Hamburger Rathaus bröckelt – Steinmetze kennen den Grund

Am vergangenen Wochenende sind Fassadenteile des Hamburger Rathaus auf den Gehweg gefallen – die Große Johannisstraße wurde kurzzeitig gesperrt und der Bereich umgehend abgesichert.

Bröckelt unser schönes Rathaus etwa?

Beauftragte Steinmetze ließen sich am Montag mit einem Kran in 30 Meter Höhe bringen, um sich einen Blick von der Situation zu verschaffen – nun geben die Experten Entwarnung! Der Frost habe dafür gesorgt, dass sich Teile des Sockels gelöst haben. Die beauftragte Firma hat den betroffenen Sockel umgehend mit Draht und Spanngurten gesichert. Selbiges gilt für einen weiteren Sockel, der ebenfalls Risse aufwies. „Dieser Zierturm müsse restauriert werden“, sagte der Sprecher. Er betonte dabei, dass es nahe liegend ist, dass alle vergleichbaren Ziertürme auf dem Rathaus entsprechend zu überprüfen.

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Easytrans24.com – Sprachdienstleistungen aus Hamburg

Das Hamburger Unternehmen Easytrans24.com gehört zu den größten Übersetzungsagenturen Deutschlands. Es wurde 2001 von Yigit Aslan gegründet und ermöglichte als eines der ersten Büros die einfache Bestellung von Sprachdiensten über das Internet. Die Services richten sich vorrangig an Firmenkunden, aber auch Privatpersonen können Übersetzungen in Auftrag geben.

Onlinebasierte Auftragsvergabe

Der Markt der Sprachdienstleistungen verzeichnet ein stetiges Wachstum, denn dank der Globalisierung erobern immer mehr Unternehmen neue Märkte fernab ihrer Heimatländer. Um die Kommunikation in den fremden Sprachen und dabei auch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu vereinfachen, arbeiten sie mit Übersetzungsagenturen wie Easytrans24.com zusammen.

Die Auftragsvergabe erfolgt über die Website des Büros. Der Kunde gibt im Onlinerechner die notwendigen Informationen zu Quell- und Zielsprache(n) ein, lädt die zu übersetzenden Dateien hoch und erhält ein unverbindliches Angebot, das die Mitarbeiter der Agentur anschließend prüfen und vervollständigen. Bestätigt der Kunde das Angebot schriftlich, beginnt die Auftragsabwicklung.

Hohe Qualitätsansprüche

Für Easytrans24.com steht Qualität an erster Stelle. Deshalb ist das Unternehmen auch nach DIN EN ISO 17100:2016 zertifiziert. Diese Norm definiert,

✖ welche Qualifikationen die Übersetzer und Lektoren (Prüfer) vorweisen müssen

✖ und wie ein Übersetzungsprojekt abläuft: von der Anfrage über die Übersetzung und Kontrolle bis hin zur Lieferung und ggf. Nachbearbeitung.

Konkret bedeutet dies, dass die eingesetzten Sprachexperten bei Easytrans24.com ein Übersetzerstudium oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben. Die Betreuung der Kundenprojekte liegt in der Hand eines persönlichen Projektmanagers und die Prozesse zur Auftragsabwicklung sind standardisiert.

Die fachkundigen Übersetzer übertragen Texte ausschließlich von der Quell- in ihre Muttersprache und sind auch in ihrem jeweiligen Land ansässig. Damit kann gewährleistet werden, dass sie ihre Sprache täglich aktiv nutzen und Veränderungen im Sprachgebrauch in die Übersetzungen einfließen lassen.

Services: Übersetzung, Lektorat und DTP

Insgesamt arbeitet das Unternehmen, das seinen Sitz am Hamburger Jungfernstieg hat, mit über 1.000 Übersetzern in 115 Sprachen weltweit zusammen. An erster Stelle der angebotenen Leistungen steht deshalb die Übersetzung, also die schriftliche Übertragung eines Textes von einer Sprache in eine andere.

