Die Landungsbrücken im Hamburger Hafen

Die Landungsbrücken im Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen – man nennt ihn auch stolz Deutschlands „Tor zur Welt„. Hier werden pro Jahr durchschnittlich 120 Millionen Tonnen Ware umgeschlagen und weit über 100 000 Menschen leben direkt oder indirekt vom Geschäft rund um den Hafen. Der Hamburger Hafen spielt aber nicht nur eine zentrale Rolle für Hamburgs Wirtschaft, er ist auch das Wahrzeichen der Hansestadt und lockt täglich tausende Besucher an.

Nächster Halt: Die St.Pauli Landungsbrücken

Die schwimmende Anlegestelle Landungsbrücken ist 688 Meter lang und für viele Touristen die erste Anlaufsstation wenn sie den Hamburger Hafen besichtigen wollen. Hier starten die Hafenrundfahrten, die Hafenfähren aber auch die HADAG Dampfer der Linie 62 in Richtung Finkenwerder und Blankenese. Auch imposante Luxuskreuzer legen von Zeit zu Zeit hier an – direkt an der Überseebrücke machen Kreuzfahrt- aber auch Kriegsschiffe aus allen Ländern der Welt fest, die Hamburg besuchen und meist auch besichtigt werden dürfen. Die Landungsbrücken liegen im Hamburger Stadtteil St. Pauli, zwischen Niederhafen und Fischmarkt – also direkt an der Elbe.

Barkassen an den Landungsbrücken

Wer hier steht hat auf der einen Seite viel Wasser und eine wunderschöne Aussicht. Auf der anderen Seite viele kleinen Souvenierläden und Fischrestaurants. Man vergisst hier leicht, dass man sich auf einem schwimmendem Boden befindet, außer wenn die Betonplatten ächtzen weil die Elbe sie hebt und senkt. Die ersten „Pontons“ wurden 1839 erbaut und dienten wie schon heute als Anlegestelle, in der Zwischenzeit hat sich aber natürlich viel getan. Von 1907 bis 1909 wurde die komplette Anlage vergrößert, dann allerdings im zweiten Weltkrieg wieder stark beschädigt. Die heutige Anlegefläche wurde von 1953 bis 1955 erbaut.

An den Landungsbrücken liegt auch das Museumsschiff „Rickmer Rickmers„, eine prächtige Dreimastbark die seit vielen Jahren fest im Hamburger Hafen liegt und besichtigt werden kann. In unmittelbarer liegt auch der Museumfrachter „Cap San Diego“, ein maritimes Denkmal und schwimmendes Hotel zugleich.

Beste Sicht vom Hafenbalkon

Empfehlenswert für einen schönen ersten Überblick ist der Hafenbalkon, von der S-Bahnstation Landungsbrücken führen ein paar Stufen hoch zum Stintfang: Von hier aus geht der Blick über die 400 Meter breite Norderelbe, beste Sicht auf das Hafenpanorma und dem Alltag im Hamburger Hafen.

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Am besten erreicht man die Landungsbrücken mit der Bahn: Von Hauptbahnhof erreicht man die Station „Landungsbrücken“  mit den LinienS1,  S3 und U3. Hier zur Hilfe der Verkehrsnetzplan der HVV und einer Karte zum Standort via Google Maps.

Hilfreiche Informationen rund um den Hamburger Hafen:


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