Alle Hamburger Sehenswürdigkeiten erhält man hier auf einen Blick. Von den bekannten Landungsbrücken, über den Fernsehturm bis hin zum Wahrzeichen Michel.

Cap San Diego – das Museumsschiff im Hamburger Hafen

Die Cap San Diego an der Überseebrücke im Hamburger Hafen – einst ein Stückgutfrachter der die Weltmeere bereiste, heute Museumsschiff und Wahrzeichen an den Landungsbrücken.

Das wunderbare Museumsschiff Cap San Diego ist das wohl größte und noch fahrtüchtige Museumsschiff der Welt. Es schmückt seit vielen Jahren die Landungsbrücken des Hamburger Hafens. Bei Hafenrundfahrten fährt die kleine Barkasse oft an dem Gigant vorbei, der früher die Weltmeere bezwungen hat und heute seinen Ruhestand direkt hinter den Landungsbrücken verbringt.

Vom Stückgutfrachter zum Museumsschiff

1961/62 wurde der Stückgutfrachter gebaut und fuhr unter einer Hamburger Reederei mit sechs anderen Schwesterschiffen. Die Cap San Diego ist das Letzte erhaltene Schiff der Reihe. Es wird liebevoll von 45 Seemännern, die schon im Ruhestand sind, gepflegt und repariert.

Schon seit 1988 fristet es seine Zeit im Hamburger Hafen an der Überseebrücke als Museumsschiff und wurde 2003 sogar zum maritimen Denkmal. Seither kann man hier auch Übernachten, vor allem an Silvester oder zum Hafenfest ist das ein absolutes Highlight. Mit 500 Passagieren kann man einige Male im Jahr beobachten, wie die Cap San Diego ihren Platz verlässt und zu einer Museumsfahrt durch den Hafen und in die nähere Umgebung aufbricht.

Vom Stückgutfrachter zum Museumsschiff

Neben der normalen Besichtigung werden auch regelmäßig Führungen angeboten. Hier bekommt man die Geschichte des Schiffes genau erläutert. Wunderschön ist das Pool Deck, der Salon und das Bordbistro. Auch den Shop sollte man sich anschauen und das ein oder andere Souvenir mit nach Hause nehmen. Wer also einmal nach Hamburg kommt, sollte auf keinen Fall einen Besuch der Cap San Diego verpassen. Die Crew freut sich, Sie auf einer der Führungen oder im Hotel begrüßen zu können. Weitere wundervolle Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen warten auf unserer Themenseite Sightseeing.

Anfahrt & Öffnungszeiten der Cap San Diego

✖ Adresse: Überseebrücke, 20459 Hamburg
✖ Täglich von 10 bis 18 Uhr für den Besucher geöffnet

Karte zur Cap San Diego via Google Maps

Bismarck-Denkmal – die Statue des Eisernen Kanzlers

Zu den bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs Bismarck-Denkmal im alten Elbpark. Die Statue des „Eisernen Kanzlers“ ist das höchste Denkmal der Hansestadt: Es ziert Ansichtskarten und darf auf keinen Foto der Hamburger Skyline fehlen.

Ein Denkmal erinnert an eine historische Besonderheit oder an eine Person. In vielen Denkmälern auf der Welt ist der erste Kanzler des Deutschen Reiches Fürst Otto von Bismarck festgehalten worden. Von Bismark liegt auf Platz 1 unter den prominenten Deutschen, denen ein Denkmal gesetzt wurde. Ein Bismarck Denkmal gibt es insgesamt gibt es cirka 700 Mal in ganz Deutschland. Das größte Standbild des Reichskanzlers befindet sich in Hamburg im Alten Elbpark in der Nähe des Hamburger Hafens. Kurz nach dem Bismarck verstarb, wurde 1898 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Resultat sollte eine Huldigung an das Kaiserreich werden, jedoch nicht unbedingt der Kanzler selbst darstellen.

Von Kopf bis Sockel: Das Bismarck-Denkmal in Hamburg

Schließlich und endlich siegte jedoch der Entwurf von dem Architekten Johann Emil Schaudt und dem Bildhauer Hugo Lederer, der den Reichkanzler in einer überdimensionalen Rolandstatue verkörpert. In nur vier Baujahren entstand eine beeindruckende Statue mit einer begehbaren Sockelanlage. Das majestätische Bismarck Denkmal wurde 1906 stimmungsvoll enthüllt. Die imposante Figur mitsamt dem Sockel wiegen über 600 Tonnen. Die Gesamthöhe der giantischen Figur beträgt über 34 Meter. Der Kopf misst 1,83 Metr und das Schwerte ist beachtenswerte 8 Meter lang. Das Bismarck Denkmal in Hamburg zählt inzwischen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und ist das höchste Denkmal der Stadt. Im dem alten, landschaftlich reizvollen Park auf einer Anhöhe in der Nähe der Elbe, ist die Figur des Bismarcks auch vom Hafen aus gut sichtbar.

