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„Welcome to Hell“-Demo: Polizist bewarf Kollegen mit Bierdose

Jetzt wird die Fahndungsarbeit nach G20 Krawallen skurril: Auf der Suche nach nach den Gewalttätern haben die Ermittler einen ganz speziellen Fahndungserfolg zu verzeichnen. Ein Polizist aus Bayern, der privat in der Hansestadt zu Besuch war, soll während einer Demo eine Bierdose auf die Kollegen im Dienst geworfen haben.

Der 35-Jährige bayrische Polizist war nicht Teil der großen Öffentlichkeitsarbeit. Sein Fall kam im Rahmen der polizeiinternen Fahndung zum Vorschein – hier wurde er von Kollegen anhand von Bildmaterial identifiziert. Gemeinsam mit seiner Hamburger Freundin soll er am 6. Juni, im Rahmen der „Wellcome to Hell“-Demo, von einer Überführung an der Breiten Straße Bierdosen auf Polizisten geworfen zu haben.

Am Freitag wurden nach Morgenpost Informationen die Wohnungen des Pärchens in Hamburg und München durchsucht. Nach Angaben der Münchner Polizei wurde der Beamte bereits vom Dienst suspendiert, zudem wird er sich mehreren Disziplinarverfahren stellen müssen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt zeitnah eine Anklage aus Hamburg wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte hinzu.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Quelle: mopo und WELT)

Ab Sommer lässt sich von Hamburg nach Bergen fliegen

Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens – ab kommenden Sommer ist sie per Direktflug vom Hamburg Airport erreichbar. Auch die Fluggesellschaft Airline Widerøe ist erstmals vertreten.

Manchmal werden Flugstrecken mangels Bedarf gestrichen, manchmal werden neue Strecken geschaffen. Letzteres gilt nun für die zweitgrößte Stadt Norwegens. Die Strecke nach Bergen wird das ganze Jahr, dreimal pro Woche (jeweils dienstags, donnerstags und sonntags) bedient. Dabei kommen Maschinen des Typs Embraer E190-E2 mit 114 Sitzplätzen zum Einsatz. Die norwegische Airline Widerøe ist erstmals beim Hamburg Airport vertreten.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Quelle: aeroTELEGRAPH)

Edeka-Angreifer bereut nicht mehr Christen getötet zu haben

Ahmad A., ein Palästinenser aus den Arabischen Emiraten, hatte im vergangenen Juli in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek einen Mann getötet und sieben weitere Passanten teilweise schwer verletzt. Von Reue ist auch Monate nach der Tat keine Spur – ganz im Gegenteil.

Er „bereue“ es, nicht mehr Christen getötet zu haben. Dies kam bei den Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden im Falle des Messerstechers vom Edeka heraus. Vorzugsweise Christen mit Deutscher Nationalität waren sein Hauptziel. Sein Motiv: Laut A. trägt Deutschland Schuld am Tempelberg-Konflikt. A. spricht von sich selbst als Terrorist, ist „loyal“ zum IS-Gründer und möchte sein Verbrechen als „Beitrag zum weltweiten Dschihad“ verstanden sehen.

Keine Anklage wegen Terrorismusverdachts

Trotz dieser feigen und brutalen Tat wird er nicht wegen Terrorismusverdachts angeklagt. Die Bundesanwaltschaft klagt A. wegen Mordes und sechsfachen Mordversuchs an, berichtet die „Welt“. Ahmed A. war zum Zeitpunkt der Tat ausreisepflichtig und stand kurz vor der Abschiebung, diese konnte wegen fehlender Papiere allerdings nicht durchgeführt werden.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Quelle: Welt)

Immer mehr Millionäre leben in Hamburg

In Deutschland gibt es insgesamt 17.400 Einkommensmillionäre – 867 davon leben in Hamburg. Nach der Finanzkrise schrumpfte der Club der Spitzenverdiener in der Hansestadt. Jetzt sind sie wieder da, in einer Anzahl wie zuletzt vor rund 10 Jahren.

