Hamburg Brille: Online-Anbieter präsentiert neue Stadtbrille

Hamburg Brille: Online-Anbieter präsentiert neue Stadtbrille

Die Marke „Hamburg“ boomt, davor macht auch die Augenoptik keinen Halt. Ein Online-Anbieter bietet derzeit in seinem Shop eine Brille namens „Hamburg“ an. Lokalpatriotismus hin oder her, gibt es das typische hanseatische Brillenmodell überhaupt? Und was für Brillen bevorzugen die Töchter und Söhne der Stadt eigentlich? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel auf den Grund.

So sieht die Hamburg-Brille aus

Ob rund oder kantig, mit auffälligen Gläsern oder doch eher dezent – Brillen fallen je nach Träger ganz unterschiedlich aus. Kann es also überhaupt ein Stadt-typisches Brillenmodell geben? Auf dem bekannten Brillenportal brille24.de werden unter dem Motto DEINE STADT – DEINE BRILLE gerade Brillenmodelle mit Namen wie Bremen, Berlin oder eben Hamburg feilgeboten. Das Hamburger Modell besitzt einen recht auffälligen Rahmen im Old-School-Design. Eine Besonderheit ist die Metall-Kunststoff-Verbindung, die auf der Produktseite dergestalt beschrieben wird:

Genauso wie die Landungsbrücken und das hanseatische Rathaus drückt diese Brille einen besonderen Charakter und Stärke aus. Die Hamburg-Brille verfügt über eine Metallstruktur, die an die beiden Bauwerke erinnert.

Typisch atypisch – hanseatische Brillenträger

Das besagte Brillenmodell orientiert sich also tatsächlich an der Stadt selbst und nicht den Brillenträgern, die sie bevölkern. Auf der Suche nach einer typisch hamburgischen Brillenform schauen wir uns auch Bilder berühmter Persönlichkeiten Hamburgs an.

Hamburg Brille als ModeaccessoireDas Paradebeispiel ist natürlich Helmut Schmidt, der momentan vielleicht berühmteste, beliebteste Sohn der Stadt Hamburg. Wann immer ein Schriftstück vor ihm lag, er eine Rede halten oder am Schreibtisch arbeiten musste, holte er seine Brille hervor. Er ging allerdings mit der Zeit – die Brillen wandelten sich also im Laufe der Jahrzehnte.

Vor einigen Dekaden waren die Brillengläser noch sehr groß und die Gestelle dick (meist Schwarz oder Transparent). In jüngerer Zeit trägt er eine modern wirkende, eher flache Brille – wie zum Beispiel auf diesem Bild. Ähnlich sieht es bei berühmten, in Hamburg geborenen Schriftstellern wie Arno Schmidt oder Hermann Kant aus, deren Brillen auch so etwas wie ihr Markenzeichen waren.

Passt die Hamburg-Brille zu mir?

Hält man in der Hamburger Fußgängerzone Ausschau nach besonders häufig getragenen Brillenmodellen, wird man enttäuscht. Getragen werden vor allem die Modelle, die zum Gesicht ihres Trägers passen. Eine Ausnahme ist vielleicht die sogenannte Hipster- oder Nerd-Brille, die oftmals ein reines Modeaccessoire ist. Selbige wird aber überall getragen und ist bestimmt kein typisch hanseatisches Phänomen.

Die Macher der oben angesprochenen Hamburg-Brille taten also gut daran, sich die Stadt und ihre Besonderheiten für das Brillendesign zum Vorbild zu nehmen. Ob dieses Gestell für die eigenen Gläser infrage kommt, kann man in dem Shop relativ leicht herausfinden. Dabei hilft direkt unter dem Produktbild der Knopf mit der Aufschrift Fotoanprobe.

Bildquellen: istock.com/Jan-Otto |  istock.com/urbanglimpses


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