Zirka 20 Kilometer östlich von Hamburg steht in Aumühle der Bismarkturm. Auch dieses Denkmal wurde zum Gedenken an der Kanzler Otto von Bismark errichtet. Das Baudenkmal, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, ist auch heute noch in einem sehr guten Zustand. Der Turm wird seit 1962 als Bibliothek und Ausstellungslokalität von Bismarck Gegenständen genutzt.

Hier steht das Bismarck-Denkmal

Mit der Fähre 62 (Finkenwerder) auf Hafenrundfahrt

Angeblich haben auf der Fähre 62 der Hafen-Dampfschiffahrt-AG schon Karrieren von Seefahrern begonnen. Eigentlich bringen die kleinen HADAG Fähren Pendler zu ihrer Arbeit und zurück. Doch an den Wochenenden gehören die Fähren den Sehleuten. So werden die Touristen hier genannt, weil es sich so schön auf Seeleute reimt.

Zu sehen gibt es viel. Die Fähren beginnen ihre Fahrt an den St. Pauli Landungsbrücken. Vorbei an den Schwimmdocks der Werft Blohm und Voss, den Fischmarkthallen und dem Blankeneser Treppenviertel, dass im Licht der Sonne wie eine mediterane Hafenstadt an den Hang des Süllberg schmiegt und schließlich Finkenwerder, das ehemalige Fischerdorf.

Linie 62: Hafenrundfahrt zum kleinen Preis

Die Kosten für das HVV Ticket sind sensationell. Jedenfalls für die gebotene Leistung des Hamburger Verkehrsverbundes. Schon eine Tageskarte für etwas über 6 Euro ermöglicht die Strecke hin und zurück zu fahren. Samstag und Sonntag übrigens zu den selben Abfahrtszeiten wie in der Woche. In der Regel liegen die Abfahrten nicht über 30 Minuten. Eine Hafenrundfahrt zum unschlagbaren Preis und im Takt städtischer Verkehrsbetriebe. Für HVV-Abonnenten des Gesamtbereich ist die Fahrt bereits bezahlt und Fahrräder lassen sich auch ganz unkompliziert mitnehmen.

Zwar sind die Zeiten vorbei, in denen auf der Fähre 62 die traditionellen HADAG Fähren fahren, deren Ebenbild übrigens noch in Lissabon zu bewundern sind. Aber auch die neuen etwas funktioneller wirkenden Fähren bieten dem durstigen Touristen eine kleines gastronomisches Angebot. Am Anleger ist dann das Angebot an Speisen und Getränken um einiges reichhaltiger. Auch für Alt-Hamburger ist diese Fahr immer wieder ein Erlebnis!

Zwischenstopps der Fähre 62 nach Finkenwerder

Die Hafenfähren fahren im 30-Minuten-Takt an den Landungsbrücken ab (meist Brücke 3). Die Abfahrtszeiten der Linie 62 finden sich vor Ort oder auch im Internet.

Zwischenstopps: SandtorhöftLandungsbrücken –  Altoner FischmarktDocklandNeumühlenFinkenwerder

Fischmarkt Hamburg – berühmter Wochenmarkt am Hafen

Der Hamburger Fischmarkt ist weltberühmt und lockt jeden Sonntag Zehntausende Besucher an die Elbe. Egal ob Obst, Gemüse, Fisch oder Blumen: Auf dem Fischmarkt Hafen wird jeder fündig – ein absolutes Muss für jeden Besucher der Hansestadt Hamburg.

Direkt am Hamburger Hafen bieten Marktschreier ihren Waren stimmgewaltig an, Touristen und Einheimische bewundern das vielseitige Angebot und Nachtschwärmer tanzen bei Live-Musik in der Fischauktionshalle. Diese Kombination ist wohl in Deutschland einmalig und machen den Altonaer Fischmarkt zum Kult. Egal ob Fisch, Südfrüchte, Blumen, Backwaren, Süßigkeiten oder Kleidung. An den Marktständen des Fischmarkts wird jeder fündig.

Marktschreier und Live-Musik auf dem Fischmarkt

An den Ständen und Marktwagen des Fischmarkt Hamburg wird gefeilscht was das Zeug hält und die geflochtenen Körbe und Verkaufstüten werden so lange bepackt, bis sich der passende Abnehmer findet.

Die Marktschreier überbieten sich dabei an Lautstärke, um das kauffreudige Publikum zu locken. Ein wortreiches und lautes Spektakel, das von Touristen und Einheimischen gleichermaßen gerne beobachtet wird. Dabei muss es gar kein großer Einkauf sein ─ die Atmosphäre genießen und ein kleines Frühstück in Form eines Kaffe2Go in Kombination mit dem obligatorischen Fischbrötchens lohnen für den Besuch allemal.