Ich wär so gerne Millionär, dann wär das Konto niemals leer“. Für 867 Personen in Hamburg ist das Leben wie in einem Prinzen Song. Sie wohnen bevorzugt an der Elbe und Alster. Stadtweit sind die einkommensstärksten Stadtteile nach wie vor Nienstedten, Blankenese, Harvestehude und Othmarschen. Auf einen Bruchteil dessen kommen Einwohner in den ärmeren Stadtteilen: Auf der Veddel verdient man im Durchschnitt nur 16.000 Euro. Das geht aus der neuen Einkommenserhebung des Statistikamtes Nord hervor. Ebenso, dass mit 867 Einkommensmillionären wieder so viele Spitzenverdiener wie vor der Finanzkrise (2008) in Hamburg leben. Seinerzeit war der Club der Reichen noch um 135 Mitglieder geschrumpft.

Wie gesagt: Wir sprechen nur von Einkommensmillionären – also Menschen, denen mindestens eine Millionen Euro jährlich alleine durch ihr Einkommen zur Verfügung steht. Die Anzahl der Millionäre in Hamburg ist weitaus höher. Schätzungsweise leben 42.000 Millionäre und 18 Milliardäre in der Hansestadt.

28.000 Personen mehr bei Finanzamt verpflichtet

Nicht nur die Anzahl der Millionäre in Hamburg ist gestiegen. Mit 943.570 Lohn- und Einkommen­steuerpflichtigen Personen, hat auch die Menge der Steuerzahler zugenommen. Inzwischen sind knapp 28.000 Menschen mehr bei den Finanzämtern gemeldet als im Vergleichsjahr 2010.

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(Artikel: ahoihamburg.net – Bild: pixabay – Quelle: abendblatt.de)

Hamburger DOM wird wegen Terror-Gefahr teurer

Der Hamburger DOM, das größte Volksfest des Nordens, lockt jährlich Millionen Besucher – die vermutlich bald tiefer in die Tasche greifen müssen. Grund dafür sind die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, die mit der präsenten Terrorgefahr einhergehen.

Ob nun DOM, Alstervergnügen oder Winterzauber. Viele Polizeieinheiten (mitunter mit Maschinenpistolen bewaffnet) und Betonklötze als Lkw-Barrikaden gehören seit dem Terroranschlag in Berlin zu jeder Großveranstaltung in der Hansestadt. Da die Terrorgefahr allgegenwärtig ist, wird dies auch in den kommenden Jahren so bleiben.

Sicherheitsstandard zahlen künftig die Besucher

Die vielen Sicherheitsmaßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden – Mehrkosten die zukünftig die Besucher und Gäste zahlen sollen. Bedeutet: Der Hamburger DOM wird noch teurer als er ohnehin schon ist. Die Schausteller sind laut MOPO besorgt.

Auch den Wirtschaftsbehörden-Sprecher Christian Füldner hat die Zeitung zu Wort gebeten. „Wir sind gehalten, sämtliche Kosten der Veranstaltung über die Standgebühren zu finanzieren. Aufgrund der insgesamt gestiegenen Kosten ist geplant, die Standgelder in den kommenden drei Jahren sukzessive zu erhöhen“. Wieviel genau für den Sicherheitsaufwand mehr investiert wird, bleibt aber offen.

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95 Ermittlungsverfahren gegen G20-Polizisten

Nach dem Großeinsatz beim G20-Gipfel und den damit verbundenen Ausschreitungen wird nun gegen 95 Polizisten wegen möglicher Straftaten ermittelt.

Zur Aufklärung der Vorwürfe gegen Polizisten während des G20-Gipfel hat die Hamburger Innenbehörde eine Sonderkommission im Dezernat für Interne Ermittlungen eingesetzt. „Die Zeit“ berichtet in ihrer Hamburg-Ausgabe von folgenden internen Ermittlungen:

* 78 Verfahren wegen Körperverletzung im Amt,
* 7 Fälle von Nötigung,
* 3 Ermittlungen wegen Strafvereitelung im Amt,
* jeweils 2 Verfahren wegen Beleidigung und Verletzung des Dienstgeheimnisses,
* 1 Fall von Bedrohung.
* 1 Fall wegen sexueller Belästigung, (Verhalten eines Polizisten in seiner Freizeit.)

Die internen Ermittlungen beschäftigen die Polizei schon länger – seit Juli laufen bereits 49 Verfahren.

Innensenator Andy Grote (SPD Hamburg) sagte dazu folgendes: „Wir sind davon überzeugt, dass die G20-Ereignisse sehr ernsthaft aufgearbeitet werden müssen“. Außerdem fügte er hinzu; „Wir können das nicht von anderen verlangen, wenn wir nicht bei uns selbst damit anfangen“.

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(Artikel: ahoihamburg | Quelle: Die Zeit | Bild: Pixabay)