Darüber hinaus können Kunden Texte lektorieren oder korrigieren lassen. Das Korrektorat beschränkt sich auf Rechtschreibung, Grammatik und Typografie, im Lektorat spielen zusätzlich stilistische und strukturelle Verbesserungen eine Rolle. Die Übersetzungsagentur unterstützt seine Auftraggeber ebenfalls bei der Erstellung mehrsprachiger Druckunterlagen, dem sogenannten Desktop Publishing (DTP). So entsteht beispielsweise ein Produktkatalog in englischer, spanischer oder chinesischer Sprache.

Zahlreiche Fachgebiete und Textsorten möglich

Das Hamburger Unternehmen bietet seinen Kunden über 31 verschiedene Themengebiete. Die Textsorten erstrecken sich von Rechts- und Marketingtexten über technische Bedienungsanleitungen bis hin zu mobilen Apps. Über spezifische Branchenkenntnisse verfügen die Fachübersetzer beispielsweise in Bereichen wie dem E-Commerce, der Gastronomie, dem Maschinenbau, der IT-Technologie oder dem Automobilbereich. Die Auftragsvergabe erfolgt jedoch nicht in einem Pool, sondern basiert auf einer persönlichen Auswahl durch das interne Team: „Die Automatisierung von Geschäftsprozessen ist im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit […] ein wichtiger Bestandteil bei Easytrans24.com. Dennoch teilen wir die Übersetzerinnen und Übersetzer zu jedem Projekt individuell nach Erfahrungswerten und […] Kundenbedürfnissen zu“, so Geschäftsführer Yigit Aslan auf der Homepage des Übersetzungsbüros.

Über 15 Jahre Erfahrung

Seit der Gründung im Jahr 2001 konnte das Hamburger Unternehmen zahlreiche Kunden weltweit von seinen Dienstleistungen überzeugen. Allein im Jahr 2015 übersetzte Easytrans24.com 25 Millionen Wörter. Dies entspricht in etwa 83.500 DIN-A4-Seiten in Schriftgröße 12. Aufgrund der vielfachen positiven Rückmeldungen von Kunden und einem Score von 4,8/5 Sternen erhielt die Agentur auf der Bewertungsplattform eKomi das Goldsiegel.

Hamburg wird zur Armutsfalle für Rentner

Die Armut ist, wie in vielen anderen Großstädten, auch in der Stadt Hamburg spürbar. Um genau zu sein, ist jeder sechste Einwohner von Armut bedroht. Laut dem aktuellen Armutsreport des paritätischen Wohlfahrtverbandes geht hervor, dass vor allem die ältere Generation von Armut betroffen ist. Die Armutsrisikoquote beträgt in Hamburg 15,7 Prozent, von der vor allem Hamburger Rentner betroffen sind.

Dieses Armutsrisiko ist in kurzer Zeit mit 13,6 Prozent immens gestiegen. Im Jahr 2006 waren es erst 5,9 Prozent. Diese Zahlen zeigen das drastische Ausmaß auf. Selbst der Vorstand Joachim Speicher stellte dies fest und kann den Betroffenen keine Entwarnung oder Hoffnung versprechen. Weiterhin sagt Speicher, dass junge Menschen das Glück haben, aus eigener Kraft Wege aus der Armut oder einer schwierigen finanziellen Situation zu finden. Ältere Menschen hingegen, haben mit dem Eintritt in den Ruhestand nicht die Möglichkeit ihre Finanzsituation zu verbessern.

Risikogruppen für Altersarmut in der Hansestadt

Interessant ist, dass das Armutsrisiko bei Familien, die mindestens zwei Kinder haben, zurück geht. Vier Jahre früher lag dieses Risiko noch bei 40 Prozent. Mittlerweile ist die Quote auf 30 Prozent gesunken. Diese Zielgruppe gehört trotz positiver Entwicklung, nach wie vor, weiterhin zu den Hauptrisikogruppen, die Gefahr laufen, in die Armutsfalle zu geraten.