Musik in der Fischauktionshalle

In der Fischauktionshalle (angrenzend zum Fischmarkt) kann schon in der Frühe das Tanzbein geschwungen werden. Hier erwartet die Besucher Live-Musik: Sowohl ganz Rockig als auch purer Jazz! Das erfreut so manche Feiergesellschaft als auch die Kiez-Gänger die von der unmittelbaren Reeperbahn einen letzten Abstecher zum Fischmarkt Hamburg machen.

Fischauktionshalle am Hamburger Fischmarkt

Wo finde ich den Fischmarkt?

Mehr Tradition geht nicht: Wer Hamburg wirklich erleben will, muss einfach den Fischmarkt besuchen. Am besten nutzt man dazu die Öffentlichen Verkehrsmittel. Mit der S1 oder S3 zur Haltestelle Reeperbahn, von dort aus sind es zu Fuß nur wenige Minuten. Alternativ stehen Parkplätze „Am Edgar-Engelhard-Kai“ und in der „Van-der-Smissen-Straße“ zu Verfügung.

Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg (Karte via Google Maps) – jeden Sonntag!

Wie lange geht der Hamburger Fischmarkt?

Im Sommer 4,5 Stunden, in den kalten Monaten 2,5 Stunden.

April bis Oktober 05:00 bis 9:30 Uhr
November bis März 07:00 bis 09:30 Uhr

Hamburger Speicherstadt: Eine Idylle mitten im Welthafen

Mitten in Hamburgs Freihafen liegt der größte zusammenliegende Lager-Komplex der Welt, die Hamburger Speicherstadt. Die über 100 Jahre alte Speicherstadt ist heute eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Einzigartig macht die Speicherstadt die Tatsache, das die Lagerhallen auf Eichenpfählen erbaut sind und das ganze Viertel durchzogen ist von zahlreichen Kanälen und Brücken. Weiterlesen

Hamburger Fernsehturm: Wahrzeichen der Hansestadt

Der Hamburger Fernsehturm ist nicht nur das Wahrzeichen dass die Kulisse der Stadt prägt, sondern auch das höchste Bauwerk seit seiner Eröffnung 1968. Benannt wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz, die Hamburger selbst nennen ihn liebevoll Telemichel.

Mit einer Gesamthöhe von knapp 280 Metern macht er dem echten Michel (St. Michaeliskirche) als Aussichtsplattform Konkurrenz. In 128 Metern Höhe befindet sich eine Plattform zur Besichtigung des Turms. Zum Ärgernis vieler ist diese seit Januar 2001 aus neuen Sicherheits- und Rettungsweg-Bestimmungen geschlossen. Früher konnten die Besucher mittels Aufzug die Plattform binnen 30 Sekunden erreichen und im Drehrestaurant den Ausblick über die Hansestadt genießen. Das Bezirksamt Mitte sucht seit geraumer Zeit Investoren, allerdings machen die enormen Umbaukosten die erforderlich wären, die Suche nicht einfacher. Durch die Erweiterung der Hamburger Messe wurde der Fernsehturm zumindest von außen saniert.

Wir wollen wieder auf den Hamburger Fernsehturm

Den Hamburgern liegt viel an ihrem Wahrzeichen, so gründete sich im September 2010 der Förderverein Hamburger Fernsehturm – eine Bürgerinitiative die sich für eine Wiedereröffnung stark macht! Sie fordern: „Wir wollen wieder auf den Fernsehturm„. Ein Wunsch der auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook von tausenden Menschen ausgesprochen wird, mittlerweile zählt die Seite über 21.000 Anhänger.

Wir wollen wieder auf den Hamburger Fernsehturm

Aufgaben des Heinrich Hertz Fernsehturms

Hauptaufgabe war die Weiterleitung von Fernmeldeverbindungen über Richtungsstrecken, heute dient er vor allem dem Mobilfunkverkehr, Fernsehen sowie Polizeifunk. Zwischenzeitlich bot das Event-Unternehmen Jochen Schweizer auch Bungee-Jumping an. Dieses Angebot wurde aber mittlerweile eingestellt. Der Hamburger Fernsehturm ist also nicht nur eine wichtige Sehenswürdigkeit die zum Hamburger Stadtbild gehört, auch noch heute ist er ein wichtiges Element für die Infrastruktur der Hansestadt.

Lage des Hamburger Fernsehturm

Als höchstes Gebäude Hamburgs ist der Fernsehturm im Zentrum Hamburgs natürlich nicht zu übersehen, wer ihn aber ganz nah erleben will: Der Fernsehturm steht westlich der Außenalster. Gleich gegenüber dem Park Planten un Blomen vor den Messenhallen an der Rentzelstraßenbrücke.