Hamburger SV und FC St. Pauli spielen Unentschieden

Hamburger SV und FC St. Pauli spielen Unentschieden

Auch am vergangenen Wochenende pilgerten die Fußballfans der Stadt wieder einmal zahlreich ins Volksparkstadion und in die Sportsbars von Hamburg. Viel zu bejubeln gab es dabei nicht, wenn auch beide Vereine zumindest jeweils einen Punkt einfahren konnten. Wir lassen die Partien noch einmal Revue passieren und wagen einen Ausblick auf den kommenden Spieltag.

Nur Adler glänzte: HSV und Leverkusen trennen sich torlos

Für den Hamburger SV versprach der 9. Bundesligaspieltag ein interessantes Duell, schließlich erwartete man mit Bayer Leverkusen einen Top-Klub im Volksparkstadion, der aufgrund unschöner Vorkommnisse rund um den Transfer von Talent Hakan Calhanoglu bei den Hamburger Fans in Verruf geraten war. Tatsächlich spielten sich die denkwürdigsten Szenen der Partie am Rande des Spielfelds ab, als HSV-Anhänger den ungeliebten Spieler mit der Nummer zehn beim Aufwärmen direkt vor der Nordtribüne nicht nur mit Pfiffen und Pöbeleien „begrüßten„, sondern den türkischen Nationalspieler zudem mit Bierbechern und diversen anderen Gegenständen bewarfen. Referee Tobias Welz zog die einzig richtige Konsequenz und ordnete an, dass die beiden Mannschaften für ihre Aufwärmprogramme die Seiten tauschen.

Auf dem Platz sorgten bei dem torlosen Unentschieden lediglich die beiden Torhüter mit ihren Glanzparaden für Höhepunkte. Mit drei vereitelten Großchancen allein in der ersten Halbzeit konnte insbesondere HSV-Keeper René Adler überzeugen, der erst am Vorabend von seinem bevorstehenden Einsatz im Kasten der Hamburger erfahren hatte.

Auch wenn hinten die Null stand und Leverkusen gewiss zu den stärkeren Gegnern gehört, ist dennoch klar: Vom HSV muss in den kommenden Spielen mehr kommen, zumal die Mannschaft bereits seit knapp 500 Minuten keinen Treffer mehr aus dem Spiel heraus erzeugen konnte.

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Die nächste Gelegenheit, dies zu ändern, bietet sich den Hamburgern bereits am Freitag, also am 23.10., wenn die Mannschaft um Trainer Bruno Labbadia in Sinsheim auf die TSG Hoffenheim trifft. Die Tabellensituation jedenfalls spricht klar für die Hanseaten: Während sie mit 11 Punkten aktuell den 12. Tabellenplatz belegen, hat der Tabellensiebzehnte bislang lediglich 6 Zähler auf dem Konto. Ein Tipp am Rande: Trotz der Platzierungen der Vereine sehen die Buchmacher von Online-Portalen für Fußballwetten wie Digibet.com Hoffenheim im Vorteil – bei einem Setzen auf die Hamburger winken also saftige Gewinne.

FC St. Pauli kassiert Ausgleich in letzter Minute

Leicht im Nachteil sehen die Buchmacher übrigens auch den zweiten Verein der Stadt, den FC St. Pauli: Für einen Sieg der Hamburger im Sonntagsspiel gegen den SC Freiburg liegt die Quote derzeit bei 2,7, während die Buchmacher einen Erfolg der Freiburger mit einer Quote von 2,5 bewerten. Angesichts der Tabellensituation kommen die Quoten allerdings wenig überraschend – der SC Freiburg belegt nach 11 Spieltagen mit 24 Punkten den ersten Tabellenrang, aber auch der 5. Platz des FC St. Pauli kann sich durchaus sehen lassen.

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Einen seiner insgesamt 19 Zähler konnte der Verein aus dem berühmtesten Stadtteil Hamburgs am vergangenen Spieltag bei der Auswärtspartie gegen Union Berlin einfahren. Ärgerlich: Nachdem man sich nach dem 2:1-Rückstand zur Pause mit 2 Toren in der zweiten Halbzeit die Führung erkämpft hatte, gelang Union Berlin buchstäblich in letzter Sekunde durch Benjamin Kessel der Ausgleich. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz ist für den FC St. Pauli zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison jedoch noch immer alles drin.


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