jahrelangen Verhandlungen wird es nun vorerst kein Udo-Lindenberg-Museum in Hamburg geben. Die Stadt und der Panik-Rocker Lindenberg sprechen nicht mehr miteinander über das Museumsprojekt, in dem der Künstler seine Sammlungen präsentieren wollte. 

Udo Lindenberg wurde in den letzten Jahren mit Auszeichnungen überhäuft und auch sein Musical „Hinterm Horizont“ in Berlin erfreut sich größter Beliebtheit. Nur die Umsetzung eines Projekts scheint nicht so recht zu gelingen: Das seit Jahren geplante Udo Lindenberg-Museum in Hamburg. In der „Panik City„, so sollte das Museum heißen, wollte der Künstler seine eigenen Bilder, Platten, Instrumente und vieles mehr präsentieren ─ auch sollten dort Workshops & Lesungen für den Musikernachwuchs stattfinden.

Nun kommen die Beteiligten der Planung offensichtlich nicht weiter. «Die Gespräche dazu wurden inzwischen gegenseitig bis auf weiteres ausgesetzt», sagte Enno Isermann, der Sprecher der Kulturbehörde Hamburg am heutigen Dienstag. Er betonte aber auch: «Sollte sich eine neue Entwicklung ergeben, sind wir sehr gern wieder bereit, Gespräche zu führen».

Udo Lindenberg selbst äußerte sich bislang nicht zu dem Thema. Neben seiner Wahlheimat Hamburg, wo der Panikrocker seit vielen Jahrzehnten lebt, war er dazu auch mit anderen Interessenten im Gespräch.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)
(Bild: Wachsfigur im Panoptikum Hamburg)