Daneben zählen folgende Gruppen zu den am stärksten von Armut bedrohten Gruppen: Erwerbslose (58 Prozent), Alleinerziehende (36,4 Prozent) und in Hamburg lebende Menschen mit Migrationshintergrund (30,3 Prozent). Rund 60.000 minderjährige Kinder sind von Armut bedroht. Dies ist ein Zustand, der für jeden erschreckend ist. Joachim Speicher wirft dazu ein, dass die meisten Kinder, welche in Armut groß werden, automatisch schlechtere Bildungschancen haben und entsprechend auch weniger gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Der paritätische Wohlfahrtverband möchte hier Präsenz zeigen und forderte den Hamburger Senat dazu auf, offensiv gegen die Armutsproblematik vorzugehen. Eine Forderung des Wohlfahrtsverbandes ist, dass mehr Wohnraum, welcher auch bezahlbar ist, geschaffen werden soll. Weiterhin sollen Alleinerziehende Mütter oder Väter und auch Großfamilien mehrere Angebote und Perspektiven erhalten. Damit könnte die aktuelle, schwierige Lage schon deutlich verbessert werden.

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Wohnungssuche in Hamburg: Flexibilität unverzichtbar

Das Leben in Hamburg ist von Kontrasten geprägt, gleichermaßen wie die Immobilienlandschaft. Wer in der Freien Hansestadt dauerhaft leben möchte, muss bei der Wohnungssuche flexibel sein. Denn freier Wohnraum ist gefragt und schnell vergeben. Clevere Recherche und schnelle Entscheidungen können den Unterschied machen. Die hier aufgeführten Informationen sollen die Suche nach dem neuen Zuhause vereinfachen.

Seit die Mauer fiel, steigt die Einwohnerzahl Hamburgs unaufhörlich. Dementsprechend kommt der Wohnungsmarkt der zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik an seine Grenzen. Um der Knappheit von Wohnraum entgegen zu wirken, sollen in der Hansestadt jährlich mehrere tausend neue Wohnungen gebaut werden. Allein im Jahr 2014 entstanden über 6.000 neue Wohnungen und 2000 Sozialwohnungen, um dem Andrang zumindest teilweise gerecht zu werden.

Gespannt blickt die Stadt auch auf den Ausbau des Stadtteils HafenCity. Bis spätestens 2030 soll das Mammutprojekt fertig sein. Rund 14.000 Menschen werden hier künftig ein Zuhause finden. Bis dahin müssen Wohnrauminteressenten anderweitig suchen, das Angebot ist leider nicht besonders üppig. Hinzu kommen steigende Mietpreise aufgrund zunehmender städtebaulicher Entwicklungskonzepte und Sanierungsarbeiten.

Sparpotenzial: Große Wohnungen vergleichsweise günstiger

Sparpotenzial ergibt sich unter anderem bei der Wahl der Immobilienart. Wer auf sanierte Altbauten verzichten kann und den populären Charme nicht unbedingt braucht, zahlt in neueren Geschosswohnungen deutlich weniger. Zudem kann es sich lohnen, beim Recherchieren hinsichtlich der Wohnfläche mehrere Angebote zu vergleichen. Besonders beliebt sind derzeit kleine Wohnungen in Hamburg , die sich vor allem bei Studenten und Singles großer Nachfrage erfreuen. Nicht selten sind Wohnungen mit schon ein paar Quadratmetern mehr nicht viel teurer.

Bei der Suche in den einschlägigen Online-Immobilienportalen lassen sich Wohnfläche und Anzahl der Zimmer komfortabel einstellen, was den Angebotsvergleich erleichtert. Im Idealfall lässt sich ein attraktives Inserat ermitteln, indem mehrere Wohnungsgrößen gegenübergestellt werden. Eine Alternative zur begehrten Singlewohnung sind Wohngemeinschaften. Im Gegensatz zu den kostenintensiven 1-2-Zimmerwohnungen kann bei größeren Wohneinheiten von rund 5-Zimmern deutlich gespart werden. Je mehr Quadratmeter, desto höher ist oft die Ersparnis gegenüber Singlewohnungen.


Wer wohnt wo?

Die Ortsteile der Millionenstadt unterscheiden sich teilweise elementar in Sachen Wohnqualität, Struktur und Charakter. Abwechslungsreich ist der Immobilienmarkt in Allermöhe im Bezirk Bergedorf, einem für Familien mit Kindern idealen Wohnort. Neben traditionellen Reetdachhäusern in Alt-Allermöhe entstanden in Neu-Allermöhe viele Etagenhäuser mit maximal vier Geschossen. Auch Schnelsen ist kinderfreundlich. Zahlreiche Grünflächen laden zum Spielen, Erholen und Abschalten ein. Zudem gibt es dort relativ günstige Wohnungen zum Mieten. Wer die Nähe zum Wasser liebt, ist in Hohenfelde richtig. Dort gibt es Wohngebiete direkt am Alsterufer. Die Mietpreise sind moderat und Objekte für nahezu jeden Bedarf verfügbar.

Viele Mehrfamilienhäuser beinhalten unterschiedlich große Wohnungen. In Hamburg-Mitte im Stadtteil St. Georg hat sich die Lebensqualität in den letzten Jahren ebenfalls kontinuierlich verbessert. Dank einer Vielzahl von Sanierungen wurde das Stadtbild positiv verändert. Preislich muss in St. Georg allerdings meist mit höheren Mietkosten gerechnet werden als beispielsweise in Hohenfelde an der Außenalster.

Weitere Empfehlungen zu Hamburger Stadtteilen:

Rahlstedt: Im bevölkerungsreichsten Stadtteil fühlen sich Familien wohl. Eine Vielzahl an Einfamilienhäusern, Einkaufsmöglichkeiten und rund 18 Schulen sorgen für ideale Bedingungen.

Altona: In Altona leben viele Senioren aufgrund der ruhigen Lage und der Nähe zum Stadtzentrum. Die Mietpreise sind moderat.

Nienstedten: Hier sind Wohnsiedlungen teuer, für Senioren aufgrund der Lage jedoch ratsam. Erholungssuchende kommen in Nienstedten voll auf ihre Kosten.

Veddel: In Veddel treffen viele Studenten aufeinander, da sie von der Universitätsnähe profitieren. Auch vielfältige Ausgehmöglichkeiten ziehen vermehrt junge Bewohner an.

Eppendorf: Eppendorf verfügt über romantisch gelegene Wohnungen im Altbaustil. Eine perfekte Gegend für Paare. Parks, Erholungsgebiete und die Alster sind nicht weit.

Neustadt: Das Viertel Neustadt ist ebenfalls für Singles prädestiniert. Es gibt viele kleinere Wohnungen und die Nähe zum Park „Planten un Blomen“ garantiert idyllische Stunden im Freien.

Nähere Informationen zu den jeweiligen Stadtteilen sind in unseren Beiträgen zu Bergedorf, Altona und Co. nachvollziehbar.

Günstiges Wohnen für Azubis und Studenten

Bei Studenten und Azubis ist das Geld meist knapp. Um junge Menschen bei der Wohnungssuche zu unterstützen, fördert die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen diese Zielgruppe mit einem speziellen Förderprogramm. Auf der Internetpräsenz des offiziellen Hamburger Stadtportals wird erklärt: „Durch eine „Heruntersubventionierung“ der Brutto-Warm-Miete auf 224 Euro für ein Zimmer in den Fördergebieten Steilshoop und Hamburg-Süd, auf der Veddel und in Wilhelmsburg (Reiherstiegviertel) auf 210 Euro sowie in Mümmelmannsberg auf 190 Euro fördern wir die Neuvermietung von Wohnraum an Studierende und Auszubildende.“ Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an Wohngemeinschaften . Wohnungen mit einem oder 1,5 Zimmer sind von der Förderung ausgeschlossen. Welche Voraussetzungen Studenten und Azubis für die Teilnahme am Förderprogramm erfüllen müssen, kann dem zuvor verlinkten Beitrag entnommen werden.

(Artikel: ahoihamburg | Artikelbild: pixabay pajala – alle anderen Bilder: ahoihamburg)

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